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Maximilian Kieffer setzt Erfolgsserie in China fort

17. Apr 2015
Maximilian Kieffer erreicht nach einer Leistungssteigerung das Wochenende bei der Shenzhen International. (Foto: Getty)
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Maximilian Kieffer spielt sich bei der Shenzhen International ins Wochenende. Ein Duo muss derweil einen herben Rückschlag hinnehmen.

Bei der Shenzhen International im Reich der Mitte hat Maximilian Kieffer mit einer Leistungssteigerung den Sprung ins Wochenende geschafft und damit seine erfolgreiche Serie 2015 fortgesetzt. Bei allen bisherigen Turnierstarts spielte sich der Deutsche ins Preisgeld. Einen überraschenden Rückschlag nach soliden Auftaktrunden erlebten hingegen Moritz Lampert und Marcel Schneider, die den Cut beide verpassten. An der Spitze liegt derweil Peter Uihlein mit einem Schag Vorsprung auf Kiradech Aphibarnrat in Führung.

Erneutes Déjà-vu für Kieffer bei Shenzhen International

Schon am ersten Tag war Maximilian Kieffer gut gestartet, hatte jedoch durch zwei späte Bogeys ein besseres Ergebnis verspielt. Auch in Durchgang zwei boten sich dem 24-Jährigen schnell gute Puttchancen zu Schlaggewinnen. Nach 13 absolvierten Bahnen zeigte die Scorekarte Kieffers deshalb vier Schläge unter Par, womit er auf direktem Weg Richtung Top Ten war.


Was dann folgte war leider das Déjà-vu des Déjà-vus. Zum wiederholten Mal gelang es dem Weltranglisten-311. nicht, die starke Runde mit guter Ausgangsposition vor dem Finalwochenende ins Clubhaus zu bringen. Erneut waren es zwei Bogeys auf den verbleibenden fünf Löchern, die Maximilian Kieffer am Ende auf ein Gesamtergebnis von zwei über Par zurückrutschen ließen. Nichtsdestotrotz, der Einzug ins Wochenende ist auf dem geteilten 20. Platz liegend gesichert und damit bleiben zwei weitere Runden, um die Spitzengruppe zu attackieren.

Achterbahnfahrt kostet Lampert und Schneider den Cut

Trotz phasenweise guten Golfs und insgesamt sieben Birdies über die ersten beiden Runden, wird es hingegen für Moritz Lampert knapp nicht für den Cut reichen. Kaum fielen Bälle zu Schlaggewinnen, machten umgehend Bogeys die positive Tendenz wieder zu Nichte. Nach seiner 73 zum Auftakt folgte nun am zweiten Tag eine 75, so dass Lampert bei insgesamt vier Schlägen über Par und auf dem geteilten 72. Platz landete.

Eine Ernüchterung erlebte auch der junge Pro-Golf-Tour-Spieler Marcel Schneider. Nach seiner Top-Ten-Platzierung in Marokko mit Rückenwind in China angereist hatte die gute erste Runde Hoffnung auf mehr gemacht. Einzig das Spiel des Deutschen vermochte dies leider nicht zu unterstützen. Ein frühes Doppelbogey deutete die Richtung an, in die es für Schneider ging. Nur ein Schlaggewinn auf 18 Löchern war schließlich zu wenig, um die vielen Putts (33) bei nur neun getroffenen GIR auszugleichen. Ein Score von acht über Par reichte deshalb nur zum geteilten 105. Platz.

Duo an der Spitze – Nächstes Hole-in-One fällt

An der Spitze des Feldes kam derweil Peter Uihlein aus den USA bei neun unter Par ins Clubhaus, gefolgt vom Thailänder Kiradech Aphibarnrat mit acht unter Par. Einen schwachen Tag erwischte Bubba Watson. Nach drei Schlagverlusten auf der Front Nine erreichte der zweifache Masterssieger lediglich ein Gesamtergebnis von Even Par und muss so am Moving Day von T42 startend, überraschend früh auf die Runde starten.

Unterdessen erwies sich die Shenzhen International auch am zweitn Tag als gutes Pflaster für Holes-in-One. Dem Schweden Niclas Fasth gelang an Loch 3 nämlich bereits das dritte Ass im Turnierverlauf.

Ein kurioses Vorkommnis vor der Runde zog derweil die Disqualifikation Edoardo Molinaris mit sich. Der Caddie des Italieners hatte am ersten Tag kurzzeitig ein Golfcart als Beförderungsmittel genutzt, ohne das Molinari es mitbekommen hatte. Da dies bei der Shenzhen International verboten ist, hätte sich der Pro zwei Strafschläge notieren müssen. Weil dies nicht passiert war, wurde er also kurz vor seinem Abschlag wegen falsch unterschriebener Scorekarte vom restlichen Turnier ausgeschlossen.

Lars Kretzschmar

Lars Kretzschmar - Leitender Redakteur bei Golf Post

Lars ist Diplom-Sportwissenschaftler und sein großes Faible ist der Turniersport. Er schlägt sich für seine Leser gerne mal die Nächte um die Ohren, um die neusten Infos der PGA-, European- und LPGA-Tour liefern zu können. Sie finden Lars Kretzschmar auch unter Google+.

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