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Seattle – Die grüne Golfmetropole am Pazifik

20. Jun 2015
Seattle und die Pazifikküste im Nord-Westen der USA sind bei Golfern nicht erst durch die US Open 2015 ein beliebtes Reiseziel. (Foto: Getty)
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Golfen zwischen atemberaubender Skyline und ruhigen Wäldern – Seattle lockt Golfer mit vielen Überraschungen an den Pazifik.

Die Nordwest-Pazifikküste gilt als einer der schönsten und atemberaubensten Küstenabschnitte der gesamten USA. Mit gut 650.000 Einwohnern ist Seattle die größte Stadt. Gelegen am Puget Sound, der Meerenge im US-Bundesstaat Washington und unweit der kanadischen Grenze, bietet sie malerisch in die Natur eingebettete Golfplätze. Seattle trägt den Beinamen „Emerald City“ – übersetzt Smaragd-Stadt – was eine Anspielung auf die vielen Bäume und Grünanlagen ist, sowie die nahegelegenen Wälder. Wer eine der abwechslungsreichsten Städte der USA kennenlernen möchte, der sollte um Seattle keinen Bogen machen. Natürlich ist für´s Golfvergnügen in atemberaubender Umgebung ebenfalls gesorgt: Allein in der Metropolregion befinden sich über 50 Golfplätze.

Mildes Seeklima bietet optimale Bedingungen

Durch das maritime Klima ist Seattle ein nahezu ganzjähriges Paradies für Golfer. Von Deutschland aus in etwa zehn Flugstunden erreichbar, wird die Stadt beispielsweise von Lufthansa und United Airlines von Frankfurt direkt angeflogen (Umsteigeverbindungen über viele weitere Städte möglich). Der Seattle-Tacoma International Airport liegt etwa 22 km südlich des Stadtzentrums. Zwischen dem Puget Sound und dem Lake Washington gelegen, sind es aus der Innenstadt Seattles nur 155 Kilometer bis Kanada.


In Seattle herrscht ein relativ feuchtes und maritimes Klima. In der sehr trockenen Sommerzeit von Juni bis August liegen die Temperaturen zwischen 21 und 26 Grad. Der meiste Regen fällt dann zwischen Oktober und Mai, jedoch sind die Temperaturen mit durchschnittlich acht Grad auch in diesen Monaten relativ mild. Durch die umliegenden Berge ist Seattle vor starken Windböen geschützt. Im Winter kommt es nur selten zu Schneefällen. Die beste Reisezeit für einen Golfurlaub liegt zwischen April und November, mit langen lauen Sommernächten und geringer Regenwahrscheinlichkeit.

Chambers Bay – der Course der US Open wartet

Zum ersten Mal in der Geschichte der US Open wird diese 2015 im pazifischen Nordwesten im Chambers Bay Golf Club ausgetragen. Der traditionelle Linkskurs bietet massive wellige Fairways, hoch aufragende Dünen, wellige Grüns und unberechenbare Küstenwinde. Chambers Bay ist ein öffentlicher Golfplatz in University Place, der erst am 23. Juni 2007 eröffnet wurde und rund eine Stunde südwestlich von Seattle entfernt liegt. Robert Trent Jones Jr. hat diesen 18-Loch Par-72-Platz auf einem ehemaligen Steinbruch entworfen. Der Kurs bietet keine inneren Wasserhindernisse, lediglich einen Baum und deshalb tendenziell keinen Platz, einen Ball zu verlieren. Die Grüns und Fairways fügen sich harmonisch zwischen die Sanddünen ein.

Die zweiten neun Löcher, präsentieren die Schönheiten dieses außergewöhnlichen Platzes im Besonderen. Das Signature Hole ist die 15, auf der das Wahrzeichen – der einsame Baum – hinter dem Grün und vor dem 16. Abschlag wartet. Vom erhöhten Abschlag aus muss man die spektakuläre Bunkeranlage vor dem Grün überwinden. Das am meisten fotografierte Loch bietet einen atemberaubenden Ausblick auf den glitzernden Puget Sound. Ein weiteres beachtliches Loch ist die 17. Ein Par-3, bei dem man von einem erhöhten Abschlag auf eines der wildesten Grüns spielt. Die Greenfeepreise für 18 Löcher liegen zwischen 89 und 219 US-Dollar.


Chambers Bay: Ein Sandkasten für die US Open 2015

Golf Club Newcastle – Golfen mit Panoramablick

Nur eine kurze Autofahrt von der Innenstadt Seattles entfernt befindet sich der Golf Club Newcastle. Newcastle bietet zwei 18-Loch Championship-Plätze, die 350 Hektar Berggipfel bedecken. Sowohl der Coal Creek Course, als auch der China Creek Course bieten einzigartige Golferlebnisse mit einem spektakulären Panoramablick auf die Skyline, den Lake Washington und die Puget Sound Gegend. Das anspruchsvolle Layout des Coal Creek Courses verfügt über gut platzierte Bunker und wellige Fairways. Die Höhenunterschiede machen die richtige Schlägerwahl zu einer großen Bedeutung. Bereits der erste Abschlag ist fesselnd: Der Abschlag befindet sich auf stolzen 621 Metern.

Der China Creek Course hingegen besticht durch Bäume und viele Wasserhindernisse. Golfer treffen auch hier auf wellige Fairways und gut platzierte Bunker. Das 18. Loch erfordert einen präzisen Abschlag über eine große Schlucht, auf ein schräg hochlaufendes Fairway. Die Greenfeepreise liegen zwischen 140 und 195 US-Dollar.

Golf Resort Suncardia – Golfen auf historischem Grund

Auch das Umland von Seattle ist allemal eine Reise wert, um neben den Golfplätzen Land und Leute zu erkunden. Eine etwa 90 minütige Autofahrt von Seattle entfernt liegt das Golf Resort Suncardia. Gleich drei herrliche 18-Loch-Plätze befinden sich dort, mit einem atemberaubenden Blick auf die Kaskadenkette. Der Prospector Golf Course zeichnet sich durch wellige und gut gebunkerte Fairways, zahlreiche Wasserspiele, schnelle und mittelgroße Grüns aus und fordert Golfer aller Spielstärken. Im Jahr 2006 wurde der Prospector Golf Course von Golf Digest als der beste neue öffentliche Golfplatz und 2007 vom Golf Week Magazin als einer der 50 besten neuen Plätze ausgezeichnet.

Der Rope Reiter Course befindet sich auf dem historischen Gelände der Roslyn Mines No.9, No.10 und Tipple Hill, einem ehemaligen Bergwerksstollen, der zu Ehren der Bergleute so benannt wurde. Der Rope Reiter Course ist ein anspruchsvoller Platz, der speziell für Familien konzipiert wurde. Die Greenfeepreise liegen sowohl für den Prospector Golf Course, als auch für den Rope Reiter Course zwischen 49 und 99 US-Dollar.

Der Tumble Creek Course ist derweil ein privater, nur für Mitglieder zugänglicher Golfplatz und wurde von Golf Digest zu einem der besten privaten Plätze der USA gewählt. Die Fairways sind eingebettet in sanfte Hügel und Pinienwälder und bieten einen unverwechselbaren Blick auf den Fluss.

Sightseeing, Sport, Natur und Ausflüge in die Umgebung

Neben den unzähligen Golfplätzen, eingebettet in unterschiedlichste Landschaft, gibt es in der Region rund um Seattle noch viel mehr zu entdecken. Seattle ist eine der meistbesuchten Städte im Nordwesten der USA und zählt bei den Amerikanern zu den Städten mit der höhsten Lebensqualität. Die Stadt am Puget Sound bietet unzählige Freizeitmöglichkeiten und mit den nahe gelegenen Bergen einen hohen Erholungswert, so wie man ihn kaum in anderen Großstädten der USA findet. Bekanntestes Bauwerk und zugleich Wahrzeichen von Seattle ist der Space Needle. Der 184 Meter hohe Turm mit Aussichtsplattform wurde 1962 anlässlich der Weltausstellung gebaut und ist bis heute das beliebteste Besucherziel der Touristen.

Seattle blickt darüberhinaus auf eine große kulturelle Vergangenheit zurück und bietet neben unzähligen Museen direkt im Stadtzentrum auch Märkte und grüne Parks. Ebenfalls sehenswert ist der International District. Hier leben Japaner, Chinesen, Philippiner, Vietnamesen und andere asiatische Bevölkerungsgruppen zusammen. Es zählt es zu den größten asiatischen Vierteln der US-Westküste. Auch Sport über Golf hinaus spielt in Seattle eine wichtige Rolle. Die zwei berühmtesten Sportteams sind das Basketballteam Seattle Super Sonics und das Footballteam der Seattle Seahawks.

Die Stadt ist zudem ein idealer Startpunkt, um Ausflüge in die Region zu unternehmen. Aktivitäten auf dem Wasser sind dabei naheliegend und beliebt, egal ob auf dem Lake Union, dem Puget Sound oder dem Lake Washington. Wer die Metropole hinter sich lassen möchte, muss nicht weit fahren. Von Seattle aus lassen sich wunderbare Ausflüge wie etwa zum Vulkan Mount St. Helens, zu den Wasserfällen in Snoqualmie, zu den Indianern nach Blake Island, zu den Gärten auf Bainbridge Island oder ins nahe gelegene Kanada unternehmen.

Tauchen Sie ein, in lebenswertes Stadtleben und die unberührte Natur Washingtons!

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Nadine Lymberopoulos

Nadine Lymberopoulos - Freie Autorin für Golf Post

Nadine Lymberopoulos ist Juristin und arbeitet als freie Autorin für Golf Post. Zum Golfen kam Nadine durch ihren Mann vor vier Jahr und ist seitdem vom Golfvirus infiziert. Um ihren Wunsch von einem einstelligen Handicap zu verwirklichen, trainiert sie ehrgeizig an ihrem perfekten Schwung. Während ihren Urlaubsreisen ist Nadine immer auf der Suche, neue und noch unbekannte Golfdestinationen zu entdecken.

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