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Scottish Open: Rickie Fowler siegt vor Kuchar und Jacquelin

12. Jul 2015
Gutes Training für die British Open: Rickie Fowler hat die Scottish Open für sich entschieden. (Foto: Getty)
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Knappe Kiste: Dank Birdiefinish gewinnt Rickie Fowler die Scottish Open und umgeht das Playoff. Lampert als bester Deutscher auf T22.

Die entscheidende Runde der Scottish Open ging mit Rickie Fowler an der Spitze zuende. Der US-Amerikaner fuhr mit 18 Schlägen unter Par den Sieg ein, mit einem Schlag Vorsprung zu Landsmann Matt Kuchar und dem Franzosen Raphael Jacquelin. Auf deutscher Seite gelang es Marcel Siem, zum Finale noch einmal Schläge gutzumachen, aber besonders Moritz Lampert glänzte durch sein Finsih. Für Maximilian Kieffer hingegen endete die schottische Open anders als geplant.

Rickie Fowler triumphiert vor der Open

Die British Open kommende Woche bereits im Sinn, zog es viele Stars der Übersee-Tour nach Schottland. So auch Rickie Fowler, für den der frühe Flug über den Teich nicht erfolgreicher hätte enden können: Mit -12 dank eines Birdiefinish setzte er sich gegen Matt Kuchar und Raphael Jacquelin durch, die beide mit -11 und dem zweiten Platz vorlieb nehmen mussten. Für Jacquelin wie auch für den Engländer Daniel Brooks, der als Führender in den Finaltag eingezogen war, aber schließlich „nur“ geteilter Siebter wurde, bleibt zumindest der Trost, dass sie sich durch ihre hervorragenden Platzierungen ein Ticket zum britischen Major sichern konnten.


Fowler hingegen wird nach diesem European-Tour-Triumph vor allem eines im Auge haben: Den Major-Sieg. Der 26-Jährige war nämlich im vergangenen Jahr bei allen vier Majors ausnahmslos in den Top 5 gelandet, der erhoffte Titel blieb allerdings bis jetzt aus. Mit zwei 66er und zwei 68er Runden zeigte der Mann mit Vorliebe für schreiend orange Kleidung in Schottland über vier Tage hinweg zumindest, dass es ihm an Vorbereitung nicht mangelt.

Marcel Siem beendet Turnier konstant

Nachdem er sich gestern mit einer 73er Runde (+3) die Chance auf eine vielversprechendere Position vor dem Finaltag verbaut hatte und vom geteilten 71. Platz aus in den Finaltag gestartet war, hielt Marcel Siem die finale Runde gut zusammen. Komplett bogeyfrei schaffte er es über den Par-70 Kurs des Gullane Golfclub und verzierte die Scorekarte zusätzlich mit zwei Birdies an 2 und 17. Diese abschließende 68 bringt dem Ratinger drei Schläge unter Par und derzeit den geteilten 53. Rang ein.

Die Platzierung wird der 34-Jährige allerdings verschmerzen können, ging es doch für ihn nicht mehr um die Qualifikation für die British Open in der kommenden Woche. Seinen Startplatz dort hat er nämlich bereits sicher. Auf Facebook macht er bereits seine Vorfreude auf das Major Luft. Seine bogeyfreie Runde sieht er als guten Anfang. „So, ab jetzt bitte 4 Runden ohne Ausreißer!!!“, schrieb er, „Bogeyfrei heute war ja schonmal was. Zwei Wochen hintereinander habe ich den Moving Day in die falsche Richtung genutzt. Ich freue mich auf The Open!!!“.

Moritz Lampert mit sehenswertem Endspurt

Auch Siems Landsmann Moritz Lampert nutzte den letzten Turniertag, um einen Endspurt hinzulegen und noch einmal Plätze gutzumachen. Zwar trübten ein ärgerliches Doppelbogey an Loch 7 und ein weiterer Schlagverlust an der 11 das Bild, dank insgesamt sechs Birdies nahm die Runde dennoch ein sehr zufriedenstellendes Ende. Besonders das Finish des 23-Jährigen konnte sich sehen lassen: Die drei entscheidenden Schlaggewinne für die drei Schläge unter Par , mit denen er heute ins Clubhaus zurückkehrte, fielen allesamt hintereinander weg auf den letzten drei Löchern.

Mit insgesamt -6 schaffte Lampert damit einen großen Sprung im Tableau und fand sich auf dem geteilten 22. Platz wieder. Auch wenn es für die Open-Qualifikation in Schottland nicht gereicht hat, gab sich der Youngster zurecht zufrieden mit seiner Leistung. Ein besonderes Bonbon zum Turnierende war für ihn Flightpartner Phil Mickelson. „Was für ein netter Kerl!“, schrieb Lampert dazu nach seiner Runde auf Facebook.

Max Kieffer büßt Plätze ein

Ganz im Gegensatz zu seinem Kumpel Moritz Lampert lief der Finaltag für Maximilian Kieffer ganz und gar nicht wie erhofft. Der 25-Jährige war von den drei Deutschen als vielversprechendster in den Sonntag gestartet, immerhin hatte er den Moving Day auf dem geteilten 18. Platz beendet. In der entscheidenden Runde aber wollte es für den jungen Düsseldorfer einfach nicht rund laufen. Ein Doppelbogey an der 11, ein einfaches an der 15. Mit einem vereinzelten Birdie an der 16 verhinderte der Youngster das Schlimmste, trotzdem kostete ihn die 72, die er am Ende des Tages auf der Scorekarte unterschrieb, immerhin aktuell 23 Plätze und verbannte ihn auf T41.

Zum Leaderboard der Scottish Open

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Jacqueline Sauer

Jacqueline Sauer - Freie Autorin für Golf Post

Jacqueline mischt bei den redaktionsinterenen Tippspielen ganz vorne mit. Kein Wunder: Die großen und kleinen Namen des Golfs hat sie ständig im Auge, damit der nächste Tipp stets ein sicherer Treffer wird.

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