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Scottish Open: Rose setzt mit seinem Sieg ein Zeichen fürs Major

13. Jul 2014
Justin Rose mit dem Pokal der Scottish Open 2014. (Foto: Getty)
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Justin Rose gewinnt die Scottish Open 2014. Marcel Siem landet auf dem geteilten 27. Platz, Max Kieffer auf T70.

Die Scottish Open gewann einer, der keinen der begehrten Plätze im Teilnehmerfeld der Open Championship benötigt: Justin Rose holte sich mit zwei Schlägen Vorsprung die Trophäe und setzte damit ein Statement für das nahende Major. Den Deutschen rann die letzte Chance zur Qualifikation wie Sand durch die Finger, während andere sich nun über die Startplätze freuen können.


Rose mit zweitem Sieg in drei Wochen

Bei Justin Rose stehen die Zeichen auf Sturm: Vor zwei Wochen erst hatte Justin Rose beim Quicken Loans National im Playoff triumphiert, heute stand bereits der nächste Sieg vor der Tür. Auf dem Linkskurs im schottischen Aberdeen setzte der Engländer mit 16 Schlägen unter Par vor allem ein Zeichen für die kommende Open, bei der er wohl ebenfalls als einer der Favoriten für den Claret Jug für Spannung sorgen wird. Hinter ihm platzierte sich auf dem alleinigen zweiten Platz mit 14 Schlägen unter Par der Schwede Kristoffer Broberg, Dritter wurde der Schotte Marc Warren mit elf Schlägen unter Par.

Keine weiteren Deutschen beim Major

Eine deutsche Open-Qualifikation zum WM-Finale, das hätten sich viele Golf-Fans an diesem Wochenende gewünscht. Die gebotenen Chancen auf die letzten Plätze im Teilnehmerfeld des Majors sind allerdings ungenutzt verstrichen und so wird Martin Kaymer alleine die Deutschen in Royal Liverpool vertreten müssen. Alex Cejka strich auf der PGA Tour schon vor Beginn der John Deere Classic die Segel und bei Marcel Siem und Max Kieffer reichte die Leistung nicht aus, um sich bei der Scottish Open vorne zu platzieren.

Siem beendet die Scottish Open im Mittelfeld

Marcel Siem spielte über die komplette Dauer der Scottish Open ein ungewohnt konstantes Turnier. Selten wich der Ratinger vom Par ab, notierte an allen vier Turniertagen nur sechs Bogeys und einen Doppelbogey. Leider hielt sich aber auch die Anzahl der Schlaggewinne in Grenzen – mit insgesamt drei Schlägen unter Par reichte es nur für eine Platzierung im Mittelfeld. Immerhin schaffte der 33-Jährige es mit seiner 70er Abschlussrunde noch unter die besten 30, der erhofften Major-Qualifikation muss er vom geteilten 27. Rang aus allerdings Abschied winken.

Kieffer spielt das Turnier bis zum bitteren Ende

Nach seiner zweiten Runde hatte sich für Max Kieffer die Frage gestellt, ob er das Turnier beenden oder vorzeitig abreisen wollte, denn nach dem zweiten Tag hatte er eigentlich fest damit gerechnet den Cut zu verpassen. Bis zum Ende der zweiten Runde schoss er dann aber im Tableau noch so weit nach oben, dass er es ins Wochenende schaffte. Einziges Problem: In der festen Annahme am Cut gescheitert zu sein hatte Kieffer bereits einen Teil seines Gepäcks auf die Reise nach Amsterdam geschickt. Zum Glück befand sich sein Equipment noch in Schottland, sodass er die beiden Wochend-Runden schließlich trotzdem in Angriff nahm. Der Düsseldorfer beendete das Turnier allerdings weit von jeder Chance auf eine Open-Qualifikation entfernt, mit vier Schlägen über Par auf dem geteilten 70. Platz.

Sichere Qualifikation für drei glückliche Spieler

Die Entscheidung um die Verteilung der Startplätze für die Open Championship in der nächsten Woche hätte eindeutiger kaum ausfallen können. Laut Regelwerk sollten die besten drei Spieler, die die Scottish Open innerhalb der Top Ten abschließen würden, einen Platz erhalten und wie es der Zufall so wollte, verblieben unter den vorderen Zehn nur drei Spieler, die sich bisher nicht anderweitig für die Open qualifiziert hatten. So können sich nun der Schwede Kristoffer Broberg (-14/2), der Engländer Tryrrell Hatton (-10/T4) und der Schotte Scott Jamieson (-9/T8) dank ihrer hervorragenden Leistungen auf das Major freuen.

Hier geht’s zum Livescoring!

Jacqueline Sauer

Jacqueline Sauer - Freie Autorin für Golf Post

Jacqueline mischt bei den redaktionsinterenen Tippspielen ganz vorne mit. Kein Wunder: Die großen und kleinen Namen des Golfs hat sie ständig im Auge, damit der nächste Tipp stets ein sicherer Treffer wird.

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