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Marcel Siem und Co. starten solide in die Scottish Open

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09. Jul 2015
Marcel Siem hat als erster von vier Deutschen bei der Scottish Open die erste Runde hinter sich gebracht. (Foto: Getty)
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Marcel Siem, Florian Fritsch und Max Kieffer liegen im Mittelfeld. Für staunende Gesichter und Lacher sorgten am Donnerstag andere.

Mit einer durchwachsenen ersten Runde ist Marcel Siem als erster von vier Deutschen in die Scottish Open in Gullane gestartet. Besser machte es aus deutscher Sicht später nur der Münchner Florian Fritsch. Thorbjorn Olesen erwischte einen perfekten Start in die letzte Prüfung vor der Open Championship in St. Andrews.

Nach zuletzt zwei überstandenen Cuts startete Marcel Siem hoffnungsvoll in die Scottish Open. Zu seiner alten Stärke vom Tee müsse er noch finden, konstatierte der 34-Jährige vor dem Turnier, dann könne es auch wieder um „vordere Platzierungen“ gehen. Um diese geht es nach der ersten Runde aber zunächst nicht für den Ratinger. Stattdessen wird Siem am Freitag den Cut sichern müssen. Zur Spitze fehlen ihm sechs Schläge.


Marcel Siem mit Birdie am letzten Loch

Über eine 69er Runde kam Siem auf dem Par-70-Kurs im Gullane Golf Club am Donnerstag nicht hinaus. Der vierfache European-Tour-Sieger spielte gleich am zweiten Loch sein erstes Birdie, doch das versetzte ihn trotzdem nicht so recht in Schwung. Die Pars auf den folgenden sechs Löchern waren solide, brachten Siem aber nicht weiter voran. Zwei Bogeys zur Mitte der Runde ließen seinen Score stattdessen auf eins über steigen. Doch dem 91. der Weltrangliste gelang es, seinen Kopf mit Schlaggewinnen auf der 13 sowie am letzten Loch aus der Schlinge zu ziehen. Zur Zeit liegt er auf Position T54 und befindet sich dort unter anderem in Gesellschaft von Phil Mickelson.

Thorbjorn Olesen führt nach bogeyfreier 63

Thorbjorn Olesen gelang unterdessen eine furioser Auftakt: Der 25-jährige Däne blieb auf seiner ersten Runde bei der Scottish Open bogeyfrei und lochte sieben Birdies, drei davon auf den letzten vier Löchern. Nach dem ersten Turniertag der Scottish Open führt er mit einem Schlag Vorsprung auf den Engländer Daniel Brooks. Auf Rang drei folgt eine siebenköpfige Gruppe um den US-Amerikaner Jimmy Walker.
Graeme McDowell blieb Olesen in der Morning Session lange auf den Fersen, lag nach der Front Nine schon fünf unter, doch auf den beiden letzten Spielbahnen kassierte er noch zwei Schlaggverluste und fiel auf einen Score von vier unter Par zurück. Gemeinsam mit Titelverteidiger Justin Rose belegt McDowell den geteilten zehnten Platz.

Thorbjorn Olesens siebentes Birdie

Max Kieffer dank ordentlicher Back Nine unter Par

Maximilian Kieffer ist dank einer ordentlichen Back Nine mit eins unter Par in die Scottish Open gestartet. Nach einem Bogey am ersten Loch dauerte es bis zur elften Bahn, ehe sich auf der Scorekarte des 25-Jährigen etwas anderes als die grau hinterlegten Pars zeigte. Das Birdie wurde das erste von insgesamt dreien auf den zweiten Neun. Doch auch auf dem Rückweg Richtung Clubhaus blieb Kieffer nicht ohne Schlagverlust, so dass er sich auf Position T54 am Freitag steigern müssen wird, um den 18. Cut in Folge zu meistern.

Florian Fritsch: Vier Bogeys, sechs Birdies

Ein wahres Auf und Ab erlebte Florian Fritsch auf seiner ersten Runde. Zunächst legte er mit zwei Birdies an den Löchern eins und zwei einen perfekten Start hin, verlor dann aber schon am dritten Loch wieder einen Schlag. Im Verlauf der Runde wechselten sich Birdies und Bogeys munter ab. Nach 14 Bahnen war die Bilanz ausgeglichen und der 29-Jährige nutzte die letzten Löcher, um sich mit zwei weiteren Schlaggewinnen unter die ersten 35 zu schieben.
Über Par blieb hingegen Moritz Lampert. Der 23-Jährige spielte zwei Bogeys bei nur einem Birdie und wird am Freitag von Position T102 aus um den Cut kämpfen müssen.

Kurioses am Rande: Präzision bestraft

Gleich zwei Mal traf der Schotte Marc Warren auf seiner ersten Runde den Fahnenstock. Die Lage nach dem zweiten Abpraller war eine echte Bestrafung für diesen meisterhaften Schlag. Immerhin notierte er noch das Par.

Kurioses am Rande 2: Gesagt, getan!

Der Spanier Jordi Garcie Pinto lochte drei Birdies auf den ersten drei Löchern, fortan bequemte er sich mit 15 aufeinanderfolgenden Pars. Die European Tour fühlte sich darauf hin zu folgendem, fiktionalen Dialog animiert:
Caddie: „Wir sind 3 unter nach 3. Lass uns jetzt nichts Dummes und keine Fehler mehr machen.“
Jordi Garcia Pinto: „Ok.“

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Tobias Hennig

Tobias Hennig - Redakteur

Tobias kam im Sommer 2014, während seines Studiums der Germanistik und Politik, als Werkstudent zu Golf Post. Zunächst machte er sich nur die Theorie des Golfsports zu eigen, nun versucht der vielseitig sportbegeisterte Wahl-Kölner, zum teaminternen Handicap-Durchschnitt aufzuschließen. Seit April 2016 erheitern der Redakteur und seine Hündin Mali die Kollegen täglich.
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