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Champions Dinner: Adam Scott serviert australische Spezialität

07. Apr 2014
Lecker: Adam Scott serviert wohl zum Champions Dinner Moreton Bay Lobster. (Foto: Getty)
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Matt Jones sichert sich das letzte Masters-Ticket, McIlroy vermisst dominanten Spieler, Scott serviert Krustentiere. Die Back Nine vor dem Masters.

Adam Scott lässt sich ein wenig in die Speisekarte gucken: Für das Champions Dinner des Titelverteidigers am Masters-Dienstag bereiten die Köche von Augusta National unter anderem „Moreton Bay“-Lobster zu. Die Hummer-Art hat ihren Namen von einer Meeresbucht an der Ostküste Australiens nahe Scotts Heimatort, drei Dutzend der Krustentiere wurden nach Augusta eingeflogen.

Scott habe auch daran gedacht, Toast mit dem australischen Brotaufstrich „Vegemite“ ins Menü aufzunehmen, habe dann aber zuviel Respekt vor Legenden wie Arnold Palmer gehabt, so Scott mit einem Schmunzeln gegenüber US-amerikanischen Journalisten. „Ich denke, mit Meat Pies (typisch australisches Gericht; Anm. d. Red.) werde ich auch nicht davonkommen, aber es wird definitiv etwas aus Queensland geben und der Rest wird auch australisch sein“, ließ Adam Scott wissen.


Adam Scott gratuliert Nachwuchsgolfern

Die New York Times schrieb ganz aufgeregt: „Augusta National hat nicht nur weibliche Mitglieder, sondern krönte am Sonntag auch den ersten weiblichen Champion!“ Gemeint war die neunjährige Kelly Xu aus Kalifornien. Sie gehörte zu den acht Gewinnern der „Drive, Chip & Putt Championship“ für Nachwuchsgolfer, die der Augusta National Golf Club erstmals auf seinem „heiligen“ Rasen veranstaltete. 88 Mädchen und Jungen hatten sich unter rund 17.000 Bewerbern in regionalen Ausscheidungen qualifiziert und nahmen in vier Altersgruppen an dem Wettbewerb teil. Die Eltern des elfjährigen Leo Cheng hatten ihrem Sohn für den Siegfall sogar ein Mini-„Green-Jacket“ mitgebracht, das er prompt überziehen durfte. Da mochte sich auch Adam Scott nicht lumpen lassen: Der amtierenden Masters-Champion unterbrach das Training, streifte sein eigenes grünes Sakko über und gratulierte den Gewinnern.

Jones chippt sich zum Masters

Er ist der 18. Sieger in bislang 21. Saison-Turnieren der PGA Tour: Mit dem Erfolg im Play-off der Shell Houston Open über Matt Kuchar hat der Australier Matt Jones (33) sich das letzte mögliche Ticket zum Masters gesichert. Und das tat er mit seinem 38,5-Meter-Chip am ersten Extraloch wahrhaft spektakulär:

„Masters wird auch ohne Tiger nicht leiden“

Für Matt Kuchar tut das Fehlen von Tiger Woods der Masters-Faszination keinen Abbruch: „Das Masters wird darunter nicht leiden. Es ist einfach das größte Golf-Turnier.“ Der Amerikaner mochte damit Woods‘ Bedeutung nicht schmälern: „Er ist der Mittelpunkt des PGA-Tour-Universums. Aber es gibt auch noch eine Menge anderer toller Spieler, und die Tour wird auch in seiner Abwesenheit stabil und gesund bleiben.“

McIlroy: Golf wartet auf dominanten Spieler

Das weltweite Herren-Golf hat derzeit keine beherrschende Figur, meint jedenfalls Rory McIlroy: „Es scheint, als würde Golf förmlich darauf warten, dass ihm wieder jemand seinen Stempel aufdrückt und zum dominanten Spieler wird“, erinnerte der Nordire an die großen Jahre von Tiger Woods 1999, 2000 und 2006 oder an Vijay Singhs tolle Saison 2004. „Es gilt nicht nur fürs Masters: Golf allgemein war nie so offen wie heute.“ Vielleicht kann McIlroy selbst es ja ändern.

Hogans Erfolgsschläger unterm Hammer

Mit diesen Schlägern holte „The Hawk“ die „Triple Crown“: Das US-Auktionshaus „Green Jacket Auctions“ versteigert derzeit aus privater Hand einen der drei McGregor-Eisensätze, die Ben Hogan im Bag hatte, als er 1953 das Masters, die US Open und die British Open gewann. Die beiden anderen Schlägersätze gehören dem Museum der USGA bzw. dem Merion Golf Club. Das aktuelle Gebot liegt bei rund 30.000 Dollar.

Film-Doku über LPGA-Gründung

Preisgeld abgezweigt: Mit 25.000 Dollar ihres 225.000-Dollar-Siegerschecks vom Founders Cup unterstützt die Australierin und siebenfache Majorsiegerin Karrie Webb ein Filmprojekt über die Gründerinnen der LPGA-Tour rund um die legendäre Dinah Shore. Für die Dokumentation, in der übrigens keine Rolle für Paulina Gretzky vorgesehen ist, wird seit Monaten nach Geld gesucht.

Bürgerentscheid über Golfplatz

Basis-Demokratie in Sachen Golf: Am 25. Mai, dem Tag der Europawahl, entscheiden die Bürger der Stadt Dorfen im oberbayerischen Landkreis Erding über den endgültigen Bau eines geplanten Golfplatzes. Wie die Süddeutsche Zeitung berichtete, kann sich der Stadtrat wohl zu keinem Beschluss durchringen, obwohl selbst der zuständige Umweltreferent von der Partei GAL sagt, ein Golfplatz sei „keine Gefährdung für die weitere Entwicklung Dorfens“. Nun erhalten die Bürger mit dem Schein für die Europawahl auch einen „Ja/Nein“-Stimmzettel für den Golfplatz.

Talkmaster mit „Bunker-As“

Als Nachfolger von TV-Superstar Jay Leno macht er in der berühmten „Tonight Show“ einen ziemlich guten Job: Und auch mit dem Golfschläger überzeugt Talkmaster Jimmy Fallon, wie er hier am vierten Loch des Bayonne Golf Clubs/New Jersey beweist:

Michael F. Basche

Michael F. Basche - Freier Autor für Golf Post

Als Journalist, Golfbetriebsmanager und notorischer Zu-Kurz-Putter ist Michael F. Basche auf vielfache Weise dem Golf verfallen. Nach Jahren als Tageszeitungs-Sportredakteur und im PR- und Marketinggeschäft berät er heute u. a. Golfclubs in Fragen der Corporate Identity. Und widmet sich schreibend den vielfältigen Facetten des Großartigsten aller Spiele.
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