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Sandra Gal wird Dritte bei der U.S. Women’s Open

09. Jul 2012
Sandra Gal liegt am vorletzten Tag des Saisonfinales sechs Schläge hinter der Spitze. (Foto: Getty)
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Mit einer 74er Abschlussrunde beendet Sandra Gal das Major auf dem dritten Rang. Sie kassiert dafür 218.840 $ Preisgeld. 

Sandra Gal bei ihrer 2. Runde der U.S. Open Foto: Getty


Sandra Gal erreicht mit Platz drei bei der U.S. Women’s Open ihr bestes Resultat bei ihrer 18. Majorteilnahme. Damit verbessert sie sich in der Geldrangliste der LPGA Tour mit insgesamt 372.162 $ eingespieltem Preisgeld auf den 15. Rang. In der offiziellen Weltrangliste (Women’s World Golf Rankings ) springt Gal um zehn Plätze nach vorne – sie besetzt jetzt den 29. Rang. Damit ist sie insgesamt die viertbeste Europäerin.

Solide Putts

Sandra Gal war nach ihrer Finalrunde, einer 74, vor allem mit ihrem Putter zufrieden. Obwohl oder gerade weil sie den Putter erst letzte Woche gewechselt hat, war sie mit ihrem Spiel auf dem Grün äußerst zufrieden. Der Metal X Callaway Putter sorgte für die benötigten sicheren Putts und sicherte ihr den 3. Platz.

Ein Triplebogey an der 13, einem Par 3, brachte sie am Ende nochmal in Bedrängnis. Die Antwort ließ allerdings nur ein Loch auf sich warten, ein Birdie an der 14 sicherte den alleinigen dritten Platz. Mit der Anzahl der Grüns in Regulation war Gal nach ihrer Schlussrunde nicht sehr zufrieden, umso wichtiger waren die, nach ihrer Aussage, etwas glücklichen längeren Putts.

Starke Konkurrenz

Ihrer Konkurrentin um den Titel, der Südkoreanerin Na Yeon Choi, konnte sie nicht mehr gefährlich werden. Die Südkoreanerin war dem gesamten Feld in der dritte Runde mit einer fantastischen 65 enteilt und ließ sich den Titel am Schlusstag nicht mehr nehmen (-7).

Zweite wurde die Südkoreanerin Amy Yang (-3). Sandra Gal hat am Ende nur einen Schlag Vorsprung auf ihre direkten Verfolger, umso stärker ist auch die mentale Leistung der in Mettmann geborenen 27-Jährigen Deutschen einzustufen. Bei Antritt der letzten Runde hat sich die Deutsche wenig Hoffnungen auf den Titel gemacht, nach ihrer Meinung ging es „nur“ noch um den dritten Platz – Ziel erreicht. Mit Runden von 71-70-74 und 74 auf dem „Blackwolf Run“ Platz gelingt Sandra Gal ein Top-Ergebnis, aus dem sie viel Selbstvertrauen in die nächsten Aufgaben mitnehmen kann.

Die Anlage in Kohler, Wisconsin, scheint den deutschen Golfprofis zu liegen: Schon 2010 gewann Martin Kaymer auf dem anderen Platz der Anlage, dem Whistling Straits Course, die PGA Championship.

Herzlichen Glückwunsch zu dem tollen Ergebnis – was für ein Wochenende für den deutschen Golfsport.

Matthias Kiesinger

Matthias Kiesinger - Freier Autor für Golf Post

Matthias ist diplomierter Sportwissenschaftler. Er hat Schwächen bei Annäherungen, dafür kommt das Eisen 3 (teilweise) überraschend gut. Mit Bogey-Handicap ist noch viel Luft nach oben. Ziel: Single Handicap und einmal im Leben eine Par-Runde. Sein Golfvorbild ist Ivan Lendl.
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