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DGV hat Bewerbungsunterlagen für Ryder Cup 2022 angefordert

25. Jul 2014
Neues Jahr, neues Glück - bis August können sich die nationalen Golfverbände noch für die Austragung bewerben. (Foto: Getty)
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Bis Ende August können die Nationalverbände ihre Bereitschaft zur Austragung des Ryder Cup 2022 äußern. Der DGV ist dem nun nachgekommen.

Seit Ende Juni 2014 ist das Bewerbungsverfahren für den Ryder Cup 2022 eröffnet und der DGV wird sich mit einer eigenen Bewerbung beteiligen.

„Wir sind aktuell noch in der Prüfungsphase, haben aber unser Interesse an der Ausrichtung des Ryder Cup 2022 bekundet. Daher sind wir der Frist der Ryder Cup Limited nachgekommen und haben vor dem Stichtag 31. August die Bewerbungsunterlagen angefordert“, so DGV-Präsident Hans Joachim Nothelfer zu einer möglichen Bewerbung.


Komitee hält an Bewerbungsverfahren fest

Das Ryder-Cup-Komitee bleibt auch für die Austragung im Jahr 2022 beim Vergabeverfahren durch öffentliche Ausschreibung. Frankreich ist 2018 das erste Land, das auf diese Weise ausgewählt den Ryder Cup als Gastgeberland beherbergen wird. In diesem Jahr findet der Kontinentalwettstreit zwischen Europa und den USA im schottischen Gleneagles statt.

Das formale Bewerbungsverfahren markiere laut Ryder-Cup-Direktor Richard Hills eine neue Ära. Die Einführung habe für Fairness, Transparenz und Objektivität gesorgt. Die Nationalverbände, die sich bewerben wollen, können ihre Bewerbung bis zum 31. August dieses Jahres einreichen, vollständige Dossiers folgen bis zum 16. Februar 2015. Im folgenden Herbst dann soll die Entscheidung über den Austragungsort gefällt werden.

Erneute Chance für Deutschland?

Der Ryder Cup 2018 wird auf Saint-Quentin-en-Yvelines vor den Toren von Paris ausgetragen, zum zweiten Mal in der Geschichte des Events auf dem europäischen Festland. Nachdem Deutschland bei der Bewerbung als Austragungsort gegen das Nachbarland Frankreich den Kürzeren gezogen hatte, wurden im Dezember 2013 Stimmen laut, nach denen eine erneute Bewerbung für 2022 ins Auge gefasst würde. Die Welt zitierte damals den Vizepräsidenten des Deutschen Golfverbandes (DGV) Norbert Löhlein: „Die Fehler vom letzten Mal wollen wir nicht mehr machen.“

Mit den Fehlern sind jene Versäumnisse gemeint, die dazu führten, dass Deutschland sich letztlich ebenso wie Schweden, Portugal und die Niederlande nicht gegen Frankreich durchsetzen konnte. Es hatte an finanzieller Unterstützung gefehlt, in Frankreich hingegen hatten Staat und Wirtschaftspartner Zuschüsse zugesagt. Auch die Vernetzung zwischen Golfszene und Politik hatte sich in Grenzen gehalten. Wenn die im Oktober 2008 gegründete Ryder Cup Deutschland GmbH aus den damaligen Fehlern und Stolpersteinen gelernt hat, sind die Aussichten auf einen deutschen Ryder Cup vielleicht besser als beim letzten Mal.

Der Deutschen Golf Verband (DGV) zeigt sich couragiert: „Der Ryder Cup gehört weltweit zu den größten und aufmerksamkeitsstärksten Events. Wenn die Möglichkeit besteht, dass ein solch global bedeutendes Sportereignis in Deutschland stattfinden kann, dann haben alle, die dem Golfsport verbunden sind, der DGV mit seinen Mitgliedern in besonderem Maße, die Aufgabe, alles dafür zu tun, um den Ryder Cup nach Deutschland zu holen.“ Jetzt liegt es an den Akteuren des DGV und der Golfbranche, die nötige Unterstützung zu finden.

Jacqueline Sauer

Jacqueline Sauer - Freie Autorin für Golf Post

Jacqueline mischt bei den redaktionsinterenen Tippspielen ganz vorne mit. Kein Wunder: Die großen und kleinen Namen des Golfs hat sie ständig im Auge, damit der nächste Tipp stets ein sicherer Treffer wird.

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