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Nach Koepka-Drive beim Ryder Cup: Zuschauerin auf einem Auge blind

Nach dem Fehlschlag von Brooks Koepka beim Ryder Cup verliert eine Zuschauerin ihre Sehfähigkeit auf einem Auge und übt Kritik an den Organisatoren.

Brooks Koepka erkundigt sich nach der Zuschauerin, die er mit seinem Abschlag im Gesicht traf. (Foto: Getty)
Brooks Koepka erkundigt sich nach der Zuschauerin, die er mit seinem Abschlag im Gesicht traf. (Foto: Getty)

Für Corine Remande lief der Ryder Cup 2018 alles andere als gut. Die 49-Jährige stand am Freitagvormittag am Rand von Loch 6 als sie ein von Brooks Koepka verunglückter Drive im Gesicht traf. Mit der AFP (Agence France-Press) sprach sie jetzt über ihre Verletzung und teilte mit, dass sie auf einem Auge blind sei.

Nach Querschläger beim Ryder Cup auf einem Auge blind

"Es ging so schnell, ich habe noch nicht einmal einen Schmerz gespürt, als mich der Ball traf. Ich dachte, dass der Ball mein Auge nicht getroffen hat und dann habe ich das Blut gespürt, dass mein Gesicht herunterlief," sagte sie der AFP. "Die ärztliche Untersuchung am Freitag ergab einen Bruch der rechten Augenhöhle und eine Explosion des Augapfels," machte die Ägypterin deutlich.

Brooks Koepka war nach seinem verünglückten Abschlag direkt zu der verletzten Dame geeilt, die den Vorfall aber herunterspielte, damit Koepka "sich besser konzentrieren" könne. "Es sah sehr schmerzhaft aus", sagte Koepka im Anschluss. "Es ist schwer einen Golfball zu kontrollieren, besonders bei 300 Yards, und die Fans sind sehr nah am Fairway", machte der dreimalige Majorsieger deutlich. Man könne zwar "Fore" rufen, aber das höre man aus 300 Yards nicht, stellte der 28-Jährige fest.

Kritik an den Offiziellen

Corine Remande übte nach dem Zwischenfall Kritik an den Organisatoren in Paris und erwägt, rechtliche Schritte einzuleiten. Es habe sich keiner der Offiziellen nach ihr erkundigt. Außerdem stellte sie fest, dass es keine Warnung gegeben habe: "Es gab keinen Warnruf von den Kurs-Offziellen, als der Ball Richtung der Zuschauer ging."



Die Ryder-Cup-Offiziellen machten in einem Statement am Dienstagmittag deutlich, dass sie im Kontakt mit der Familie seien und sie unterstützen würden, so lange es notwendig sei. Die Kritik, dass die Zuschauer nicht gewarnt worden seien, wiesen sie zurück: "Wir können bestätigen, dass 'Fore' gerufen wurde, aber haben Verständnis, wie schwer es ist zu wissen, wo der Ball landet, wenn man in der Menge steht."


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