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Ryder Cup 2016: Tiger Woods ist auf jeden Fall dabei

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19. Nov 2015
Tiger Woods freut sich auf eine neue Herausforderung. Beim Ryder Cup in Hazeltine wird er als Vize-Kapitän dabei sein. (Foto: Getty)
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Als Vize-Kapitän ist der 14-fache Majorsieger in Hazeltine gesetzt. Doch Woods hat die Hoffnung auf eine aktive Teilnahme noch nicht abgehakt.

Tiger Woods wird in jedem Fall beim Ryder Cup 2016 in Hazeltine dabei sein – mindestens als Vize-Kapitän. Dazu wurde er in der Nacht auf Donnerstag von Kapitän Davis Love III berufen. Der 51-Jährige wählte desweiteren Jim Furyk und Steve Stricker in den Trainerstab. Tom Lehman, Ryder-Cup-Kapitän von 2006, hatte Love umgehend nach seiner eigenen Ernennung zu seinem Stellvertreter gemacht.

„Vier Vize-Kapitäne dieses Kalibers im Team zu haben“, sagte Love vor der RSM Classic, „ist ein erster, großer Schritt, um das Team von 2016 auf den Erfolg vorzubereiten. Tom (Lehman), Jim (Furyk), Steve (Stricker) und Tiger (Woods) haben zusammen mehr als 50 Jahr Ryder-Cup- und Presidents-Cup-Erfahrung, die sie unbedingt teilen wollen. Sie werden nächstes Jahr meine Augen und Ohren auf der Tour sein – das ist unverzichtbar. Als Kapitän bin ich sehr dankbar für ihren Einsatz, ihre Hingabe und ihre Leidenschaft.“


Tiger Woods freut sich auf Zusammenarbeit

Woods freute sich in einem ersten Statement auf seiner Website eher verhalten: „Ich danke Davis (Love III) für das Vertrauen in mich und meine Wahl als Ryder-Cup-Vize-Kapitän. Das ist etwas, das ich tun möchte.“ Während des Presidents Cups in Südkorea hatte Woods sogar bei Love angerufen, um sich als „Assi“ zu empfehlen. Love fungierte in Icheon selbst als Vize-Kapitän. Nichtsdestotrotz werde der 39-Jährige nun alles daran setzen, sich für das Team zu qualifizieren, um aktiv an seinem dann achten Ryder Cup teilzunehmen. Voraussetzung dafür sei aber, dass Woods „vollständig genesen“ sei. „So oder so freue ich mich aber darauf, mit Davis zu arbeiten“, fügte der Kalifornier an. Sollte sich der 14-fache Majorsieger tatsächlich als Spieler qualifizieren, könnte Love einen Ersatz für ihn nachnominieren. Auch eine Doppelfunktion als spielender Assistenzkapitän ist denkbar. Ohnehin steht die Wahl eines fünften Vize-Kapitäns noch aus.

Auch Kapitän Love mochte sich sein Spieler-Team aber noch nicht so recht ohne den elfmaligen Player of the Year vorstellen: „Ich hätte mir, um ehrlich zu sein, nie träumen lassen, dass er mal Assistent ist und nicht spielt. Das ist der Laufe der Dinge, nehme ich an. Aber er ist noch nicht nicht qualifiziert. Das darf man nicht vergessen.“

Steve Strickers dritter Kapitäns-Einsatz für die USA

Im Gegensatz zu Woods verfügen Furyk und Stricker bereits über Erfahrung als Vize-Kapitäne. Stricker betreute das Team der USA bereits beim Ryder Cup 2014 in Gleneagles in selber Funktion. Auch beim Presidents Cup vergangenen Monat stand er Kapitän Jay Haas zur Seite. Der 48-Jährige hat als Spieler dreimal am Kontinentalvergleich zwischen den besten Golfern Europas und der USA teilgenommen und gehörte 2008 in Valhalla zur siegreichen Mannschaft. „Ich kenne Davis (Love III) schon so lange, dass ich unheimlich begeistert davon bin, mit ihm und dem Team zu arbeiten“, freute sich der zwölffache PGA-Tour-Sieger über seine Nominierung. „Ich denke unentwegt an den Ryder Cup. Es gibt im Sport nichts Vergleichbares. Ich bin bereit, die Ärmel hochzukrempeln, anzufangen und bis nach Hazeltine zu kommen.“

Jim Furyk zum ersten Mal im Stab beim Ryder Cup

Auch Furyk war beim Presidents Cup in Südkorea im Oktober als Vize-Kapitän dabei. Beim Ryder Cup wird der 45-Jährige erstmals in dieser Funktion arbeiten. Als Spieler hat hingegen nur Phil Mickelson, der für den Posten des fünften Vize-Kapitäns gehandelt wird, mehr Einsätze auf dem Buckel (Furyk 9 / Mickelson 10). „Der Ryder Cup liegt mir Blut“, bekannte der zweimalige Sieger des wichtigsten Golfturniers der Welt. „Ich liebe alles daran: Die enorme Reichweite, die Leidenschaft, der Wettkampf und der Druck. Ich freue mich darauf, Teil des Teams zu sein, wenn wir alles daran setzen werden, den Ryder Cup auf heimischen Boden zurückzugewinnen.“


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Tobias Hennig

Tobias Hennig - Redakteur

Tobias kam im Sommer 2014, während seines Studiums der Germanistik und Politik, als Werkstudent zu Golf Post. Zunächst machte er sich nur die Theorie des Golfsports zu eigen, nun versucht der vielseitig sportbegeisterte Wahl-Kölner, zum teaminternen Handicap-Durchschnitt aufzuschließen. Seit April 2016 erheitern der Redakteur und seine Hündin Mali die Kollegen täglich.
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