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Ryder Cup 2016: Darren Clarke beruft drei Co-Kapitäne

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28. Mai 2016
Darren Clarke (2.v.r.) mit seinen Ryder Cup Co-Kapitänen Paul Lawrie (1.v.l.), Padraig Harrington (2.v.l.) und Thomas Björn (1.v.r). (Foto: Getty)
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Der europäische Ryder Cup Kapitän Darren Clarke hat sich Thomas Björn, Padraig Harrington und Paul Lawrie als Verstärkung ausgesucht.

Ende September heißt es im Hazletine National Golf Club wieder Team Europa gegen Team Amerika. Der Ryder Cup 2016 auf amerikanischem Boden wird wieder Millionen von Golfbegeisterten in seinen Bann ziehen und Golf auf absolutem Weltklasseniveau bieten. Während die Profis noch um ihre Plätze in den jeweiligen Teams kämpfen, stehen die Kapitäne schon seit längerer Zeit fest. Der europäische Kapitän, Darren Clarke, hat jetzt aber schon einmal drei seiner Co-Kapitäne bekannt gegeben und mit den Dreien geballte Ryder-Cup-Erfahrung in seine Entourage geholt.

Thomas Björn – 3 Siege als Spieler, 3 Siege als Co-Kapitän

Der bisher einzige Däne in einem Ryder-Cup-Team kann auf eine beeindruckende Ryder-Cup-Karriere zurückblicken und verfügt inzwischen über 19 Jahre Erfahrung im Kontinentalvergleich. 1997 spielte der 45-Jährige seinen ersten Ryder Cup und legte damals den Grundstein seiner ausschließlich erfolgreichen Spielerkarriere beim Ryder Cup. Dem Sieg 1997 folgten nämlich noch zwei weitere in den Jahren 2002 und zuletzt 2014.


Als Co-Kapitän kann Thomas Björn eine ebenso makellose Bilanz vorweisen. Der Däne führte Team Europa 2004 (an Bernhard Langers Seite), 2010 (an Colin Montgomeries Seite) und 2012 (an Jose Maria Olazabals Seite) mit Hilfe seiner Ratschläge und Unterstützung zum Titel. Bei einer solchen Bilanz und Erfahrung blieb Darren Clarke beinahe nichts anders übrig, als Björn an seine Seite zu berufen.

Padraig Harrington – insgesamt fünf Ryder Cup Siege

Der dreifache irische Major-Champion Padraig Harrington bringt es mit seinen sieben Ryder-Cup-Teilnahmen (6x Spieler, 1x Co-Kapitän) auf die meiste Erfahrung im bisherigen Team und kann ganze fünf Triumphe für Team Europa vorweisen. Der 44-Jährige gab vor zwei Jahren in Gleneagles sein Debüt als Co-Kapitän und siegte an der Seite von Paul McGinley umgehend.

Als Spieler sicherte er den Europäern mit seinen Punkten in den Jahren 2002, 2004, 2006 und 2010 den Titel und läutete damit die Dominanz des europäischen Teams ein. Damit hat Harrington großen Anteil an der Krise und Resignation der Amerikaner, die inzwischen händeringend nach einem Erfolgsrezept für den Ryder Cup suchen.

Paul Lawrie – Teil des „Miracle of Medinah“

Der British-Open-Sieger von 1999 wird den meisten Golfbegeisterten noch in guter Erinnerung sein, hat er doch 2012 mit seinem beeindruckenden Sieg im Einzelmatch am Finalsonntag zum Miracle of Medinah beigetragen. Der damals bereits 43-Jährige Schotte besiegte auf amerikanischem Boden Brandt Snedeker mit dem vernichtenden Ergebnis von 5&3 und reckte am Ende die Trophäe gemeinsam mit seinen Teamkollegen in die Luft.

Als Co-Kapitän betritt der 47-Jährige in diesem Jahr Neuland, was ihn allerdings nicht beunruhigt. Gegenüber der European Tour gab der Schotte zu Protokoll, dass er sich außerordentlich auf diese Herausforderung freue und es eine Ehre für ihn sei. Er vermutete gegenüber den Medien, dass die Wahl aufgrund seiner bereits zwei gespielten Ryder Cups auf amerikanischem Boden auf ihn fiel.

Alle noch aktive Profis auf der Tour

Neben ihren kumulierten elf Ryder Cups bringen die drei Co-Kapitäne noch eine weitere, nicht zu verachtende, Qualität mit. Sie sind alle noch aktive Spieler auf der European Tour und haben somit fast täglichen Kontakt zu den Spielern, die Ende September in Amerika auf dem Platz stehen werden.

Diese Tatsache lässt aber auch vermuten, dass Darren Clarke die beiden übrigen Plätze an seiner Seite an noch erfahrenere Profis oder Ex-Profis vergeben wird, um den perfekten Mix für den Kontinentalvergleich aufzubieten.

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Robin Bulitz

Robin Bulitz - Redakteur bei Golf Post

Robin ist im Alter von 22 Jahren aktiv zum Golfsport gekommen und seitdem Feuer und Flamme. Durch seine sportlichen Erfahrungen im Handball und Tennis konnte er sich schnell mit der kleinen, weißen Kugel arrangieren und kratzt inzwischen am Single-Handicap. Ab Februar 2016 zunächst als Werkstudent, mischt Robin seit August im Tagesgeschäft mit und testet besonders das umfangreiche Equipment auf Herz und Nieren.

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