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Ryder Cup 2016: Dank McGinley wird Darren Clarke wohl Kapitän

16. Feb 2015
Er könnte der strahlende Sieger der Wahl zum Ryder-Cup-Kapitän 2016 werden: der britische Profigolfer Darren Clarke. (Foto: Getty)
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Eingeladener Bernd Wiesberger, großzügiger Billy Horschel, wagemutiger Ryuji Imada und glücklicher Adam Scott. Die Back Nine.

Fürsprecher: Am Mittwoch kürt die European Tour ihren Kapitän für den Ryder Cup 2016 in Hazeltine und mit Darren Clarke sowie Miguel Ángel Jiménez gibt es zwei Kandidaten. Aber im Endspurt ums Amt scheint Clarke die Nase endgültig vorne zu haben. Der Grund heißt Paul McGinley. Zwar ist er nur einer von Fünfen im Entscheidungsgremium mit Tour-Chef George O‘Grady, David Howell als Vertreter des Spieler-Komitees und den anderen Ex-Teamchefs José María Olazábal und Colin Montgomerie, aber die Stimme des Iren, der in Gleneagles den Kapitänsjob auf herausragende Weise neu definierte, hat besonderes Gewicht.

Lange galt McGinley nicht als Fürsprecher von Clarke, weil der einstmals enge Freund ihm bei der Kapitänsschaft 2014 erst Konkurrenz, dann einen Rückzieher machte und sich statt dessen für Colin Montgomerie aussprach. Letztlich war es die Fürsprache von Führungsspielern wie Rory McIlroy, die McGinley zum Teamchef machte. „Rors“ und Co. habe sich auch längst einhellig für Clarke ausgesprochen. McGinley soll erklärt haben, dass er die Wünsche der Spieler berücksichtigen wird.


Wiesberger auf der PGA Tour

Über den großen Teich: Nach seinen famosen Auftritten in Abu Dhabi (Platz sechs), Katar (3.), Dubai (4.) und Kuala Lumpur (2.) wurde der Österreicher Bernd Wiesberger auf die PGA Tour eingeladen und teet diese Woche bei der Northern Trust Open in Kalifornien auf. Als Weltranglisten-36. ist der 29-Jährige auch für das erste WGC des Jahres, die Cadillac Championship in Doral/Florida, qualifiziert.

Billy Horschel: Eine Million Dollar für den Caddie

Großzügige Geste: Caddies arbeiten auf Erfolgsbasis, zehn Prozent vom Preisgeld ihres Spielers sind üblich. Billy Horschel aber hat noch eins draufgelegt: Der FedExCup-Gewinner gab seinem „Bag Man“ Micah Fugitt auch zehn Prozent vom Zehn-Millionen-Dollar-Bonus ab, den er sich bei der Tour Championship erspielt hatte. Fugitt will das Geld für die Schulausbildung seiner Kinder anlegen.

Absturz wegen „Unterzuckerung“?

Zucker-Entzug: Der Ire Peter Lawrie war mal in den Top-100 der Weltrangliste, stürzte aber zwischen 2013 und Ende 2014 auf Rang 896 ab. Und das bloß, weil er seinen Konsum von mehreren Litern Cola täglich („Ich war süchtig danach“) auf Null reduzierte. Sagt er. Lawrie stellte starke Symptome von Unterzuckerung fest: „Ich war mental schwer angeschlagen.“ Mittlerweile trinkt er wieder zwei, drei Büchsen Cola pro Tag, und schon läuft‘s einigermaßen. Er schaffte Cuts und wurde 16. bei der Malaysia Open, seine beste Platzierung seit Rang zehn bei der Irish Open 2013.

Ryder-Cup-Erinnerungen aus McGinleys Auto geklaut

Noch mal Paul McGinley: Unbekannte haben dem Iren auf dem Weg zum National Pro-Am in Pebble Beach das Auto ausgeräumt. Während McGinley Mittagspause machte, schlugen die Täter die Heckscheibe des Leihwagens ein und klauten Golfbag und Schläger, Pass und andere Reisedokumente sowie etliche Memorabilia vom Ryder Cup in Gleneagles, die für eine Wohltätigkeits-Versteigerung gedacht waren. Tja, man soll Wertsachen halt nicht offen im Auto liegen lassen!

Ryuji Imada und Pebble Beachs siebtes Loch

Was für ein Par: Pebble Beachs grandioses siebtes Loch kann man auch so spielen wie Ryuji Imada am zweiten Tag des National Pro-Am. Der Abschlag des Japaners auf dem 94 Meter langen Par drei geht weit übers Grün hinaus, Imada wagt sich mutig in die Klippen über dem Pazifik und – aber sehen Sie selbst:

Adam Scott Vater einer Tochter

Vaterfreuden: Adam Scott und seine Frau Marie Kojzar sind Eltern geworden. Am Sonntag kam in Australien ihre Tochter Bo Vera zur Welt, Mutter und Kind sind wohlauf. Scott hatte wegen der bevorstehenden Geburt seinen Start ins Golfjahr verschoben.

John Daly: Kuriose Klage der Ex gegen Verlobte

John Daly und die Frauen: Sherrie Miller, Ex-Gattin von „Big John“ und Mutter seines Sohns John Patrick II, hat im US-Bundesstaat Mississippi Klage gegen Dalys Verlobte Anna Cladakis eingereicht. Miller behauptet, Cladakis habe eine Affäre mit Daly begonnen und so zum Niedergang der Ehe beigetragen. In Mississippis Gesetzgebung ist „Entfremdung“ ein juristischer Tatbestand. Cladakis, die Daly 2008 kennen gelernt hatte, sagt dazu lediglich, sie und Daly hätten nie in Mississippi gelebt.

„Stymie“-Lage souverän gelöst

Doppelt gelocht: Früher, bevor die Bälle auf den Grüns markiert und aufgehoben werden durften, nannte man es „stymie“, wenn ein Ball in der Puttlinie eines anderen lag. Drüber chippen war ein probates Mittel. Der Golfer in diesem Video zeigt, wie‘s geht – in erschwerter Fassung:

Michael F. Basche

Michael F. Basche - Freier Autor für Golf Post

Als Journalist, Golfbetriebsmanager und notorischer Zu-Kurz-Putter ist Michael F. Basche auf vielfache Weise dem Golf verfallen. Nach Jahren als Tageszeitungs-Sportredakteur und im PR- und Marketinggeschäft berät er heute u. a. Golfclubs in Fragen der Corporate Identity. Und widmet sich schreibend den vielfältigen Facetten des Großartigsten aller Spiele.
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