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Tiger Woods schon vor Rückkehr prompt Favorit für die Open

23. Jun 2014
Tiger Woods bei der British Open. Kaum hat er seine Turnierzusage zur Quicken Loans National gegeben, wird er bei der Open Championship zum Favorit erklärt. (Foto: Getty)
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Die Buchmacher freuen sich auf Tiger Woods und in Minnesota gibt’s eine Verfolgungsfahrt über den Village Green Golf Course mit der Polizei. Die Back Nine.

Vom Rückkehrer zum Favoriten: Kaum hat Tiger Woods sein Comeback verkündet, da machen die Buchmacher den US-Superstar prompt zum heißen Aspiranten auf die British Open nächsten Monat in Royal Liverpool. Der 15. Major-Sieg von Woods wird bei den „Bookies“, den Buchmachern, mit Quoten von 6/1 bis 10/1 gehandelt. Und das, obwohl sich der Weltranglisten-Fünfte vergangene Woche in seinem Heimatclub The Medalist in Florida erstmals wieder an den langen Eisen und an den Hölzern versuchte. Beobachter der US-Golfszene verbinden die plötzliche Rückkehr nach der Rücken-OP am 31. März mit dem Umstand, dass bei Woods‘ Comeback-Turnier Quicken Loans National auch Geld für seine Stiftung eingespielt werden soll. Sowieso gilt der Start eher als Belastungstest. Danach, so wird kolportiert, soll vor der endgültigen Open-Zusage noch einmal eine umfangreiche ärztliche Diagnose des Rückens erfolgen.

Neun Birdies auf der Back Nine

Die Birdie-Serie auf den letzten sieben Löchern, mit der Kevin Streelman die Travelers Championship gewann, ist Rekord auf der PGA Tour, aber es geht noch besser: College-Golfer Jeff Kellen (25) aus Rockford/Illinois, absolvierte in Runde zwei der Summergrove Classic auf der „Hopkins“-Minitour in den USA die gesamte Back Nine des Summergrove Golf Clubs (Par 71) mit Birdies. Am Ende wurde er trotzdem nur 20ter.


Anton Kirstein gewinnt im Stechen

Sieg im Stechen: Anton Kirstein (Frankfurt) hat die Ceevee Leather Open auf der Pro Golf Tour gewonnen. Der 23-Jährige sicherte seinen ersten Saison- und zweiten Toursieg nach 2013 am zweiten Extraloch des Stechens im Golf Club Glashofen-Neusaß gegen Sebastian Heisele (Dillingen). Gesamtspitzenreiter bleibt Marcel Schneider (Pleidelsheim).

Notlandung auf Torrey Pines

Landeplatz: Torrey Pines erlebte bei der US Open 2008 den bislang letzten Major-Erfolg von Tiger Woods, ist seit 1968 PGA-Tour-Schauplatz und erwies sich jetzt als Glücksort für die drei Insassen eines Doppeldeckers. Das Oldtimer-Flugzeug aus dem Jahr 1929 hatte technische Probleme und musste notlanden, der Pilot brachte seinen Vogel sicher auf den Boden der öffentlichen Golfanlage nahe San Diego/Kalifornien, niemand kam zu Schaden: Ein echtes Birdie!

Rory McIlroy in Zeitung beschimpft

Eine echte Schlag-Zeile: Die australische Tageszeitung „mX“ hat ebenso drastisch wie unprofessionell dokumentiert, was man dort von Rory McIlroy und seiner Trennung von Caroline Wozniacki hält. Nach Wozniackis Erstrundensieg beim Aegon International im britischen Eastborne hieß es unter dem Foto der Tennisspielerin: „Caroline Wozniacki bewies Tonnen von Herz […] Es war ihr erster Sieg, seit dieser Bastard Rory McIlroy sie abgelegt hat.“

Roger Federer spielt einstellig

Super-Roger? In einem Artikel über die golfenden Sportstars der Schweiz hat die Boulevardzeitung „Blick“ für Tennis-Heros Roger Federer ein Handicap von 8,4 ausgewiesen. Wie der Mann, der schon 17 Grand-Slam-Turniere gewonnen hat, das als angeblicher Neueinsteiger innerhalb eines Jahres geschafft haben soll, hat „Blick“ aber offensichtlich nicht hinterfragt. Zwar kennt sich siebenfache Wimbledon-Sieger fraglos mit Schlägern und Rasen aus, aber kurz nach der Veröffentlichung stellte sich heraus: Es gibt noch einen Roger Federer in der Schweiz, ein ganz normaler Typ, passabler Golfer, von Beruf Versicherungsfachmann. An die Verwechslung mit dem Tennisstar hat sich der Golfer Federer derweil schon gewöhnt: „Es hat ja auch Vorteile. Gelegentlich kommt es vor, dass ich deswegen ein grösseres Hotelzimmer oder im Flugzeug ein Upgrade in die Business Class erhalte.“

Ryder-Cup-Fünfer

„Haste mal ‘nen Ryder?“ Anlässlich des Ryder Cups in Gleneagles gibt es erstmals in der Geschichte des Kontinentalwettstreits den Geldschein zum Event. Die Royal Bank of Scotland hat eine Fünf-Pfund-Note herausgebracht, die den Pokal, eine Ansicht des Golfplatzes und des Hotels sowie das Ryder-Cup-Logo zeigt. Der Fünfer ist ein gültiges Zahlungsmittel, aber nur im Merchandising erhältlich (27 Euro) oder vor Ort von Ticketbesitzern eintauschbar.

The Open kehrt nach Portrush zurück

Comeback für Royal Portrush: Der großartige Golfkurs in Nordirland, Heimatplatz von Graeme McDowell und Darren Clarke, kehrt in die Rota der British Open zurück. Der R&A hat den Club eingeladen, nach der bislang einzigen Austragung 1951 erneut das älteste Major der Welt auszurichten. Als Termin ist frühestens 2019 vorgesehen, allerdings müssen Portrushs Mitglieder die Einladung noch annehmen.

Verfolgungsjagd auf dem Golfplatz

Eingelocht: Nach einer filmreifen Verfolgungsfahrt über den Village Green Golf Course in Moorhead/Minnesota hat die Polizei Kendall Feist aus North Dakota verhaftet, der wegen diverser Drogen-Delikte gesucht wurde. Immerhin wurde die Regel beherzigt, niemals mit Car(t)s aufs Grün zu fahren:

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Michael F. Basche

Michael F. Basche - Freier Autor für Golf Post

Als Journalist, Golfbetriebsmanager und notorischer Zu-Kurz-Putter ist Michael F. Basche auf vielfache Weise dem Golf verfallen. Nach Jahren als Tageszeitungs-Sportredakteur und im PR- und Marketinggeschäft berät er heute u. a. Golfclubs in Fragen der Corporate Identity. Und widmet sich schreibend den vielfältigen Facetten des Großartigsten aller Spiele.
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