Rory McIlroy ist vom nordirischen Wunderkind zum Superstar und Weltranglistenersten aufgestiegen.

Rory McIlroy, der Celtic Tiger (Foto: Getty)

Der Youngster, geboren am 04. Mai 1989, fängt schon im zarten Alter von zwei Jahren an Golf zu spielen. Er lernt schnell und bald erzählt man sich im nordirischen Holywood, er könne den Ball bereits über 35 Meter schlagen. Während seiner Schulzeit entdeckt der ehemalige Golfprofessional Michael Bannon das Talent des kleinen Rory und wird zum langjährigen Trainer und engster Förderer McIlroys – bis heute.

Rory McIlroy schon beim Junior Ryder Cup mit 15 Jahren

McIlroys Ausnahmetalent zeigt sich früh, so auch beim Junior Ryder Cup, als er mit 15 Jahren im europäischen Team den Sieg nach Hause holt. Ein Jahr darauf gewinnt McIlroy als jüngster Amateurspieler jemals die West of Ireland Championship und die Irish Close Championship und kann beide Titel im Folgejahr verteidigen. 2007 gewinnt er die Silver Medal bei der Open Championship.

Sein erstes Profitunier erlebt McIlroy als Amateur: Kurz nach seinem 16. Geburtstag spielt er die British Masters. Seine erste Platzierung im Preisgeld schaffte McIlroy 2007 bei der Dubai Desert Classic, doch als Amateur durfte er das Geld nicht behalten und so wagte er es ins Profilager. Kontinuierlich spielte sich der heutige Golfstar nach oben und holte sich 2009 bei den Dubai Desert Classic den ersten Sieg auf der Profitour.

In den Fokus der Öffentlichkeit kam der Fan von Manchester United dann im gleichen Jahr mit zwei dritten Rängen bei der Open Championship und der PGA Championship. Dank der zweiten Plätze bei der Dubai World Championship und dem Race to Dubai katapultierte er sich unter die Top 20 der Weltrangliste.

Rory McIlroy und der steile Aufstieg in der Weltrangliste

Ein Jahr später, 2010, nominierte Ryder-Cup-Kapitän Colin Montgomerie seinen Landsmann für das prestigeträchtige Kontinentalduell. McIlroy hatte mit drei Punkten bei seiner Ryder-Cup-Premiere auf dem heimischen Parcour von Celtic Manor maßgeblichen Anteil am Sieg der Europäer.

Dieser Erfolg schien ihn zu beflügeln, denn 2011 holte McIlroy sich erstmals einen Major-Turniertitel. Bei der US Open triumphierte der Brite mit dem bis dahin besten Ergebnis von -16. Dank eines starken Schlussspurts rückte McIlroy am Ende des Jahres auf Platz zwei der Weltrangliste vor. Drei Monate später schon wurde er als zweitjüngster Spieler der Geschichte erstmals Weltranglistenerster.

McIlroy als „Member of the Order of the British Empire“

Rory McIlroy kann ein Hitzkopf sein und kritisiert gerne mal Turnierveranstalter und Medien. Mit seinem Temperament gewinnt er viele Fanherzen, doch sein Eigenes gehört einem anderen Sportstar. Die Tennisspielerin Caroline Wozniacki, ehemalige Weltranglistenerste, ist seit 2011 mit dem Nordiren liiert. Zudem ist er Botschafter für UNICEF Ireland und wurde wegen seiner Verdienste im Sport von Queen Elisabeth zum „Member of the Order of the British Empire“ ernannt und erhielt damit den ersten Ritterschlag im wahrsten Sinne.

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