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Robin Williams – Er liebte Baseball und hasste Golf

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12. Aug 2014
Die Welt wird ihn lachend in Erinnerung behalten - Robin Williams verstarb am 11. 08. 2014. (Foto: Getty)
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Der Tod Robin Williams‘ löst weltweit eine Welle der Trauer aus. Selbst im Golf hinterlässt der sportverrückte Komödiant seine Spuren.

Robin Williams, Schauspieler, Sportfanatiker, Komödiant und Dramatiker gleichermaßen, ist in der Nacht von Montag auf Dienstag tot in seinem Haus in San Francisco aufgefunden worden. Laut der ermittelnden Behörden liegt es nahe, dass Williams sich das Leben nahm. Viel zu früh, im Alter von 63 Jahren, verlor der Oscar-prämierte Darsteller offenbar den Kampf gegen Alkohol und Depressionen, an denen er schon lange gelitten haben soll. Ungeachtet der finsteren Seiten in seinem Leben,  die Robin Williams über Jahrzehnte zu bewältigen versuchte, wird vor allem seine urkomische Energie und sein schauspielerisches Talent in Erinnerung bleiben. Sogar der US-amerikanische Präsident Barack Obama bekundete sein Mitgefühl auf Twitter und sagte: „Er war ein Außerirdischer, ein Doktor, ein Genie, ein Kindermädchen …. und er war alles dazwischen. Aber er war einzigartig.“

Robin Williams heizt das „Giants“-Stadion an

Neben seinem großen Talent als Schauspieler und Humorist war Robin Williams ein Sportverrückter. Als glühender Anhänger des Baseball Teams der San Francisco Giants lief er beispielsweise 2010 zur Hochform auf, als er sich am Spielfeld befand und ein Mikro in Reichweite war. Selbst ohne jedes Wort zu verstehen, wird einem klar, wie tief die Leidenschaft des in Chicago geborenen Williams ging.


Robin Williams auf Golf

Im Gegensatz zu seiner inbrünstigen Baseball-Leidenschaft ist nicht bekannt, dass Robin Williams ein ebenso leidenschaftlicher Golfer gewesen wäre. Im Gegenteil behauptet News.com gar, Williams habe Golf gehasst. Eine tiefe Verbindung besteht aber trotzdem zwischen Robin Williams und Golf: In einem seiner vielleicht besten Stand-Up-Stücke parodiert er die Schotten, und schildert höchst humorvoll seine persönliche Ansicht darüber, wie sie Golf erfanden.

Für ungeübte Englisch-Sprecher keine leichte Kost – Williams war begnadet darin, Stimmen, Akzente, Dialekte und Soziolekte zu imitieren. Rasend komisch wurde es, wenn er alles Kombinierte. Seine Geschichte über die Geschichte von Golf ist, wenn man sich an reichlich gesähten „F***ks“ nicht stört, ein Evergreen des Comedy. Nachdem Williams seine Ankunft in Schottland darstellt und dem Publikum sein humorvolles Bild des gemeinen Schotten präsentiert, folgt der Ursprung von Golf.

“Das ist meine Idee für einen Sport: Ich schlage einen Ball in ein Rattenloch!”, sagt der Schotte.

“Wie Billard?”

F*** off Billard, nicht mit einem geraden Stock, mit einem kleinen f***ed up Stock. Ich schlage einen Ball, er geht ins Rattenloch.”

“Oh, also wie Croquet?”

F*** Croquet. Ich lege das Loch hunderte von Metern entfernt.“

“Oh, ein bisschen wie Bowling?”

F*** no. Nicht direkt, ich baue s**t in den Weg. Sowas wie Bäume und Büsche und hohes Gras. Damit Du Deinen Ball verlierst. Und jedes Mal, wenn Du daneben schlägst, fühlst Du Dich, als hättest Du einen Herzinfarkt. Weil jedes Mal, wenn Du daneben schlägst, fühlst Du Dich als würdest Du  f***ing sterben. Oh klasse, oh und hier kommt der beste Teil — das ist brillant. Ganz am Ende machen wie ein flaches Stück mit einer Fahne drauf um Dir f***ing Hoffnung zu machen. Aber dann bauen wir daneben einen Pool und einen Sandkasten to f*** with your ball again.

“Oh, und das machst Du einmal?”

F*** no. 18 f***ing Male.”

Oliver Felden

Oliver Felden - Freier Autor für Golf Post

Während seines Studiums der Sportwissenschaft und Germanistik kam er über das Crossgolfen auf die gemähten Wiesen der Republik. Seine Waffen sind die kurzen Eisen, doch der Putter bringt ihn noch viel zu oft auf den Boden der Tatsachen zurück. Seine Abschlussarbeit hatte den Titel: "Golf in der Schule - Bildungspotenziale und Grenzen".
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