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Robert Rock(t) den zweiten Tag der Irish Open

28. Jun 2013
Robert Rock stellt am zweiten Tag der Irish Open den Platzrekord ein (Foto: Getty)
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Robert Rock teilt Führung bei Irish Open mit Peter Uihlein, während Maximilian Kieffer sich ins Wochenende rettet.

Die Bedingungen gestalteteten sich durchaus angenehmer am zweiten Tag der Irish Open. Nur an dem böigen und sich beständig haltenden Wind hatten die Spieler zu knabbern. Deswegen wurde es nicht nur für Rory McIlrory, der den Cut nicht schaffte, im wahrsten Sinne des Wortes ein „Tanz um’s Loch“. Robert Rock ließ sich vom Wetter kaum beeinflussen und erspielte sich mit einer 66er Runde die geteilte Führung. Mit dieser Runde egalisierte er, wie schon der Schwede Oscar Floren am Vortag, den Platzrekord. Der im letzten Flight spielende Schotte Henry Scott puttete sich sogar noch zum alleinigen Platzrekord (64).  Die Führung teilte Rock sich mit dem Amerikaner Peter Uihlein, der erneut mit einer soliden Runde glänzte (68). Von den beiden deutschen Teilnehmern konnte sich nur Maximilian Kieffer ins Wochenende retten.


Robert Rock weckt Hoffnung bei britischen Fans

Uihlein sowie der Engländer Robert Rock starteten am Morgen ziemlich zeitnah, so dass beide früh die Spitze des Leaderboards erklommen. Am zehnten Loch gestartet besiegelte schlussendlich ein Eagle an Rocks 13. Loch sein Endergebnis von 66 Schlägen, da er die letzten Löcher nach Vorgabe zu Ende spielte. Peter Uihlein spielte zwar nicht so viele Birdies wie am Vortag, vermied es aber Fehler zu machen. Bei neun unter Par und insgesamt 135 Schlägen teilten sich die beiden im Clubhaus die Führung und gehen mit zwei Schlägen Vorsprung in den Moving Day. Die britischen Fans können demnach weiterhin auf einen Sieger aus den eigenen Reihen hoffen.

Kieffer rettet sich ins Wochenende, während Lampert scheitert

Obwohl er die Cutlinie geschafft hatte, war Maximilian Kieffer nach der Runde zumindest mit seinem Score nicht zufrieden. Er haderte besonders an seiner Puttleistung. Die gute Back Nine ließ ihn aber auf ein erfolgreiches Wochenende vorausblicken:

„Auf den zweiten Neun habe ich mich gut ins Turnier zurückgekämpft und jetzt freue ich mich auf ein gutes Wochenende. Denn auch gestern war mein Spiel gut, bis auf einen dummen Socket an Bahn 8 aus 50 Metern. Da wurde aus einer vermeintlich guten Birdiechance ein Bogey“, sagte Max Kieffer nach seiner zweiten Runde bei der Irish Open.

Moritz Lampert kann sich auf das Wochenende nicht freuen. Nach einer abwechslungsreichen ersten Runde (72) gelang ihm in Runde zwei kein einziges Birdie. Die drei gespielten Bogeys brachten ihn somit um die Teilnahme an den beiden Finaltagen.


The Irish Open in Bildern

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Nordirische Superstars werden Favoritenrolle nicht gerecht

Es war neben den Fairways und an Spielbahn zehn ein Tanz um’s Loch für Rory McIlroy. Der Nordire fiel in der zweiten Runde, wie auch schon in Runde eins, besonders durch verpasste Fairways auf. An Loch zehn hieß es dann Vollversammlung: Sein Flightpartner und eine der irischen Hoffnungen auf einen möglichen Sieg, Shane Lowry, traf mit seinem Pitch die Lochkante so ungünstig, dass das Loch einer Reparatur bedurfte. Dazu musste jedoch einer der Offiziellen herangeholt werden. Bis dieser den Flight erreichte, verweilten die drei Flightpartner am Loch – fast wie bei einem Tanz um’s Lagerfeuer. Sowohl Rory McIlroy als auch Graeme McDowell hatten jedoch alles andere als Feuer im Schläger – beide verpassten unspektakulär den Cut.

Kleine Randnotiz:

Das anspruchsvolle siebte Loch, dass die überwiegende Anzahl der Spieler im besten Fall mit Par beendet haben, kann man sich auch leichter gestalten, indem man es wie Damian Mooney macht – einfach den Abschlag zum Hole in One einlochen.

Hier geht’s zum Leaderboard.

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Patryk Pakosch

Patryk Pakosch - Freier Autor für Golf Post

Patryk Pakosch jagt bereits seit neun Jahren die weiße Kugel über den Platz. Vor allem Matchplay ist sein Ding. "Es ist ein geniales Gefühl. Dieser Nervenkitzel - Loch für Loch!"

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2 LESER-KOMMENTARE

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  1. Gut geschrieben, interessant und informativ.

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  2. Superbericht. Gelesen und informiert, als wäre man dabei gewesen.

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