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Einen Olivenbaumkranz für das Spitzen-Golfresort auf dem Peloponnes

Nach Frühjahr und Herbst möchten wir das Golf-Resort "Costa Navarino" diesmal bei strahlender Sonne und sommerlichen Temperaturen erleben.

Blick in die Wohnanlage ‚The Westin Resort Costa Navarino und die Lobby des Resorts. (Fotos: Jürgen Linnenbürger (re.) und Costa Navarino (li.))
Blick in die Wohnanlage ‚The Westin Resort Costa Navarino und die Lobby des Resorts. (Fotos: Jürgen Linnenbürger (re.) und Costa Navarino (li.))

Die Entscheidung ist goldrichtig. Das Baden im glasklaren, tiefblauen Ionischen Meer und der lange weiße, feine Kiesstrand sind weitere Pluspunkte für diese Destination. Keine aufdringlichen Strandverkäufer unterbrechen das Träumen auf den bequemen Liegen des Resorts. Diese werden ebenso kostenfrei angeboten wie die großen Sonnenschirme und die kuscheligen Handtücher. Doch das Highlight ist das Beach-Restaurant ‚Barbouni'. Seine Dachkonstruktion ist sensationell. Der sanfte Wind streicht durch die fließenden Stoffe und lässt es wie ein wogendes Meer erscheinen. Der leichte Rosé-Wein, die großartig zubereiteten Tintenfische und der freundliche Service machen den Lunch zu einem Erlebnis.

Das Golfgepäck reist kostenfrei

Als Airline bietet sich die griechische Gesellschaft AEGEAN an. In der Hauptsaison fliegt sie freitags von Düsseldorf sowie donnerstags und sonntags von München nach Kalamata. Noch hält sich die Anzahl der auf dem ehemaligen Militärflughafen startenden und landenden Maschinen in Grenzen. Dies wird sich zukünftig ändern, denn er ist derzeit der am drittschnellsten wachsende in Europa. Die Abfertigung ist eine Wohltat. Keine langen Wartezeiten, sondern in kurzer Zeit erhält man sein Gepäck. Der Service am Boden und in der Luft ist ohne Kritik. Die Freundlichkeit der Stewardessen und deren Lächeln fallen ebenso auf wie ihre einheitlichen Frisuren. Die streng nach hinten gekämmten dunklen Haare und gleichfarbigen Augen scheinen im Anforderungsprofil der Airline verankert zu sein. Die Flüge verlaufen pünktlich. Das Platzangebot ist angenehm. Und das Beste: das Golfbag wird kostenfrei transportiert.

Wer während seines Aufenthalts auf dem Peloponnes Messenien erkunden möchte, sollte sich einen Mietwagen leihen. Momentan dauert die Fahrt ins Resort "Costa Navarino" gut 45 Minuten. Zunächst schlängelt man sich auf der Landstraße hinauf in die Berge. Später wird die Fahrt auf der Schnellstraße angenehmer. Diese setzt ca. 30 km vor dem Resort ein und endet kurz davor in einer Baustelle. Ihre Fertigstellung soll in Kürze abgeschlossen sein. Das Resort bietet einen kostenpflichtigen Shuttle in verschiedenen Varianten.

Es erstreckt sich über ein riesiges Areal, auf dem sich zwei 5-Sterne Hotels befinden. Eröffnet wurden sie 2010. Ihre max 2-geschossigen Gebäude sind terrassenförmig angelegt und verteilen sich großzügig über die gesamte Anlage. Sie ist sehr gepflegt und äußerst grün. Die Häuser sind aus dem natürlichem Stein der naheliegenden Berge errichtet und ihr Design ist mit lokalen Elementen versehen. Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein werden hier groß geschrieben und zählen mit zu den vom Management definierten Werten. Mehrere Pools und Liegeflächen sind dezent in das Areal integriert.

Starten Sie jetzt auch in Ihren Traumurlaub an der Costa Navarino mit dem Golf Post Special Angebot. (Foto: Costa Navarino)

Starten Sie jetzt auch in Ihren Traumurlaub an der Costa Navarino mit dem Golf Post Special Angebot. (Foto: Costa Navarino)



Luxuriöse Unterkünfte in authentischem Ambiente

Die beiden 5-Sterne Hotels, das ‚The Romanos' und das ‚The Westin' sind durch einen zentralen Platz, dem ‚Agora' getrennt. Um ihn herum formieren sich Geschäfte, Cafés und Restaurants. Abends kann man von deren Terrassen auf einem überdimensionalen Screen Konzerte oder Sportveranstaltungen live verfolgen.

Das ‚The Westin' versteht sich als Familien-Resort und bietet diesen ein reichhaltiges Angebot.
Es verfügt über 447 Zimmer und Suiten. Das Deluxe-Zimmer hat eine Größe von ca. 39 qm und ist geschmackvoll in warmen Tönen eingerichtet. Sein technisches Angebot ist up to date. Das Badezimmer ist elegant gestaltet und mit Stein-Mosaiken im Boden versehen. Eine Schiebetür aus Milchglas verschließt abwechselnd die Regendusche oder die Toilette. Aus der Badewanne kann man durch ein zu öffnendes ‚Fenster' durch den Wohnraum bis auf die großzügige Terrasse schauen. Doch der Clou ist einer der 131 Infinity-Pools, der quer vor der Terrasse verläuft. Er bietet einen weiten Blick über die mit Büschen bewachsene Dünenlandschaft bis auf das Meer. Das Baden hierin ist einfach göttlich.

Hervorragend Speisen kann man zahlreichen Restaurants. Das äußerst umfangreiche Frühstücksbuffet nimmt man im Hauptrestaurant ‚Morias' oder auf dessen weitläufiger Terrasse ein. Bei frisch gepresstem Orangensaft, leckeren Omeletts und einer Vielzahl von herzhaften und süßen Angeboten kann der Tag nicht besser beginnen. Abends wird an gleicher Stelle ein tägliches wechselndes Buffet angeboten. Zum Lunch bietet sich das ‚The Flame' an, das gleichzeitig das Clubhaus des ‚The Dunes Course' ist. Auf seiner Terrasse werden mittags leichte Gerichte serviert. Von hier aus hat man einen herrlichen Blick über die 18. Bahn bis hin zum Meer. In seinem Restaurant kann man abends hervorragende Fleischgerichte und großartige Weine in eleganter Atmosphäre genießen.

Terrasse des Clubhauses ‚The Dunes' (Foto: Jürgen Linnenbürger)

Terrasse des Clubhauses ‚The Dunes' (Foto: Jürgen Linnenbürger)



Das italienische Restaurant ‚Da Luigi' am Hauptplatz und das versteckt liegende, sehr stylische japanische ‚Onuki', bieten interessante Alternativen. Die Preise für einzeln gebuchte Drinks und Speisen befinden sich in der gesamten Anlage auf hohem Niveau. Man bucht deswegen am besten Verpflegungs-Packages hinzu. In diesen sind sowohl mehrgängige Menüs enthalten als auch nicht-alkoholische sowie einige alkoholische Getränke.

Das Hotel-Management erklärt die Preispolitik damit, das diese auch der Philosophie des Gründers entspricht. Der Captain Vassilis Constantakopoulos war daran interessiert, dass die Gäste das Resort bewusst verlassen und die Umgebung, deren Menschen und Gastronomie kennenlernen. Dies sollte man auf jeden Fall tun. Einen oder mehrere Abende in den ursprünglichen, gemütlichen Restaurants in den nahe gelegenen Gialova, Pylos oder Marathopoli zu verbringen, gehört zu einem Urlaub in dieser Gegend unbedingt dazu. Die Tavernen liegen zum Teil direkt am Meer und bieten eine authentische, leckere griechische Küche. Der oftmals besungene griechische Wein und der anschließende Ouzo dürfen dabei natürlich nicht fehlen. Die Herzlichkeit und Freundlichkeit der Griechen fällt besonders auf. Auch die traumhafte, geschichtsträchtige Gegend sollte man erkunden. Bis nach Olympia, der Geburtsstätte der Olympischen Spiele, dauert die einfache Strecke mit dem Pkw ca. 1,5 Stunden. Ein Ausflug, der sich lohnt.

Verwöhnen lassen kann man sich in dem 4.000 qm großen Spa ‚Anazoe'. Es ist mit Auszeichnungen überschüttet und bietet Wellness vom Feinsten. Die ‚Oleotherapy' (Olivenöl-Behandlungen) hat eine alte griechische Tradition und soll eine besonders heilende Wirkung haben.





Zwei Golfplätze vom Feinsten

Der ‚The Dunes Course' und sein modernes, beeindruckendes Clubhaus liegen in unmittelbarer Nähe der Hotels. Designed wurde er von Bernhard Langer, gemeinsam mit European Golf Design. 2010 hat er einen Par-71-Platz geschaffen, der ein abwechslungsreiches Spiel ermöglicht und optisch äußerst ansprechend ist. Er ist sehr fair. Von den gelben Abschlägen hat er eine Länge von 5.702 Meter, von den roten 4.852 Meter. Die 18 Bahnen sind hügelig angelegt. Sie bieten herrliche Blicke auf's Meer und auf das weitläufige Hinterland mit seinen Olivenhainen und der Bergkulisse. Zahlreiche Bäume, blühende Oleander- und Lavendelbüsche säumen die Ränder der Fairways. Das Geräusch der Zikaden begleitet einen auf der gesamten Runde.

Blick über ‚The Dunes Course' (Foto: Costa Navarino)

Blick über ‚The Dunes Course' (Foto: Costa Navarino)

Die Fairways und Grüns sind makellos, der First und Second Cut gut spielbar. Der rötliche, teils feste Sand der Bunker ist gewöhnungsbedürftig. Besonders reizvoll sind seine 4 Par-5-Löcher, von denen drei bergauf verlaufen. Deren Grüns, insbesondere das der 18, sind von unten blind anzuspielen und stellen somit eine besondere Herausforderung dar. Die Grüns sind groß angelegt und zum Teil recht onduliert. Dem Spiel in diese und dem Putten kommen somit eine große Bedeutung zu.

Den zweiten Platz ‚The Bay Course', erreicht man mit dem kostenlosen Shuttle in einer Viertelstunde vom Resort aus. Designed wurde der Par 71 Seaside-Course von Robert Trent Jones Jr.. Er wurde ein Jahr nach dem ‚The Dunes' eröffnet. Konzipiert ist er mit 5 Par-5 und 5 Par-3.Löchern. Sein Layout ist sehr hügelig und die Distanzen zwischen den Löchern recht groß. Ein Buggy ist deshalb Pflicht.

Bereits am ersten Loch sind starke Nerven und Präzision gefragt. Den großen See auf der rechten Seite gilt es teilweise oder vollständig zu überwinden. Longhitter greifen gleich an, um mit dem zweiten Schlag das schräge, ondulierte Grün sicher zu erreichen. Von den anschließenden Löchern genießt man fantastische Aussichten auf die historische Navarino-Bucht und das Ionische Meer. In einer Seeschlacht haben sich hier die Griechen nach einem jahrelangen Aufstand 1827 vom Osmanischen Reich befreit. Meistens geht es bergauf und bergab. Immer wieder bleibt man stehen und ist fasziniert von der beeindruckenden Aussicht.

Blick auf ‚The Bay Course' und die Navarino Bucht (Foto: Costa Navarino)

Blick auf ‚The Bay Course' und die Navarino Bucht (Foto: Costa Navarino)

Auf den zweiten Neun geht es teilweise durch das felsige Hinterland. Die 10 ist das schwierigste Loch. Vom erhöhten Tee des Par 5 spielt man den Ball zunächst in eine Senke, die auf beiden Seiten von bewachsenen Felswänden umgeben ist. Danach verläuft das enge Fairway steil bergauf, bevor man das von Bunkern gut bewachte, tiefe Grün blind anspielt. Die meisten der folgenden Löcher sind abschüssig zu spielen. So auch zwei Par 3, die die richtige Schlägerwahl erfordern. Ihre Grüns sind schräg und fallen nach hinten ab. Den Abschluss bildet ein Par 5, bei dem man von einem erhöhten Abschlag mit einem präzisen Drive die Voraussetzung für ein Par oder Birdie schaffen kann.

Auch der Pflegezustand dieses Platzes ist tadellos. Fairways, Grüns und Bunker sind in bester Verfassung. Seine Topographie, sein Lay-out mit der großartigen Aussicht, seine abwechslungsreichen Bahnen und sein Pflegezustand machen ihn zu einem echten Top-Kurs. Hieran ändern auch die begonnenen Bautätigkeiten auf dem Areal nichts. Auf dem bisher von Häusern jungfräulichem Gelände entstehen an einigen Hängen ‚The Costa Navarino Residences' und zwei weitere Hotels. Eines davon wird direkt am Meer, in nächster Nähe des derzeitigen zweiten Grüns, errichtet. Das Boutique-Hotel mit ca. 100 Zimmern wirft schon seine Schatten voraus. Die Bahn 3 (Par-3) und das danach am Wasser entlang verlaufende Signature-Hole (Par-4) sind momentan umfunktioniert. Beide werden nach Fertigstellung des Hotels in ihren Ursprungszustand zurück versetzt.

Soeben wurden die Pläne bekanntgegeben, dass das bisherige Clubhaus-Provisorium des ‚The
Bay' im Frühjahr 2019 einem spektakulären Gebäude weichen wird. Es wird teilweise in die Erde hineingebaut und ein architektonisches Meisterwerk werden.

Modell des Clubhauses ‚The Bay Course' (Foto: Costa Navarino)

Modell des Clubhauses ‚The Bay Course' (Foto: Costa Navarino)

Doch dies ist nicht die einzige Veränderung. Das Resort-Management hat große Pläne. Neben den zuvor beschriebenen Baumaßnahmen werden zukünftig zwei weitere Golfplätze die Costa Navarino bereichern. Noch stehen deren Architekten nicht fest, doch mit den ersten Arbeiten hat man schon begonnen. Man verfolgt konsequent das vom Gründer formulierte Ziel, die Costa Navarino zu einem weltweit führenden Golf-Reiseziel und einer ebensolchen Familien-Destination zu entwickeln. Tennis- und Fußballplätze sollen das Angebot zukünftig erweitern.

Hierzu ist man auf dem besten Weg. Die diversen Auszeichnungen, die das Resort in nur wenigen Jahren erhalten hat, können sich sehen lassen. So wurde es 2017 von der IAGTO (International Association of Golf Tour Operators) als "European Golf Resort of the Year 2017" prämiert. Von mir erhält es einen Olivenbaumkranz, denn dieser wurde den Siegern der Wettbewerbe bei den antiken Olympischen Spielen überreicht. Ta leme sintoma (bis bald) Costa Navarino.

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