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RBC Heritage: Luke Donald kämpft sich an die Spitze

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17. Apr 2016
Luke Donald geht den Finaltag der RBC Heritage als Führender an. (Foto: Getty)
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Luke Donald geht als Führender in den Finaltag der RBC Heritage. Jason Kokrak und Charley Hoffman in Lauerstellung.

Bei teilweise schwierigen Bedingungen und starken Winden schaffte es der Engländer Luke Donald am Besten, seinen Score zusammen zu halten. Mit lediglich zwei Schlagverlusten und vier Birdies gelang dem ehemaligen Weltranglistenersten eine starke 69er Runde. Damit hat Donald, der vergangene Woche noch nach über zehn Jahren erstmalig wieder das Masters in Augusta verpasste, nach 2012 wieder Chancen auf einen Turniersieg und könnte sich wieder in altbekannte Gefilde vorspielen.

Umso beachtlicher wird das Ergebnis des 38-Jährigen, wenn man bedenkt, dass am Moving Day der RBC Heritage lediglich zwölf Spieler unter Par blieben und der Score im Vergleich zu den ersten beiden Turniertagen im Schnitt ganze zwei Schläge höher ausfiel. Ähnlich wie bei der Open de Espana in Valderrama zeichnete sich hierfür der Wind verantwortlich.

US-amerikanisches Duo in Schlagdistanz

Am Finaltag werden mit Charley Hoffman und Jason Kokrak zwei US-Amerikaner versuchen, Luke Donald seinen langersehnten Sieg noch streitig zu machen. Hoffman, der als geteilter Führender in den Moving Day gestartet war, musste eine bessere Ausgangsposition erst an den letzten Löchern hergeben. Der 39-jährige Kalifornier erlaubte sich auf den beiden abschließenden Bahnen jeweils ein Bogey und gab damit die Führung vor dem Finaltag noch auf der Zielgeraden ab.

Anders sah es bei Jason Kokrak aus, der sich mit einer hervorragenden 68er Runde in Schlagdistanz spielte. Schon auf den ersten fünf Bahnen konnte sich der gebürtige Kanadier über drei Schlaggewinne freuen und setzte sich damit früh am Moving Day in der Spitzengruppe fest. Mit einem Bogey an Bahn acht und einem weiteren Birdie auf den Back Nine hielt er seine Runde sicher beisammen und wird morgen versuchen, seinen ersten PGA-Tour-Sieg einzufahren.

Jason Day erlebt Fiasko bei der RBC Heritage

Nach Tag zwei noch in geteilter Führung liegend und im letzten Flight in den Moving Day gestartet, sah alles danach aus, dass Jason Day erneut seine Klasse unter Beweis stellen sollte. Was dem Weltranglistenersten dann allerdings an Tag drei widerfuhr war nicht abzusehen. Den Australier zerlegte es auf dem Harbour Town Golf Links nach allen Regeln der Kunst. Kam der 28-Jährige auf den Front Nine noch mit glimpflichen zwei über Par davon, musste er auf den zweiten neun Löchern ganze sechs Schlagverluste notieren. Eine Runde von acht über Par bedeutete am Ende einen Verlust von sage und schreibe 39 Plätzen und die schlechteste Runde seiner bisherigen Profikarriere.

Grace und Johnson zaubern sich in Spitzengruppe

Mit drei Schlägen Rückstand auf den Führenden liegen Branden Grace und Zach Johnson ebenfalls noch in Lauerstellung auf dem geteilten fünften Rang. Der Südafrikaner Grace sicherte sich diese Ausgangsposition dank seines famosen Chip-Ins an Bahn 18.

Dem US-Amerikaner Zach Johnson gelang zwar kein ganz so spektakulärer Schlag, dafür überzeugte er mit einem knapp 13 Meter langem Putt auf der 17. Bahn und dürfte bei solch einer Leistung auf den Grüns am morgigen Tag ebenfalls um den Sieg mitspielen können.

Einen Überblick aller Spieler bei der RBC Heritage gibt es wie immer in unserem Leaderboard.

Position Spieler Gesamt Runde 3
1 Luke Donald -7 -2
T2 Jason Kokrak -6 -3
T2 Charley Hoffman -6 0
4 Patton Kizzire -5 0
T5 Branden Grace -4 -2

Stand nach Runde drei

 

Gespielt wird die RBC Heritage auch in diesem Jahr wieder im Harbour Town Golf Links, der unter den Profis zu einem der beliebtesten Plätze auf der Tour zählt, wie in dieser Top Ten zu sehen ist.


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Robin Bulitz

Robin Bulitz - Redakteur bei Golf Post

Robin ist im Alter von 22 Jahren aktiv zum Golfsport gekommen und seitdem Feuer und Flamme. Durch seine sportlichen Erfahrungen im Handball und Tennis konnte er sich schnell mit der kleinen, weißen Kugel arrangieren und kratzt inzwischen am Single-Handicap. Ab Februar 2016 zunächst als Werkstudent, mischt Robin seit August im Tagesgeschäft mit und testet besonders das umfangreiche Equipment auf Herz und Nieren.

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