Ras Al Khaimah 2017: Marcel Schneider landet in den Top 10
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Ras Al Khaimah: Marcel Schneider landet in den Top 10

Beim letzten Turnier vor dem Saisonfinale der Challenge Tour zeigt sich Marcel Schneider in Form. Der Schwede Jens Dantorp siegt.

Ras Al Khaimah 2017 Marcel Schneider
Marcel Schneider macht kurz vor Saisonende eine gute Figur. (Foto: Getty)

Mit der Ras Al Khaimah Golf Challenge leitet die Challenge Tour endgültig ihr Saisonende ein: Nur noch das Grand Final in Oman steht in der kommenden Woche an, dann entscheiden die Positionen im Ranking über Tourkartenerhalt und Kategorie in der kommenden Saison. Möglichst gute Startvoraussetzungen hat sich nun der Schwede Jens Dantorp verschafft, der sich mit einem spektakulären Eagle im Playoff gegen den Polen Adrian Meronk seinen zweiten Challenge-Tour-Sieg erkämpfte bei dem Event, das aufgrund seines Austragungsortes in den Vereinigten Arabischen Emiraten bereits samstags endete. Meronk musste sich hingegen mit dem zweiten Platz begnügen, Dritter wurde der Franzose Clément Sordet, der mit 14 Schlägen unter Par das Stechen knapp verfehlte.

Ebenfalls noch wichtige Punkte auf den letzten Metern der Saison sicherte sich der Deutsche Marcel Schneider, eine Topplatzierung einfuhr.

Marcel Schneider wird geteilter Siebter

Unweit der Spitze mit einer 68 zum Abschluss und zwölf Schlägen unter Par beendete Marcel Schneider seine finale Runde in Ras al Khaimah. Der 27-Jährige, der vor allem am zweiten Tag mit einer fehlerfreien 64 hatte glänzen können, die er sich mit sechs Birdies und einem Eagle erspielt hatte, hat eine ausgesprochen holprige Saison hinter sich und kann als 88. auf der Road to Oman im Vorfeld des Events das Preisgeld überaus gut gebrauchen. Zwar war er auch zuvor schon zweimal in den Top 10 gelandet, ansonsten aber weist seine Bilanz vor allem eines auf: Verpasste Cuts. Umso wichtiger ist der Rückenwind, den er aus seinem Top-Ergebnis von Samstag mitnehmen dürfte.




Christian Bräunig und Sebastian Heisele gleichauf

Neben Schneider waren sieben weitere Deutsche beim vorletzten Turnier der Saison an den Start gegangen. So beendeten Sebastian Heisele, der erst vor eine Woche zuvor mit einem zweiten Platz in China voraussichtlich seine European-Tour-Karte gerettet hatte, und sein Landsmann Christian Bräunig das Turnier auf der gleichen Note: Bei sechs Schlägen unter Par auf dem geteilten 33. Platz nämlich.

Einen Schlag hinter dem Duo auf dem geteilten 42. Platz landete Moritz Lampert, der ebenfalls seine liebe Mühe mit der diesjährigen Saison hatte, in der ein geteilter achter Platz bei der Cordon Golf Open sein einziges Top-10-Ergebnis blieb, sodass er sich jetzt bei der Q-School um seine Tourkarte für die kommende Saison bemüht:

Einen weiteren Schlag dahinter platzierte sich Nicolai von Dellingshausen, den drei Siege auf der Pro Golf Tour und damit ein unmittelbarer Übergang in die nächsthöhere Spielklasse zum Durchstarter der Saison machten, auf T49. Das Unterfangen, von dort aus gleich auf die European Tour zu wechseln, so wie es erste gute Ergebnisse bei Challenge-Tour-Events zunächst hatten erhoffen lassen, dürfte sich für ihn als 34. im Ranking als schwierig erweisen, eine Teilnahme am Saisonfinale aber ist ihm sicher.



Das Schlusslicht der deutschen Riege, die es ins Wochenende schaffte, ist hingegen Sean Einhaus, der mit einem Gesamtergebnis von even Par alleiniger 60. wurde. Dominic Foos und Julian Kunzenbacher hingegen waren zuvor am Cut gescheitert.

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