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Qatar Masters: Branden Grace gelingt erste Titelverteidigung

30. Jan 2016
Die Mother of Pearl Trophy bleibt nach dem Sieg beim Qatar Masters 2016 in den Händen von Branden Grace. (Foto: Getty)
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Südafrikaner ist zum zweiten Mal Sieger in Katar. Marcel Siem unter den Top 30, Max Kieffer rettet sich auf den letzten Metern.

Branden Grace verteidigt seinen Titel beim Commercial Bank Qatar Maters und fährt damit seinen siebten PGA-Tour-Triumph ein. Geteilte Zweite werden Rafa Cabrera-Bello, der sich mit einem dreifachen Birdie-Schlussspurt nach oben spielte, und Thorbjörn Olesen (beide -12).

Branden Grace ist mit seinem Sieg der Erste, der das seit 1998 gespielte Turnier in zwei aufeinanderfolgenden Jahren für sich entscheiden konnte. Dem Südafrikaner gelang vor allem eine starke Back Nine, auf der er keinen Schlag hergab. „Es ist ein Traum. Das erste Mal, dass ich mir eine Titelverteidigung gelingt,“ sagte Grace. Zum Schluss gab er sogar noch einmal Vollgas, holte den Hammer raus und lochte zum Birdie:

Genau die zweiten Neun waren es, die dem zwischenzeitlich Führenden Paul Lawrie das Genick brachen. Der Turniersieger von 1999 und 2012 spielte eine insgesamt schwache Runde mit sechs über Par. Schon auf den ersten Neun musste der Schotte ein Doppelbogey auf dem letzten Loch hinnehmen. Mit diesem Schock im Kopf lief dann nichts mehr zusammen. Bogey und Doppelbogey hießen seine stetigen Begleiter beim Finale des Qatar Masters. Somit reichte es schließlich lediglich für den geteilten 13. Platz.

Starke Runde von Marcel Siem

Marcel Siem spielte am Finaltag des Qatar Masters hingegen eine bogeyfreie Runde. Zudem kam er mit einem starken Birdie-Birdie-Auftakt gut in in den Finaltag hinein. Bis zum letzten Loch sah es dann gleich aus: Siem unterliefen keine Fehler, aber einen Schlaggewinn erzielte er auch nicht. Das letzte Loch, ein Par-5, lag dem Mettmanner dann wieder besser und er konnte sein drittes Birdie der Runde feiern. Insgesamt kam Siem mit einem Gesamtscore von -4 auf dem geteilten 29. Rang.

Dass der 35-Jährige eine ähnlich gute Runde spielte wie zu Anfang des Turniers, lag auch an seiner Treffgenauigkeit auf die Fairways. Diese lag in der ersten Runde noch deutlich über der Hälfte (9/14). In seinen schwächeren Runden zwei und drei konnte Siem dann lediglich nur die Hälfte aller Fairways treffen, während er am Finaltag dann wieder zulegte. Zudem gelangen ihm zwei Rettungsaktionen aus dem Bunker. Was nicht so ganz funktionierte war der Putter: „Leider war der Putter die ganze Woche sehr kalt“, gab Marcel Siem nach der Runde auf seiner Facebook-Seite bekannt. Dennoch sei er – trotz des relativ kalten Wetters (16 Grad) – wieder mit Spaß dabei gewesen. „Wieder ein Schritt in die richtige Richtung!“

Maximilian Kieffer mit vielen Bogeys

Max Kieffer hatte es neben Marcel Siem als zweiter Deutscher in den Cut geschafft. Den Moving Day des Qatar Masters spielte Kieffer dann aber deutlich schwächer als seine ersten beiden Runden. Auch am Finaltag ging der 25-Jährige zunächst unter. Gut gestartet mit einer Birdie-Par-Par-Birdie-Serie verzeichnete Kieffer dann auf den folgenden neun Löchern fünf Bogeys, die Konstanz fehlte.

Zu ebendieser fand der gebürtige Bergisch Gladbacher dann am Ende der Back Nine wieder. Ein fulminantes Finish mit drei Birdies in Folge sicherte ihm noch einen Rundenscore von Even Par. Insgesamt liegt Kieffer nach dem Finaltag bei drei unter Par und somit auf T35.

Bernd Wiesberger mit schwächster Runde

Besser platzieren konnte sich Bernd Wiesberger. Der Österreicher spielte am Finaltag des Qatar Masters eins über Par und kommt somit zu einem Gesamtscore von -7. Das reichte aber für einen guten, geteilten 13. Platz. Für den Burgenländer wäre aber sicher mehr drin gewesen, denn die vierte war mit Abstand seine schwächste Runde des Turniers. Fünf Bogeys waren einfach zu viel, da halfen auch die vier Schlaggewinne nichts mehr.

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Alexander Swan

Alexander Swan - Freier Autor für Golf Post

Nach mehreren (sport-)journalistischen Stationen ist Alexander bei Golf Post gelandet. Der gebürtige Münsterländer begeistert sich für jede Sportart, die ein rundes Spielgerät besitzt - insbesondere für den ganz kleinen und den Lederball.

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