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Q-School: Nur Philipp Mejow schafft Second Stage

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09. Nov 2015
Viele Chancen, viele vertan - von elf deutschen Bewerbern in der Second Stage hat es nur einer in die Final Stage geschafft. (Foto: Getty)
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Neben den sowieso für die Final Stage qualifizierten Deutschen wollten elf weitere zum Entscheidungsturnier der Q-School – nur Philipp Mejow hat es geschafft.

Die Q-School ist der direkte Weg auf die European Tour, die besten 25 Spieler am Ende der drei Runden bekommen eine Karte für die nächste Saison. Die Voraussetzungen: 1800 Euro Startgeld, mindestens Handicap 0 und die Kondition, zwei Vier-Tages-Turniere und ein finales Sechs-Tages-Turnier erfolgreich zu gestalten.

Neben Bernd Ritthammer, Florian Fritsch und voraussichtlich Dominic Foos, die direkt im entscheidenden Turnier einsteigen, hatten sich elf weitere deutsche Spieler vorgenommen, es mindestens in die Final Stage zu schaffen. Am Ende kam leider keine gute Quote zustande: Nur Philipp Mejow, der diesjährige Sieger der Pro Golf Tour, konnte sich ein Final-Stage-Ticket sichern. Marcel Schneider und Yannik Paul verpassten knapp die Qualifikation, für die anderen war es meist eine eindeutige Angelegenheit. Die Ergebnisse im kommentierten Überblick.


Second Stage: So lief die Q-School für die Deutschen

Spieler Ort Auftritt
Moritz Lampert (23) – raus Valencia, Spanien Einer der Spieler mit der größten Erfahrung in der Second Stage, trotzdem gescheitert. Nach Runden von 70, 73, 76 und nochmal 73 Schlägen landet Lampert auf T42 und damit deutliche sieben Schläge hinter der Qualifikation für die Final Stage. Damit geht es dann 2016 wohl zurück auf die Challenge Tour, eine unerwünschte Ehrenrunde.
Philipp Mejow (27) – drin Alicante, Spanien Mejow hat in dieser Saison wohl Gefallen am Siegen gefunden. Der Sieger der Saison-Wertung auf der Pro Golf Tour gewinnt auch sein Second Stage Turnier mit -17 (vier Schläge Vorsprung) und erhält sich die Chance, die Challenge Tour zu überspringen. In der Form könnte auch in der Final Stage was gehen, Daumen hoch.
Sebastian Heisele (28) – raus Castellón, Spanien An allen vier Tagen unter Par, trotzdem hat es am Ende nicht gereicht, und zwar deutlich. In Castellón wurde unfassbar tief gescored, der Sieger gewann mit 24 Schlägen unter Par. Heiseles -7 reichte „nur“ für den 38. Platz, und damit leider nicht für das Erreichen der Final Stage.
Julian Kunzenbacher (23) – raus Castellón, Spanien Versöhnliches, wenn auch nicht erfolgreiches Ende für Julian Kunzenbacher: Der 23-Jährige spielte am letzten Tag nochmal -5, dabei absolvierte er die letzten vier Löcher in Birdie. Die Leistung vorher hat aber nicht gestimmt, dennoch ein Auftritt, auf dem sich aufbauen lässt.
Marcel Schneider (25) – raus Castellón, Spanien Tolle Abschlussrunde, die Schneider nach einer tollen Saison mit -5 auf insgesamt -11 und T18 brachte, die ganz bittere Pille ist aber die: Ein Schlag weniger und er hätte es in die Final Stage geschafft. So tut das Bogey auf der 17 / Par 5 dann doppelt weh. Mund abwischen, weitermachen, das sah über weite Strecken richtig gut aus diese Saison.
Fabian Becker (32) – raus Tarragona, Spanien Eine Scorekarte wie eine Zielscheibe auf dem Paintball-Übungsplatz verheißt nichts Gutes. Fünf Doppelbogeys, während Birdies und Bogeys sich in etwa die Waage hielten, machten am Ende nicht mehr als bei +9 den 69. Platz möglich und bedeuteten das jähe Ende der European-Tour-Bestrebungen für Becker.
Georg Schultes (28) – raus Alicante, Spanien Schultes brachte seine letzte Back Nine fehlerfrei mit drei Birdies nach Hause, leider war das die einzige fehlerlose Rundenhälfte. Insgesamt lag Schultes am Ende mit +6 auf dem geteilten 54. Rang, und damit zwölf Schläge hinter der Qualifikation zur Final Stage.
Michael Hirmer (18) – raus Alicante, Spanien Jede Menge Doppelbogeys, ein Triplebogey war auch dabei, so ging es für den 18-jährigen Hirmer von Beginn an bergab. Immerhin, die letzte Runde war die beste mit einem Schlag unter Par, bei insgesamt +10 war er aber Abseits jedes Anspruchs.
Christopher Carstensen (22) – raus Alicante, Spanien Carstensen teilt sich den 54. Rang mit Schultes, nur dass die erwähnte letzte Rundenhälfte unterschiedlicher kaum hätte laufen können. Während Schultes -3 blieb, brachten die letzten Neun für Carstensen sechs Schläge zusätzlich auf die Scorekarte. Sehr unglücklich gelaufen.
Christian Bräunig (23) – raus Alicante, Spanien Kein gutes, aber eigentlich auch kein schlechtes Turnier des 23-Jährigen, wenn da nicht die beiden Aussetzer in seiner letzten Runde gewesen wären: Quadruplebogey auf der Acht, Triplebogey auf der 18, und plötzlich ist man bei +11 Vorletzter.
Yannik Paul (23) – raus Tarragona, Spanien Keine Runde über Par, Golf kann manchmal so gemein sein. Zwei Schläge fehlen Yannik Paul am Ende für die Qualifikation zur Final Stage, eine Even Par-, eine Vier-unter- und zwei Zwei-unter-Runden haben nicht gereicht. Knapp gescheitert, aber gut mitgehalten.
Martin Keskari (23) – raus Tarragona, Spanien Keskari, einer der deutsche Hoffnungsträger, hatte sich bereits am Freitag raus gehauen. Wenn man mit +6 in ein Turnier startet, dann bleibt einem meistens nur noch übrig, dem Kampf um die Quali zuzuschauen. Keskari steigerte sich zwar, aber bei insgesamt +2 war nicht mehr als der geteilte 59. Rang drin.

Oliver Felden

Oliver Felden - Freier Autor für Golf Post

Während seines Studiums der Sportwissenschaft und Germanistik kam er über das Crossgolfen auf die gemähten Wiesen der Republik. Seine Waffen sind die kurzen Eisen, doch der Putter bringt ihn noch viel zu oft auf den Boden der Tatsachen zurück. Seine Abschlussarbeit hatte den Titel: "Golf in der Schule - Bildungspotenziale und Grenzen".
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