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Puerto Rico: Alex Cejka spielt sich zum Auftakt auf Platz drei

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24. Mrz 2016
Alex Cejka hat sich mit einer starken Runde nach vorne gespielt bei der Puerto Rico Open. (Foto: Getty)
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Alex Cejka erwischt bei der Puerto Rico Open einen hervorragenden Start. Ein Lokalmatador hat allerdings die Nase vorn.

Die Puerto Rico Open im Coco Beach Golf and Country Club ist quasi das Alternativturnier der PGA Tour für diejenigen Profis, die es nicht zur WGC Dell Match Play geschafft haben. Trotzdem finden sich im Feld starke Namen unter der Konkurrenten, die dem titelverteidigen Deutschen den zweiten Sieg in Folge streitig machen wollen. Letztes Jahr nämlich fuhr Alex Cejka in Puerto Rico seinen ersten Sieg auf der PGA Tour ein, nachdem er sich im Playoff gegen vier andere Spieler durchgesetzt hatte. Nach dem ersten Tag auf der Insel ist Cejka nun erneut auf einem guten Weg, in Führung liegt aber mit acht Schlägen unter Par der Lokalmatador Rafael Campos.

Alex Cejka bei Puerto Rico Open vorne dabei

Mit einer überragenden Leistung spielte sich Alex Cejka nach der ersten Runde ganz nach vorne. Auf der PGA Tour ist es ein ungewohntes Gefühl für ihn, als Titelverteidiger ein Turnier zu bestreiten. Denn während er im Laufe seiner Karriere bereits vier Siege auf der European Tour verbuchen konnte, war auf der ersten amerikanischen Tour bis zum vergangenen Jahr ein Triumph ausgeblieben. Erst bei seinem 287. Start auf der Tour verdiente er sich die Trophäe in einem Playoff mit Jon Curran, Emiliano Grillo, Tim Petrovic und Sam Saunders. Für die Konkurrenz endete damals das Stechen kurz und schmerzlos mit einem gekonnten Birdie von Cejka schon am ersten Extraloch.


Der gebürtige Tscheche fühlte sich aber zum Auftakt sichtlich wohl in seiner selten geprobten Rolle und mischte von Anfang an auf den ersten Plätzen mit, vor allem wegen seines besonders starken Puttings. Mit vier Birdies auf der Front Nine stand er zwischenzeitlich immer wieder an der Spitze. Das einzige Bogey des Tages musste Cejka am 13. Loch hinnehmen, seine Leistung trübte der kleine Fauxpas aber dank sieben Birdies und insgesamt sechs Schlägen unter Par nichts sonderlich. So war er mit seiner Runde verständlicherweise „sehr zufrieden“, wie er nach seiner Rückkehr ins Clubhaus sagte. „Ich fühle mich gut, fühle mich wohl“, so Cejka weiter, hauptsächlich sei er hier „um Spaß zu haben und gutes Golf zu spielen“. Dieses Ziel, so möchte man meinen, hat er vorerst erreicht.

Nach Beenden seiner Runde lag der 45-Jährige, der vor dem Event gut einen Monat Pause eingelegt hatte, in Front, musste sich im Laufe des Tages allerdings Rafael Campos geschlagen geben, der mit einer makellosen 64er Runde derzeit die Führung innehat und damit der erste Puerto-Ricaner seit 1979 ist, der bei einem PGA-Tour-Event an der Spitze des Tableaus steht. Hinter ihm platzierte sich der Amerikaner George McNeill bei -7, während Cejka sich den dritten Platz mit Aaron Baddeley aus Australien und den beiden Amerikanern Will MacKenzie und Frank Lickliter II teilt.

Ian Poulter als Debütant

Von einem eher mittelprächtigen Saisonstart versucht sich indes Ian Poulter zu erholen. Nachdem er als erster Nachrücker die Teilnahme am Match Play knapp verpasste, versucht er sein Glück nun bei seinem Puerto-Rico-Open-Debut. Kein einziges seiner sechs Turniere in der laufenden PGA-Tour-Saison konnte der Engländer bis dato in den Top 25 abschließen, zweimal verpasste er schon den Cut. Auf dem Par-72-Platz des Coco Beach Golf & Country Club soll es nun bergauf gehen. Theoretisch – seine erste Runde beendete der 40-Jährige mit 71 Schlägen und liegt damit bei einem Schlag unter Par auf dem geteilten 52. Rang.

Zwischenstand der Puerto Rico Open

Position Spieler Gesamt Runde 1
1 Rafael Campos -8 -8
2 George McNeill -7 -7
T3 Alex Cejka -6 -6
T3 Aaron Baddeley -6 -6
T3 Will MacKenzie -6 -6
T52 Ian Poulter -1 -1

Sina Engler

Sina Engler - Freie Autorin für Golf Post

Sina zeigt den Kollegen regelmäßig, wer auf den Grüns das Sagen hat. Mit ihrer lockeren, sorglosen Art hat sie keinerlei sichtbaren Respekt vor dem viel zu kleinen Loch und stopft einen Cup nach dem anderen. Überhaupt beeindruckt sie so schnell nichts, weshalb sie unsere wertvolle Feuerprobe für jeden Gag ist.

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