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1, 2, 3 Siege … und ab auf die Challenge Tour

Deutsche Nachwuchsgolfer haben künftig schnellere Aufstiegschancen. Die Pro Golf Tour wird dabei aufgewertet, wovon früher schon ein Star profitiert hätte.

Moritz Lampert siegte in seiner Karriere bereits auf der Pro Golf Tour und weiß, wie man mit drei Siegen auf eine andere Tour aufsteigt.
Moritz Lampert siegte in seiner Karriere bereits auf der Pro Golf Tour und weiß, wie man mit drei Siegen auf eine andere Tour aufsteigt. (Foto: Getty)

Gute Nachrichten für die deutschen Nachwuchsspieler. Die Pro Golf Tour wird mit sofortiger Wirkung aufgewertet. Zukünftig steigen Akteure, denen drei Siege in einer Saison gelingen, direkt auf die Challenge Tour auf. Der neue Modus gilt für alle vier europäischen Satellite Touren und folgt dem Vorbild zwischen Challenge und European Tour. Hier gelangen in den vergangenen Jahren Moritz Lampert sowie Bernd Ritthammer jeweils drei Siege, mit denen sie sich direkt für den Aufstieg qualifizierten.

Pro Golf Tour erfährt wichtige Aufwertung

Die Talente der Pro Golf Tour bekommen mit der neuen Regelung auf der einen Seite einen noch größeren Anreiz, bei jedem Turnier den Sieg anzupeilen, auf der anderen Seite erhalten sie schneller die Gelegenheit, sich auf nächsthöherem Level mit der internationalen Konkurrenz zu messen. „Wir glauben, dass diese Regelung die Bindung zwischen den Satellite Touren und der Challenge Tour stärkt – zum Wohl der Spieler“, begründete Alain de Soultrait, Direktor der European Challenge Tour, den bedeutenden Schritt.

Neben der Pro Golf Tour gilt der Modus übrigens auch für die Alps Tour, die Nord Golf League sowie die PGA Europro Tour.

Martin Kaymer siegte 2006 sogar fünfmal

In der Geschichte der Pro Golf Tour, welche bis ins Jahr 2001 zurückreicht, hätten von der neuen Regel bereits zahlreiche Spieler profitiert, der bekannteste unter ihnen ist Martin Kaymer. Der spätere Majorsieger sowie Weltranglistenerste holte 2006 ebenso wie ein Jahr später auch Tino Schuster sogar fünf Titel und sicherte sich auf diese Weise den ersten Platz in der Gesamtwertung.



Die jetzt getroffene Entscheidung zur Veränderung des Modus' ist ein weiterer, wichtiger Faktor, die Touren der Nachwuchsspieler aufzuwerten und damit bedeutender zu machen. Zuletzt hatten sich die Verantwortlichen dazu veranlasst gesehen, die Turniere mit Weltranglistenpunkten zu versehen. Auch der mögliche Aufstieg in der Weltrangliste bietet zusammen mit dem nun schneller möglichen Aufstieg zwischen den Touren einen besseren internationalen Vergleich für deutsche Golftalente.

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