Pro Golf Tour: Frischgebackener Profi siegt in Marokko
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Pro Golf Tour: Frischgebackener Profi siegt in Marokko

Nach fünf Wochen als Profi der erste Sieg: Julien De Poyen gewinnt die Open Casa Green Golf der Pro Golf Tour. Nicolai von Dellingshausen auf T3.

Julien de Poyen gewinnt die Open Casa Green Golf der Pro Golf Tour in Marokko. (Foto: Pro Golf Tour)
Julien de Poyen gewinnt die Open Casa Green Golf der Pro Golf Tour in Marokko. (Foto: Pro Golf Tour)

Vor fünf Wochen erst hat er ins Profilager gewechselt, nun darf Julien De Poyen bereits seinen ersten Siegerpokal in den Trophäenschrank stellen: Mit Runden von 66, 69 und 68 Schlägen und einem Gesamtergebnis von zwölf unter Par sicherte sich der Franzose im marokkanischen Casablanca den Titel der Open Casa Green Golf 2018. Nach 54 Löchern lag der 23-Jährige aus Guadeloupe einen Schlag vor Titelverteidiger Christopher Carstensen aus Hamburg, der das Turnier mit 11 unter Par beendete (70, 67, 67).

Erster Turniersieg für den Franzosen Julien De Poyen

Beim Tour-Auftakt in Ägypten hatte Julien De Poyen noch zweimal in Folge den Cut verpasst; in Marokko demonstrierte er nun eindrucksvoll, wie schnell er sich im Profilager akklimatisiert hat. Bei der Open Prestigia teilte er letzte Woche Platz 28, nun spielte er sich in beeindruckender Manier auf den obersten Platz des Siegerpodests.

Am ersten Turniertag in Casablanca unterlief ihm auf dem Platz des Palmeraie Country Club nur ein Bogey bei fünf Birdies, in den Runden 2 und 3 hatte er den Parcours des Casa Green Golf Club souverän im Griff. „Ich habe mich darauf konzentriert, wenige Fehler zu machen und meine Birdiechancen zu nutzen“, so der Professional, der in Guadeloupe aufgewachsen ist und zuletzt College-Golf in den USA gespielt hat.

Begeisterung für die Pro Golf Tour

„Ich musste mich erst einmal an diesen doch völlig anderen Rhythmus auf der Pro Golf Tour gewöhnen“, so De Poyen, „aber das ist mir diese Woche schon ganz gut gelungen. Die Plätze waren in hervorragendem Zustand, und ich bin begeistert vom Layout. Außerdem hat mein Putter sehr gut funktioniert.“ Der Tour-Rookie plant, die gesamte Saison auf der Pro Golf Tour zu spielen, und er zeigt sich vom Umfeld begeistert: „Mir wurde die Pro Golf Tour empfohlen, weil sie sehr viele Turniere, durchweg gute Plätze und exzellente Organisation bietet – das alles hat sich bisher auch voll bestätigt.“




Nicolai von Dellingshausen kommt der Spitze nahe

Am letzten Loch des Turniers hatten sowohl der Schweizer Benjamin Rusch als auch der Niederländer Robbie van West noch die Chance, mit einem Birdie ein Play-off mit De Poyen zu erzwingen. Beiden unterlief aber ein Bogey, wodurch sie letztlich Rang 3 mit den beiden Deutschen Nicolai von Dellingshausen und Sean Einhaus sowie dem Tschechen Jan Cafourek teilten.

Einen rabenschwarzen Finaltag erwischte Max Griesbeck aus Bocholt, der die Konkurrenz zwei Tage lang angeführt hatte. Gleich zu Beginn seines dritten Durchgangs musste er ein Triple-Bogey notieren, am Ende wurde er mit einer 75er-Runde und gesamt 6 unter Par bis auf Platz 21 durchgereicht (64, 70, 75).

Die Pro Golf Tour macht nun zwei Wochen Pause, ehe am 25. Februar 2018 Runde 1 der Open Madaef 2018 auf dem Programm steht. In El Jadida in Marokko geht es dann erneut um 30.000 Euro Preisgeld und um ebenso viele Punkte für die Pro Golf Tour Order of Merit.

Text: Pro Golf Tour


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