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„Ich liebe diesen Kurs“ – Stimmen vor dem WGC

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06. Aug 2015
British Open Sieger Zach Johnson freut sich auf einen seiner Lieblingskurse beim WGC - Bridegstone Invitational. (Foto: Getty)
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Martin Kaymer sieht keinen Grund für „viele Übungsrunden“, Jordan Spieth sinnt auf Rache und Zach Johnson „liebt den Kurs“.

Das WGC – Bridgestone Invitational ist das letzte Turnier der World-Golf-Championships-Serie in diesem Jahr. Zumindest für die PGA-Tour-Profis. Für die European-Tour-Spieler wird auch das WGC – HSBC Champions im November in Shanghai, China, noch zur aktuellen Saison zählen – ihr Tourplan orientiert sich am Kalenderjahr. Letztes oder vorletztes WGC-Event, so oder so genießt das WGC – Bridgestone Invitational eine Sonderstellung, denn nur eine Woche nach dem Kräftemessen im Firestone Country Club, wird bei der PGA Championship der letzte Major-Sieger des Jahres gesucht.

„Viele Leute sprechen schon über die PGA Championship“, hat auch Martin Kaymer schon festgestellt, „doch ich finde, wir sollten über dieses Event hier (das WGC – Bridgestone Invitational; Anm. d. Red.) sprechen, denn es ist durchaus schön, es zu gewinnen.“ Wird gemacht, Martin! Beginnen wir doch gleich mit Dir!


Martin Kaymer geht optimistisch in wichtige Wochen

Martin Kaymer bei der Pressekonferenz vor dem WGC-Turnier. (Foto: worldgolfchampionships.com)

Martin Kaymer bei der Pressekonferenz vor dem WGC-Turnier. (Foto: worldgolfchampionships.com)

„Den Kurs kennen wir alle“ sagt Kaymer über den Par-70-Südkurs des Firestone Country Club, der seit 1976 regelmäßiger Gastgeber der PGA Tour ist. Daher seien auch „nicht so viele Übungsrunden nötig“ fügt der zweifache Majorsieger an, der dem schwierigen Platz durchaus etwas abgewinnen kann: „Es ist einer der besten Kurse, die wir im Jahr spielen. Er ist immer in fantastischem Zustand. Die Leute erwarten das, doch es ist nicht selbstverständlich. Es ist eindeutig ein großartiges Event.“ Bei so viel Lobhudelei sollte es dann ja auch im Wettkampf glatt laufen. Aber wie steht es um Kaymers Form?

„Ich habe die letzten zwei, drei Turniere etwas besser gespielt“, sagt der 30-Jährige, meint aber wahrscheinlich nur die letzten beiden Starts. Mit einem ordentlichen Finish wurde Kaymer Zwölfter bei der Open Championship, zwei Wochen zuvor Vierter in Paris. Danch habe er „nicht so viel trainiert“, da er denke, dass noch eine Menge Turniere in nächster Zeit für ihn anstehen. In Akron, Ohio, befindet sich der Mettmanner seit Sonntag. Am Montag, Dienstag und Mittwoch stand Training auf dem Platz an, am Donnerstag geht die Nummer 19 der Welt um 16:45 Uhr auf die erste Runde des WGC – Bridgstone Invitational.

Zach Johnson: „Ich liebe diesen Kurs“

„Aufgeregt“ zurück bei der „Arbeit“ zu sein, ist Zach Johnson. Der frischgebackene „Champion Golfer of the Year“ hat ebenfalls wenig Golf gespielt in den letzten Wochen und sich stattdessen nach seinem Open-Sieg um die Familie gekümmert: „Die Realität meiner Lebenssituation, mit drei Kindern Zuhause, hat mich schnell eingeholt.“ Doch beschweren wolle er sich darüber keinesfalls. Zumal seine Aussichten beim WGC – Bridgestone Invitational nach eigenem Befinden glänzend sind: „Ich weiß nicht, was mein bestes Ergebnis hier war, aber es fühlt sich so an, als ob ich jedes Jahr unter den Top-25 wäre. Ich liebe diesen Kurs. Er hat alles, womit ich aufgewachsen bin.“

Jordan Spieth sinnt beim WGC – Bridgestone Invitational auf Rache

Jordan Spieth bei der Pressekonferenz vor dem WGC-Turnier. (Foto: Getty)

Jordan Spieth bei der Pressekonferenz vor dem WGC-Turnier. (Foto: Getty)

Weniger rosig sind die Aussichten hingegen für Jordan Spieth. Man mag es dieser Tage kaum glauben, doch der 22-Jährige, der den Südkurs „schwierig“ nennt, debütierte letztes Jahr im Firestone CC ohne eine Runde unter Par zu spielen. Einen Weg das zu ändern, hat der junge Texaner aber schon ausgemacht: „Man wird einige richtig lange Drives brauchen, um in der Lage zu sein, die Grüns zu erreichen.“

Darin sehe Spieth nicht nur eine gute Vorbereitung auf die PGA Championship in Whistling Straits, sondern auch die Bewältigung seiner „Rachegedanken“ nach dem verpassten dritten Majorsieg: „Die muss ich loswerden, nachdem ich bei der Open zwei Löcher vor dem Ende alles unter Kontrolle hatte, es dann aber nicht zuende gebracht habe. Das hat einen bitteren Beigeschmack hinterlassen. Nicht wegen des dritten Majors in Folge, sondern einzig und allein, weil man nicht viele Chancen in einer Open Championship in St. Andrews bekommt.“

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Tobias Hennig

Tobias Hennig - Redakteur

Tobias kam im Sommer 2014, während seines Studiums der Germanistik und Politik, als Werkstudent zu Golf Post. Zunächst machte er sich nur die Theorie des Golfsports zu eigen, nun versucht der vielseitig sportbegeisterte Wahl-Kölner, zum teaminternen Handicap-Durchschnitt aufzuschließen. Seit April 2016 erheitern der Redakteur und seine Hündin Mali die Kollegen täglich.
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