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Masters-PK mit Tiger Woods: „Mein Spiel ist wieder gut genug“

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08. Apr 2015
Vor Beginn des Masters-Turniers gab Tiger Woods eine Pressekonferenz. (Foto: Getty)
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Keiner will Bubba helfen, Rory hat zu viel Respekt und Lefty ist wieder aggressiv. Die Highlights der Masters-PK.

Bei den Pressekonferenzen in Augusta vor dem Mastersbeginn standen die Profis den Reportern Frage und Antwort. Im Fokus sind selbstredend die Stars der Szene: Tiger Woods, Rory McIlroy, Phil Mickelson oder Bubba Watson. Sie alle werden zu ihren Erfahrungen mit dem Kurs, ihrer persönlichen Vergangenheit in Augusta oder dem Spaß-Event am Mittwochnachmittag (dem Par-3-Contest) befragt. Golf Post hat die wichtigsten Stimmen gesammelt:

Tiger Woods: „Ich habe mir den Arsch abgearbeitet“

Vom 14-fachen Majorsieger wollten die Journalisten zuallererst natürlich wissen, ob er wieder in Form ist. „Mein Spiel ist wieder gut genug, um auf diesem Level, dem höchsten Level, zu bestehen“, antwortete Woods eindeutig. Wie er das geschafft hat? „Ich habe mir den Arsch aufgerissen“, so Woods wörtlich. Er habe einfach kontinuierlich weitergemacht, „Schlag für Schlag, Stunde um Stunde“, auch wenn es frustrierende Momente gab. Nun glaubt der 39-Jährige, dass „alle Facetten“ seines Spiels verbessert seien. Auch wenn es viel Zeit gekostet habe, „zahlt es sich nun aus“, so Woods weiter.


Ganz besonders hat er sich auf den Par-3-Contest am Mittwoch gefreut, bei dem er mit seinen beiden Kindern, Tochter Sam und Sohn Charlie, sowie seiner Freundin, der Skirennfahrerin Lindsey Vonn, als Caddies angetreten ist. „Die Chance zu haben, meine Kinder dabei zu haben und das Erlebnis mit ihnen zu teilen ist etwas Besonderes. Charlie hat schon miterlebt, wie ich ein Turnier gewinne. Sam war bei der US Open 2008 dabei, kann sich aber nicht erinnern.“ Woods nahm zum ersten Mal seit über zehn Jahren an diesem traditionellen Neun-Loch-Turnier teil, bei dem die Spieler meist mit Familienmitgliedern an der Tasche antreten. Ein Sieg bei dem vorwiegend von Spaß geprägten Show-Event ist übrigens kein gutes Omen. Noch nie gewann ein Spieler das Masters, nachdem er beim Par-3-Contest erfolgreich war.

Rory McIlroy: „Ich hatte ein bisschen zu viel Respekt“

(Foto: Getty)

(Foto: Getty)

Rory McIlroy könnte beim Masters 2015 den Karriere-Grand-Slam schaffen, also das letzte von vier verschiedenen Majorturnieren gewinnen. Bisher waren seine Ergebnisse in Augusta allerdings nicht überzeugend. Der Weltranglistenerste hat dafür eine Erklärung: „Es ist ein respekteinflößender Ort, wenn man das erste Mal hier (Augusta National GC; Anm. d. Red.) herkommt. Ich glaube, ich hatte ein bisschen zu viel Respekt“, beschrieb McIlroy seine Erfahrungen bei früheren Masters-Ausgaben.

Der 25-Jährige habe lernen müssen, „Dinge zu versuchen und etwas aggressiver zu sein.“ In den Vorjahren habe er „mehr darüber nachgedacht, wo man nicht hinschlagen sollte, als darüber, wo man hinschlagen sollte. „Das Wichtigste, was ich gelernt habe ist: Versuche es einfach, versuche auszublenden, wo du bist, was es bedeutet und führe die Schläge so aus, wie du es normalerweise tust.“

Bubba Watson: „Ich muss als Mensch besser werden“

(Foto: Getty)

(Foto: Getty)

Bubba Watson ist Titelverteidiger beim Masters und gab am Dienstag ein Festessen für alle ehemaligen Masters-Champions. Auf der Pressekonferenz in Augusta war das allerdings Nebensache. Der amerikanische Fernsehsender ESPN hatte eine anonyme Umfrage unter PGA-Tour-Profis veröffentlicht, in der die Frage gestellt wurde, wem die Golfer wohl eher nicht helfen würden, wenn sie einen bestimmten Kollegen in einer Prügelei sehen würden. Der unrühmliche Sieger? Bubba Watson.

Der doppelte Masters-Sieger nahm es sportlich: „Ich nehme es als Hinweis, dass ich als Mensch besser werden muss. Ich ertrage es mit Stolz. Ich muss mich verbessern. Ich glaube, seit meiner Rookie-Saison habe ich mich verändert, aber offensichtlich ist da noch Raum für Verbesserungen für mich als Mensch“, kommentierte Watson das Umfrageergebnis. Er sei sogar froh, dass es herausgekommen sei und auf niemanden böse. Der 36-Jährige habe sich sogar selbst genannt bei der genannten Frage, da er allen Spielern auf der Tour helfen würde.

Phil Mickelson: „Ich habe die Aggressivität zurück“

(Foto: Getty)

(Foto: Getty)

„Lefty“ hat sich in den vergangenen Monaten auf dem Platz schwer getan. Vor dem Masters sieht sich Phil Mickelson dennoch gut gewappnet: „Der erste Schritt war, meine Aggressivität wieder zu bekommen, meinen Fokus wieder darauf zu legen, Birdies zu machen. Nun, da ich die Aggressivität zurück habe, werde ich auch wieder besser spielen.“

Schlagdistanz werde eine „riesige“ Rolle beim diesjährigen Masters spielen, so der dreifache Masterssieger. Da die Grüns sehr weich seien, würden die Longhitter die Bälle nicht nur auf die Grüns schlagen, sondern sie dort auch zum Liegen bringen können. „Als wir, wie 2007, schlechtes Wetter hatten, waren sie vielleicht in der Lage die Bälle auf’s Grün zu schlagen, doch konnten sie dort nicht ablegen.“ Nun sieht er Spieler wie Dustin Johnson, J. B. Holmes, Bubba Watson oder Rory McIlroy, die Mickelson als „die üblichen Verdächtigen“ bezeichnet, im Vorteil.


Augusta is calling! Die Masters-Teilnehmer 2015 von A-Z

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Tobias Hennig

Tobias Hennig - Redakteur

Tobias kam im Sommer 2014, während seines Studiums der Germanistik und Politik, als Werkstudent zu Golf Post. Zunächst machte er sich nur die Theorie des Golfsports zu eigen, nun versucht der vielseitig sportbegeisterte Wahl-Kölner, zum teaminternen Handicap-Durchschnitt aufzuschließen. Seit April 2016 erheitern der Redakteur und seine Hündin Mali die Kollegen täglich.
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