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Presidents Cup: Mickelson führt das Team USA an

05. Okt 2013
Ein funktionierendes Team: Phil Mickelson und Keegan Bradley. (Foto: Getty)
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Das Team USA baut seinen Vorsprung beim Presidents Cup weiter aus. Das Team International schafft es hingegen scheinbar nicht sich zu ergänzen. Mickelson weiterhin in Topform.

Der Regengott meinte es nicht gut mit den Spielern und ließ immer wieder starke Schauer auf diese prasseln, was zu zwischenzeitlichen Spielunterbrechungen beim Presidents Cup führte. Die amerikanischen Athleten ließen sich nur wenig davon beeinflussen und erweiterten ihren Vorsprung von 6,5 : 5,5 auf 10,5 : 6,5. In den Vordergrund spielten sich ein sich weiterhin in Topform befindender Phil Mickelson, dessen Team mit 2&1 gewann und das Team Haas/Simpson, die ihre Gegner am dritten Tag des Presidents Cup golferisch zerlegten. Sie gewannen mit 4&3. Der Tiger präsentierte seine wahren Fähigkeiten erst am Ende der Back Nine und markierte entscheidende Schläge zum Sieg.

Haas und Simpson zerlegen ihre Gegner

Die beiden Amerikaner Bill Haas und Webb Simpson gaben sich beim Four-ball keine Blöße.  Sie zerlegten ihre Gegner mit insgesamt neun erspielten Birdies. Während zu Anfang der Argentinier Angel Cabrera den frühen Punktgewinn von Bill Haas noch zu egalisieren schaffte, konnte das Team International in diesem Match quasi nur dabei zu schauen, wie die Amerikaner ab dem sechsten Loch ein Birdiefeuerwerk zündeten und vier weitere Lochgewinne vermerken konnten. Diesen vermochte das internationale Team nur ein weiteren Punktgewinn durch Branden Grace entgegenzusetzen. Das sehr frühe Aus am 14. Loch verhinderte schließlich ebenfalls Cabrera, sodass es dormi auf die 15. Bahn ging. Zwar lochte Branden Grace noch beinahe aus dem Grünbunker zum Lochgewinn, doch schlussendlich verloren sie 4&3.


Mickelson weiterhin on fire

Zwei Birdies durch „The Big Easy“ Ernie Els brachten das internationale Team zunächst mit 2 Up in Führung. Doch daraufhin drehte der „Lefty“ Phil Mickelson so richtig auf. Nachdem die Amerikaner mit zwei Birdies auf den Löchern 8 und 9  zwei Lochgewinne einfuhren und das Spiel ausglichen, hämmerte Mickelson an Loch 12 den Ball zum Birdie an die Fahne und lochte auf Bahn 13 einen weiteren langen Putt zum Birdie – zwei weitere Lochgewinne und Team USA war damit 2 Up in Führung. Bradley lochte auf der 15 zum 3 Up, sodass das Aufbäumen des Team International auf den letzten Bahnen keinen Einfluss mehr hatte und Team USA schließlich mit 2&1 gewann.


Presidents Cup: Impressionen Tag eins

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Überlebenskampf für Team International

Einen ganz wichtigen Punkt könnte das Team um Jason Day und Graham DeLaet gewonnen haben. Steve Stricker konnte mit dem Birdie auf Loch 1 früh einen Lochgewinn einheimsen, doch nach zwei sehr guten Annäherungen und damit Lochgewinnen auf den Bahnen 4 und 12 ging das Team International sogar 1 Up in Führung. Der große Höhepunkt war vermutlich Bahn 12. Eine sehr schwierig anzuspielende Fahnenposition auf dem Par 3 verhinderte hier eine Vielzahl von Birdies. Jason Day aber attackierte die Fahne und erarbeitete sich einen kurzen Birdieputt. Nachdem Jordan Spieth seinen Abschlag verzog, behielt sein Partner Steve Stricker die Nerven und überbot die Qualität des Schlages von Jason Day. Er erspielte tatsächlich als einziger aus diesem Flight ein Birdie an diesem Loch – Lochgewinn! Am Ende ist es Graham DeLaet, der seine Annäherung am 16. Loch beinahe einlochte und den entscheidenden Lochgewinn markierte. Das Team gewann mit 2 Up.

Tiger Woods mit spätem Aufbäumen

Es war zunächst das Spiel des Hideki Matsuyama. Der Japaner spielte quasi alleine gegen den weltbesten Golfer Tiger Woods. Während Matt Kuchar und Adam Scott eher blass blieben, erspielte Matsuyama zunächst einen Vorsprung von zwei Punkten, die der Tiger wieder egalisierte. An Bahn 10 schlug Matsuyama wieder zu und erspielte das 1 Up. Die 13. Bahn beendete schließlich das Aufbäumen des Japaners. Tiger erspielte einige sensationelle Birdies, darunter auch durch einen Schlag mit dem Dreierholz, dass er quasi tot an die Fahne spielte – Eagle! Zuvor hatte sich auch Matt Kuchar mit einem gelochten Birdieputt und damit Lochgewinn am Spiel beteiligt. Team USA gewann letztendlich mit 1 Up.

Im letzten Spiel des Tages gewann ebenfalls Team USA (Snedeker/Mahan) gegen Team International (Oosthuizen/Schwartzel) unauffällig mit 1 Up. Die beiden Südafrikaner, die die gesamte Saison bereits unter ihren Möglichkeiten geblieben waren, konnten den Amerikanern nicht Paroli bieten.

Die Foursomes werden am Sonntag zu Ende gespielt

Das amerikanische Team bestehend aus Jason Dufner und Zach Johnson gelang es als einziges ihr Foursome vor dem Einbruch der Dunkelheit zu Ende zu spielen. Sie gewannen trotz Startschwierigkeiten souverän mit 4&3.

In den anderen Matches ist es noch spannend. Woods und Kuchar liegen zurück, ebenso Simpson und Snedeker. Phil Mickelsons Team liegt aktuell All Square.

Kann das internationale Team noch Punkte gut machen, um eine bessere Ausgangsposition in den Singles zu haben? – Wir sind gespannt. Die Foursomes werden am morgigen Sonntag vor den Singles zu Ende gespielt.

Hier geht es zum Leaderboard.

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Patryk Pakosch

Patryk Pakosch - Freier Autor für Golf Post

Patryk Pakosch jagt bereits seit neun Jahren die weiße Kugel über den Platz. Vor allem Matchplay ist sein Ding. "Es ist ein geniales Gefühl. Dieser Nervenkitzel - Loch für Loch!"

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