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Presidents Cup: US-Team legt in den Fourballs vor

04. Okt 2013
Bis jetzt gibt das US-Team beim diesjährigen Presidents Cup in Ohio den Ton an. (Foto: Getty Images)
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US-Team dominiert trotz Unterbrechung erste Runde beim Presidents Cup. Der „Rest der Welt“ findet nach Startschwierigkeiten ins Spiel.

Auf ging es in den Kampf um Ruhm und Ehre: Beim diesjährigen Presidents Cup teen die beiden Mannschaften im Muirfield Village Golf Club in Dublin, Ohio, auf. Also ein Heimspiel für die US-Profis. Hier wird sich einmal mehr zeigen, ob die Amerikaner ihre Siegesserie fortsetzen können. Denn schaut man sich die Statistiken der vergangenen Jahre so an, sieht man schnell wie sich das Team „Rest der Welt“ bis jetzt geschlagen hat: 1998 konnte das internationale Team zum ersten und bisher einzigen Mal die Profis der USA schlagen. 2003 reichte es immerhin zu einem Unentschieden. Ob sich nun ein Sieg nach 15 Jahren wiederholen wird?

US-Mannschaft gibt den Ton an und legt vor

Bei zunächst leichtem Regen ging es für die erste Paarung aufs Grün: Für Team USA gaben sich Hunter Mahan und Brandt Snedeker die Ehre. Sie lieferten sich den Direktvergleich mit Jason Day und Graham DeLaet. Die Amerikaner spielten ihre Bälle mit einer Präszision zur Fahne, dass die Menge nur so jubelte. Aber es war ein kurioser Verlauf: Mahan und Snedeker hatten das Match ab dem dritten Loch dominiert, zwischenzeitlich gar mit 3 Up geführt. Brandt Snedeker bewies an der Sechs seine Putting-Stärke und versenkte sogar einen 11-Meter-Birdie-Putt.


Auf der Back Nine pirschte sich das internationale Team allerdings wieder heran, um an der 15 den Ausgleich zu schaffen. Eine knappe Führung, noch einen Ausgleich und einen weiteren Lochgewinn der Internationalen später, fanden sich Jason Day und Graham DeLaet als Sieger dieser Partie wieder. Jubel bei den Underdogs nach dem ersten Match.

Zach Johnson und Jason Dufner auf Punktejagd

Aber es sollte nicht lange anhalten: Gerade das Match zwischen Zach Johnson und Jason Dufner gegen Branden Grace und Richard Sterne sorgte für eine Punkteverlagerung gen USA. Nach nur drei Löchern konnten die US-Profis bereits drei Löcher für sich entscheiden. Bis zur sechsten Bahn sollten es sogar schon vier sein (4 Up). Die Internationalen konnten in diesem Match bis zur Back Nine kein Loch für sich entscheiden. Der PGA-Champion Dufner verließ sich hierbei auf seinen Teamkameraden Johnson: Dieser puttete bereits auf der Front Nine zu drei Birdies und sorgte für einen souveränen Vorsprung. Bis zu Loch 15 konnten sich die Amerikaner durch zwei weitere Birdies vorzeitig den Sieg dieses Matches sichern.


Presidents Cup: Impressionen Tag eins

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Tiger Woods nach Startschwierigkeiten im Spiel

Nachdem Tiger Woods bereits das erste Loch des Par-72-Kurses seinem Teamkollegen Matt Kuchar überließ und am vierten Tee seinen Abschlag mit einem lautstarken „Damn it!“ bewertete, fand der Weltranglistenerste endlich ins Spiel. Nach einem herausragenden Annäherungsschlag aus gut 130 Metern Entfernung versenkte Woods den Ball mit einem Birdie-Putt. Seine amerikanischen Fans dankten ihm mit lautstarkem Jubel und „USA“-Gesängen. Danach legten Woods und sein Teamkollege Kuchar einen Gang zu: Birdies und Lochgewinne an den Bahnen 9, 10, 12 und 13. Der Fünf-Punkte-Vorsprung war für die Internationalen nicht mehr einzuholen. Damit geht ein weiterer Punkt der Gesamtwertung an die USA.

Ein weiterer Punktegewinn für die USA sicherte das Team um Steve Stricker und Jordan Spieth: Mit drei Birdies durch Stricker und einen durch Spieth setzten sich die US-Profis bis zum 18. Loch gegen die Internationalen Ernie Els und Brendon de Jonge durch.

Internationale Profis mit Startschwierigkeiten

Die internationalen Profis fanden zunächst nur langsam ins Spiel. Lediglich Louis Oosthuizen und Charl Schwartzel sorgten bereits zum Ende der Front Nine für ein spannendes Spiel: Phil Mickelson vom US-Team legte zuerst mit zwei Lochgewinnen vor, Teamkollege Keegan Bradley erhöhte mit einem Birdie an der Sieben auf 2 Up. Schwartzel vom Team „Rest der Welt“ sicherte an der zweiten Bahn einen Schlaggewinn, konnte aber mit seinem Kollegen für die nächsten fünf Löcher für keine Gefahr sorgen. Erst an der achten Bahn sicherte Louis Oosthuizen durch einen Birdie-Putt einen Schlaggewinn. Danach ging es für die Internationalen aufwärts: Birdies an der neunten und elften Bahn sorgten für den ersten Vorsprung. Das Birdie an der 17 durch Charl Schwartzel sicherte den Internationalen vorzeitig den Matchsieg.

Dem Weltranglistenzweiten Adam Scott glückte mit einem Eagle der Schlag des Tages: Der Australier chippte den Ball an der 15 aus dem Rough direkt ins Loch. Hierdurch gingen die Mannschaften Bill Haas und Webb Simpson gegen Adam Scott und Hideki Matsuyama mit einem Unentschieden vom Platz und sicherten sich jeweils einen halben Punkt.

Der Endstand der ersten Runde lautet somit USA 3,5 : 2,5 Internationales Team.

Jannes Giessel

Jannes Giessel - Freier Autor für Golf Post

Beobachtete bisher beim Gassi gehen das Grün aus sicherer Entfernung. Seit Golf Post hat der Student der Sportwissenschaften mit dem Schwerpunkt Sportjournalismus das Grün lieben gelernt. Jetzt hat er Hundeleine gegen Golfschläger getauscht und begeistert sich nicht mehr fürs Bälle werfen, sondern Bälle schlagen - natürlich ohne Hund, der ihm den Ball holt.
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