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Presidents Cup: USA gegen den Rest der Welt

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07. Okt 2015
Team USA gegen Team International: Wer gewinnt den Presidents Cup? (Foto: getty).
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Der Presidents Cup steht vor der Tür. Doch worum geht es eigentlich bei dem Turnier, von dem Europa ausgeschlossen ist?

Der Presidents Cup wurde 1994 nach dem Vorbild des Ryder Cup gegründet. Bei dem Turnier, das alle zwei Jahre stattfindet, handelt es sich um ein Kräftemessen der besten Golfer der Vereinigten Staaten und der Spieler aller anderen Kontinente – Europa ausgeschlossen.

Der Cup bekam seinen Namen dadurch, dass der damalige US-Präsident Gerald Ford die Schirmherrschaft des ersten Turniers übernahm. Seit einer Verschiebung des Ryder Cups auf die geraden Jahre wird der Presidents Cup seit 2003 immer in den ungeraden Jahren ausgetragen.


USA wollen Titel in Südkorea verteidigen

Auch 2015 heißt es deshalb wieder: „USA gegen den Rest der Welt.“ Dieses Jahr findet der elfte Presidents Cup vom 08.- 11. Oktober im Jack Nicklaus GC nahe der südkoreanischen Hauptstadt Seoul statt. Der Austragungsort wechselt seit 1998, wie beim Ryder Cup, bei jedem Turnier zwischen den Vereinigten Staaten und einem anderen Kontinent.

Die Statistik der Siege führt das Team USA eindeutig an. Die letzten fünf Begegnungen gewannen die Amerikaner, während das Team International bei zehn gespielten Turnieren nur einmal triumphierte. Auch ein Unentschieden gab es erst einmal. 2003 spielten Ernie Els und Tiger Woods solange gegeneinander, bis es dunkel wurde und die Kapitäne der beiden Teams sich auf eine Punkteteilung einigten. Den letzten Presidents Cup 2013 gewann das Team USA unter der Führung des Kapitäns Fred Couples deutlich mit 18 1/2 zu 15 1/2.

Der Spielmodus beim Presidents Cup

Die Teams beim Presidents Cup bestehen aus jeweils zwölf Spielern, sowie einem mehrköpfigen Team um den Mannschaftskapitän. Die Anzahl der zu spielenden Matches hat in der Historie schon gewechselt. 1994- 2000 wurden 32 Duelle ausgespielt, 2003-2013 wurde auf 34 erhöht. Dieses Jahr werden die Spiele auf 30 reduziert, das heißt ein Team braucht mindestens 15 1/2 Punkte für den Gesamtsieg.

Das Turnier startet mit fünf Foursome Matches am ersten Tag und fünf Fourball Matches am zweiten Tag. An diesen ersten beiden Tagen ist jeder Spieler der Teams mindestens einmal beteiligt. Am dritten Tag werden dann noch jeweils vier Foursomes und Fourballs gespielt. Beim Finale am letzten Tag dürfen noch einmal alle Spieler auf den Platz. In 12 Einzelmatches wird endgültig über Sieg oder Niederlage entschieden. Seit dem letzten Cup kommt es bei einem drohenden Unentschieden zu einem Stechen in den Einzelmatches, so dass es einen Sieger geben muss.

Das Team USA

Das Team USA setzt sich aus den zehn amerikanischen Spielern mit den meisten FedExCup-Punkten und zwei sogenannten Captain’s Picks zusammen. Bei den FedExCup-Punkten gelten alle Punkte, die beginnend mit der BMW Championship 2013 bis zum Ende der Deutschen Bank Championship 2015 erreicht wurden, wobei die Punkte aus 2015 doppelt gezählt werden. Die Captain’s Picks wurden am 08. September vom diesjährigen Kapitän Jay Haas ernannt.

Auch dieses Jahr hat das amerikanische Team beste Chancen, den Presidents Cup für sich zu entscheiden. Angeführt vom  FedExCup-Gewinner Jordan Spieth und dem Weltranglistenvierten Bubba Watson haben die Amerikaner komplettieren Jimmy Walker, Zach Johnson, Rickie Fowler, Dustin Johnson, Patrick Reed, Matt Kuchar, Chris Kirk, J.B. Holmes und die Captain’s Picks Bill Haas und Phil Mickelson das starke amerikanische Team.

Das Team International

Das Team International setzt sich aus den zehn besten Spielern der offiziellen Golfweltrangliste zusammen, beim Stand nach der Deutschen Bank Championship 2015. Ausgenommen sind natürlich alle für das europäische Ryder Cup-Team 2016 in Frage kommenden Spieler. Komplettiert wird das Team durch zwei von  Kapitän Nick Price ausgewählte Golfer.

In diesem Jahr bilden die fünf Australier Jason Day, Adam Scott, Marc Leishman, Danny Lee und Steven Bowditch (Captain’s Pick), die Südafrikaner Louis Oosthuizen, Branden Grace und Charl Schwartzel, der Japaner Hideki Matsuyama, der Lokalmatador Sangmoon Bae  (Captain’s Pick), der Inder Anirban Lahiri und der Thailänder Thongchai Jaidee das Team, das den USA den Titel streitig machen will.

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Sina Engler

Sina Engler - Freie Autorin für Golf Post

Sina zeigt den Kollegen regelmäßig, wer auf den Grüns das Sagen hat. Mit ihrer lockeren, sorglosen Art hat sie keinerlei sichtbaren Respekt vor dem viel zu kleinen Loch und stopft einen Cup nach dem anderen. Überhaupt beeindruckt sie so schnell nichts, weshalb sie unsere wertvolle Feuerprobe für jeden Gag ist.

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