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Presidents Cup: Amerikaner bauen Vorsprung zu Rekord aus

Das Team aus den USA zieht den Internationals weiter davon. Einzig ein internationales Duo überrascht gegen das amerikanische Vorzeige-Gespann.

Presidents Cup 2017 Freitag Team USA Fans
Die amerikanischen Fans haben allen Grund zum Jubeln. (Foto: Getty)

Bereits bei den Foursome-Matches am Donnerstag hatte trotz Wind sich eine Domininaz der Amerikaner abgezeichnet - die Fourball-Duelle am Freitag mit ruhigeren Witterungsverhältnissen nutzte das größtenteils Ryder-Cup-erprobte Team USA schließlich, um diese zu zementieren: Vor dem "langen Samstag", an dem sowohl vier Fourballs als auch vier Foursomes auf dem Plan stehen, die das Blatt noch einmal wenden könnten, haben sie mit ganzen sechs Punkten Vorsprung die Nase vorn - und damit den größten Vorsprung nach zwei Durchgängen in der Presidents-Cup-Geschichte.

Team USA
8 : 2
Team International

Matsuyama und Hadwin bestehen gegen Spieth und Reed

Nachdem Hideki Matsuyama gemeinsam mit dem Südafrikaner Charl Schwartzel am Donnerstag eine Niederlage von 6&4 hatte hinnehmen müssen, wollte der Weltranglistendritte freitags keine weitere hinnehmen. Der Japaner spielte stark auf und steuerte einen Großteil der gewonnen Löcher bei, die unter tatkräftiger Mithilfe des Kanadiers Adam Hadwin schließlich zum Unentschieden gegen das amerikanische Parade-Duo Jordan Spieth und Patrick Reed gereichten, das erst drei Löcher vor Schluss begann, erfolgreich eine Niederlage zu verhindern.

Dieser halbe Punkt blieb allerdings auch alles, was am Freitag auf dem Punktekonto des internationalen Teams hinzukam. Die Gewinner des Tages waren einmal mehr die Amerikaner. So musste sich beispielsweise Charl Schwartzel, diesmal gemeinsam mit Anirban Lahiri, erneut schon früh geschlagen geben - die beiden verloren gegen Charley Hoffman und Kevin Chappell mit 6&5. Unter anderem dafür verantwortlich zeichnete sich ein Fehler von Lahiri, der das dritte Loch nicht spielen durfte, weil er sich diese Strafe mit der erneuten Probe eines verfehlten Bunkerschlags eingehandelt hatte - solcherlei Übungen außerhalb des Grüns verstoßen gegen die Matchplay-Regeln.

Auf den letzten Löchern noch das Match zu ihren Gunsten drehten hingegen Phil Mickelson und Kevin Kisner, die für die Dauer des gesamten Matches Marc Leishman und Jason Day unterlagen, nur um dann an Loch 15 den Gleichstand zu erzielen und an der 18 das entscheidende Birdie zu lochen - das "Lefty" mit einem denkwürdigen Tanz zelebrierte:



Phil Mickelson and @K_Kisner win the fourth match of the day for the U.S. Team.#QuickHits pic.twitter.com/St7JGFqhpI

— PGA TOUR (@PGATOUR) 29. September 2017

Der "Rest der Welt" lässt sich nicht unterkriegen

Von dieser Bilanz allerdings lassen sich die Internationals keineswegs demotivieren, obwohl die Amerikaner den diesjährigen Cup sogar schon vor den Einzelduellen für sich entscheiden könnten. "Wir haben erst 10 Punkte von 30 vergeben, da ist also noch eine Menge Golf übrig", sagte der Teamkapitän Nick Price nach den ernüchternden Matches. Und Hideki Matsuyama pflichtete ihm bei: "Der Captain, Nick, wird sagen: 'Im Golf weiß man nie. Schuftet weiter.' Und das denke ich auch. Man muss versuchen, sein Bestes zu geben und das Blatt zu wenden." Auch die internatiolen Fans glauben an "ihr" Team:

Die Einzelergebnisse vom Presidents Cup 2017

Freitag (Fourballs)

Jordan Spieth & Patrick Reed
AS
Hideki Matsuyama & Adam Hadwin
Rickie Fowler & Justin Thomas
<3&2
Branden Grace & Louis Oosthuizen
Phil Mickelson & Kevin Kisner
<1 UP
Marc Leishman & Jason Day
Charley Hoffman & Kevin Chappell
<6&5
Anirban Lahiri & Charl Schwartzel
Brooks Koepka & Dustin Johnson
<3&2
Jhonattan Vegas & Adam Scott

Donnerstag (Foursomes)

Jordan Spieth & Patrick Reed
<5&4
Emiliano Grillo & Si Woo Kim
Rickie Fowler & Justin Thomas
<6&4
Charl Schwartzel & Hideki Matsuyama
Dustin Johnson & Matt Kuchar
<1 UP
Jonathan Vegas & Adam Scott
Brooks Koepka & Daniel Berger
1&3>
Branden Grace & Louis Oosthuizen
Phil Mickelson & Kevin Kisner
AS
Marc Leishman & Jason Day


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