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Presidents Cup: Amerikaner dominieren bei stürmischen Bedingungen

Bei teils heftigen Winden starten die Amerikaner stark in den Presidents Cup. Team International ist derweil um Schadensbegrenzung bemüht.

Im Schatten der Freiheitsstatue konnten die Amerikaner am ersten Tag des President Cup 2017 dominieren. (Foto: Getty)

Im Liberty National GC in New Jersey und mit einem traumhaften Blick auf die Freiheitsstatue war alles angerichtet für einen spannenden Auftakt des Presidents Cup 2017. Die Amerikaner als klare Favoriten starteten auf heimischem Boden mit dem frischgebackenen FedExCup-Sieger Justin Thomas und zahlreichen weiteren jungen Wilden als klare Favoriten in die erste Runde und das gesamte Event. Dieser Favoritenrolle gerecht werdend sicherten sie sich nach dem ersten Tag auch die Führung in den Foursomes.

Team USA
3,5 : 1,5
Team International

USA dominieren den Auftakt des Presidents Cups 2017

Es sah auf der ersten Umrundung des Liberty National GC in Jersey City lange nach einer Machtdemonstration der Amerikaner aus. Mit viel Power und Elan startete die perfekt eingestellte, sehr junge Mannschaft in den Presidents Cup 2017. Mit Justin Thomas und Rickie Fowler wurden zwei gute Freunde gemeinsam auf die Runde geschickt und das beim Ryder Cup bereits erprobte Duo Spieth/Reed ging ebenfalls wieder an den Start. Diese beiden Paarungen dominierten ihre Matches auch direkt und sorgten für frühe, erdrutschähnliche Siege. Thomas/Fowler ließen den beiden gestandenen Profis Matsuyama/Schwartzel keine Chance und siegten mit 6&4.

Reed/Spieth machten es nur unwesentlich spannender und besiegten Kim/Grillo ebenfalls recht schnell und deutlich mit 5&4. Dabei wirkten Kim/Grillo extrem überfordert und konnten insgesamt nur ein Loch gewinnen. Damit untermauerten Spieth/Reed nur einmal mehr ihre Dominanz im Matchplay-Format und ihre perfekte Teamarbeit.

Team International reißt sich gegen Ende des ersten Tages zusammen

Mit diesen beiden früh sehr deutlich verlaufenden Partien sah es für das team international nicht gut aus, besonders unter dem Gesichtspunkt, dass auch Kisner/Mickelson früh mit drei auf in Führung gingen. Kapitän Nick Price schien jedoch während der Runde die richtigen Worte zu finden und pushte das australische Duo Day/Leishman zu einem geteilten Match gegen Kisner/Mickelson. Dabei sorgte Phil Mickelson besonders vor dem Start noch für eines der jetzt schon legendärsten Selfies aller Zeiten.




Neben Day/Leishman hielt besonders das südafrikanische Duo Oosthuizen/Grace die Fahne des internationalen Teams hoch. Kämpferisch und auf der Back Nine auch spielerisch enorm stark, sicherten sich die beiden den einzigen vollen Punkt zum Auftakt des Presidents Cups 2017 gegen die Amerikaner Berger/Koepka. Einen weiteren halben Punkt verpasste das Duo Scott/Vegas nur denkbar knapp für die internationale Riege. Johnson/Kuchar sicherten sich den vollen Punkt nach einem munteren hin und her und zahlreichen Führungswechseln am Ende etwas glücklich.

Fourballs eröffnen den zweiten Tag des Presidents Cups 2017

Am zweiten Tag werden die Spieler beider Teams ab 16:00 Uhr deutscher Zeit in den Fourball Paarungen auf die Runde gehen und das Team International wird versuchen den Rückstand nicht zu groß werden zu lassen, während die Amerikaner fast schon eine kleine Vorentscheidung erspielen wollen. So oder so bleibt es bei den teils heftigen Windbedingungen spannend zu sehen, wie sich beide Teams schlagen.

Die Einzelergebnisse vom Presidents Cup 2017

Jordan Spieth & Patrick Reed
5&4
Emiliano Grillo & Si Woo Kim
Rickie Fowler & Justin Thomas
6&4
Carl Schwartzel & Hideki Matsuyama
Dustin Johnson & Matt Kuchar
1 UP
Jonathan Vegas & Adam Scott
Brooks Koepka & Daniel Berger
1&3
Branden Grace & Louis Oosthuizen

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