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Colsaerts knapp an 59 vorbei bei Portugal Masters

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09. Okt 2014
Nicht nur Weite zeichnet Nicolas Colsaerts' Spiel aus, sondern genauso Qualität. (Foto: Getty)
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Nicolas Colsaerts verpasst die magische 59, während aus deutscher Sicht nur Siem überzeugt. Die Runde wurde nicht beendet.

Wegen heftiger Regenfälle konnte die erste Runde des Portugal Masters nicht beendet werden. Kurz vor Abbruch der Runde führte Nicolas Colsaerts vor Alexander Levy und Scott Jamieson. Der Schotte hatte sich schon am Vormittag mit einer beeindruckenden Leistung an die Spitze gesetzt. Mit neun Birdies und nur einem Bogey auf seinem vorletzten Loch ging er während der Vormittags-Session bei -8 in Führung. Doch schon früh am Nachmittag zeichnete sich ab, dass diese Marke nicht reichen sollte. Der „Belgian Bomber“ Nicolas Colsaerts, zuletzt mit dem längsten Drive der European-Tour-Geschichte, und Alexander Levy aus Frankreich lagen beide nach 13 gespielten Löchern bereits bei sieben unter Par. Der Franzose teilt sich nach Runde eins mit Jamieson den zweiten Platz, doch Colsaerts war an Loch 13 gerade erst warm geworden.

Der belgische Longhitter spielte das 288 Meter kurze Par 4, Loch 15, in Eagle, und legte auf dem 539 Meter Par 5, der 17, ein weiteres Eagle nach – plötzlich war er ganz nah dran an der magischen 59. Ein Birdie auf der 18 hätte gereicht – es fehlten am Ende nur Millimeter. Colsaerts ist der 18. Spieler der European Tour, der eine 60 spielen konnte, und führt bei -11 mit drei Schlägen Vorsprung.


 

Moritz Lampert ohne Fortune

Als einziger Deutscher kam Moritz Lampert ins Clubhaus. Das 22-jährige Talent aus St. Leon-Rot erspielte sich im laufenden Kalenderjahr mit drei Siegen auf der Challenge Tour die sofortige Berechtigung für die erste Liga Europas. Doch seit er den Sprung auf die European Tour schaffte, läuft scheinbar nichts mehr zusammen. Nach dem Wechsel gelang ihm noch ein 45. Platz in Dänemark, dann folgten vier verpasste Cuts in Folge. Leider setzte sich dieser Trend in der ersten Runde des Portugal Masters fort. Er konnte als einziger Deutscher seine Runde beenden und liegt bei +3 auf T110.

Marcel Siem auf Kurs bei Portugal Masters

Obwohl es Marcel Siem vergangene Woche in Schottland bei seinem Comeback noch „im Knie zwickte“, wie er auf Facebook schrieb, kratzte der 34-Jährige an der Top Ten. Mit zwölf Schlägen unter Par landete er zum Ende hin auf dem geteilten elften Rang, eine gelungene Rückkehr auf die europäische Golfbühne also. Beim Portugal Masters konnte er vorerst an diese Leistung anknüpfen. Nach 15 gespielten Löchern liegt Siem bei -3 auf dem geteilten 28. Platz.

Kieffer mit schweren Wochen vor der Brust

Maimilian Kieffers Saisonendspurt steht aus deutscher Sicht unter besonderer Beobachtung: Der 24-Jährige aus Düsseldorf ist aktuell auf Rang 100 des Race to Dubai gelistet, nur die besten 110 erhalten eine volle Tour-Karte für die kommende Saison. Druck auf den letzten Metern also, und das Abschlussprogramm hat es in sich: Nächste Woche London, dann Hong Kong, dann Australien, bevor die Race-to-Dubai-Finals losgehen. Höchste Zeit also, sich so viel Preisgeld wie möglich einzustecken. Bei noch sechs Löchern zu gehen liegt Kieffer bei -1 auf dem geteilten 56. Platz.

Jose Maria Olazabal mit einem Ass

Fast ging der Auftritt Olazabals neben der starken Leistung von Colsaerts unter. Von wegen 13 als Pechzahl – nicht für Jose Maria Olazabal, zumindest nicht am ersten Tag des Portugal Masters 2014. Das, mit 183 Metern, stolze Par-3-Loch wurde heute insgesamt leicht unter Par gespielt, aber der Ryder-Cup-Captain von 2012 war der Einzige, dem ein Hole in One gelang. Leider war das auch das einzige Highlight auf der Runde Olazabals. Zusammen mit einem Bogey und einem Doppelbogey reichte es zum Zeitpunkt des Abbruchs nur für +1 und T91.

Hier geht’s zum Leaderboard des Portugal Masters.

Oliver Felden

Oliver Felden - Freier Autor für Golf Post

Während seines Studiums der Sportwissenschaft und Germanistik kam er über das Crossgolfen auf die gemähten Wiesen der Republik. Seine Waffen sind die kurzen Eisen, doch der Putter bringt ihn noch viel zu oft auf den Boden der Tatsachen zurück. Seine Abschlussarbeit hatte den Titel: "Golf in der Schule - Bildungspotenziale und Grenzen".
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