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Natalie Gulbis – Schönheit ist ihr Kapital

Natalie Gulbis ist die Anna Kournikova des Golfsports. Die Karriere auf dem Grün steht im Schatten ihres Erfolgs als Glamour-Girl.

Natalie Gulbis startete schon früh in die Profikarriere. Heute ist sie eher abseits des Platzes bekannt. (Foto: Getty)

Keine Frage, das Kapital von Natalie Gulbis ist ihr äußeres Erscheinungsbild: athletische Figur, lange blonde Haare und (fast) immer ein sympathisches Lächeln. Die 30-Jährige gilt als Glamour-Girl auf der LPGA-Tour. Seit ihrem Wechsel ins  Profilager vor elf Jahren ist die US-Amerikanerin mit lettischen Wurzeln als Werbepartner ebenso beliebt wie als Fotomodel.

Karriere als Werbemodel

Und so ist es auch kein Wunder, dass Gulbis in den ersten Jahren ihrer Profikarriere immer wieder mit der ehemaligen russischen Tennisspielerin Anna Kournikova verglichen wurde. Auch sie hatte aufgrund ihres Aussehens dicke Werbeverträge eingeheimst, zu einem Sieg bei einem Einzelturnier im internationalen Tennisgeschehen hatte es bei ihr aber in all den Jahren nicht gereicht. Zumindest in dieser Hinsicht ist Gulbis ein kleines bisschen erfolgreicher: Nach über 150 gescheiterten Versuchen, ein Turnier auf der LPGA zu gewinnen, gelang ihr im Jahr 2007 der Sieg bei der Evian Masters, mit drei Millionen Dollar Preisgeld bestens dotiert.

Die US-Amerikanerin wurde von der LPGA mit dem „William and Mousie Powell-Award ausgezeichnet. (Foto: Getty)

Allerdings blieb es bislang auch bei diesem einen Erfolg auf der Tour. Auch in diesem Jahr ist sie weiterhin auf der Suche nach der Form. Nachdem sie sich bei der HSBC Championship in Shanghai Anfang März mit Malaria infiziert hatte, musste sie länger pausieren. Ihre beste Platzierung erreichte Gulbis heuer mit einem geteilten 32. Rang bei der Kraft Nabisco Championship in Kalifornien. In ihrer Karriere verdiente sie nichtsdestotrotz insgesamt bereits mehr als vier Millionen Dollar.

Frühe Erfolge auf dem Platz

Im Alter von vier Jahren begann die US-Amerikanerin mit dem Golfen, als Siebenjährige feierte sie ihren ersten Turniersieg, mit 14 Jahren qualifizierte sie sich für ihr erstes Profi-Turnier. Am meisten beeinflusst habe sie auf dem Weg nach oben ihr Vater John, sagt sie. Gulbis nahm als Teenager ein Golf-Stipendium an der Universität von Arizona an, mit der zu dieser Zeit besten Mannschaft des Landes. Vorbildfunktion hatte sie dabei schon immer. Im Jahr 2008 erhielt sie dafür den „William and Mousie Powell-Award“, der an Spielerinnen verliehen wird, die durch ihr Verhalten und ihre Art am besten die Ideale und Werte der LPGA verkörpern.


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Der Erfolg hatte sich aber schon damals eher auf das Geschehen abseits der Grüns verlagert. Sie veröffentlichte einen Kalender, der sie nicht nur auf dem Golfplatz, sondern auch in mitunter freizügiger Bademode zeigte. Gulbis bekam eine eigene Kolumne in der Zeitschrift FHM, eine Rolle in der Fernsehserie „CSI“ und sogar eine eigene Reality-Show beim TV-Sender Golf Channel. Im vergangenen Jahr wurden weitere Fotos veröffentlicht. Dieses Mal posierte die Blondine nackt als Bodypaintmodel in einer Ausgabe von Sports Illustrated, einem amerikanischen Sportmagazin.

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