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Players Championship 2018: Dustin Johnson in Führungs-Sextett

Sechs Spieler führen die Players Championship 2018 vor einem engen Verfolgerfeld an. Martin Kaymer platziert sich im Mittelfeld und Stars gehen baden.

Dustin Johnson führt bei der Players Championship 2018. (Foto: Getty)
Dustin Johnson führt bei der Players Championship 2018. (Foto: Getty)

Mit der Players Championship startete das inoffizielle fünfte Major in seine letzte Ausgabe im Mai. In der Zukunft wird es wieder in den März umziehen. Es galt für die Spieler die warmen, aber allgemein günstigen Bedingungen zu nutzen und durch einen tiefen Score bereits zum Auftakt die Weichen für ein erfolgreiches Wochenende zu stellen. Davonziehen konnte niemand, die Spitze des Feldes ist eng und mit Stars gespickt. Insgesamt 27 Spieler liegen innerhalb von drei Schlägen, sechs davon teilen sich den ersten Platz

Martin Kaymer mit solidem Auftakt

Martin Kaymer freue sich jedes Jahr wieder auf dieses Turnier, das erzählte er Sky Sports. 2014 fiel mit dem Sieg im TPC Sawgrass der Startschuss für das erfolgreichste Jahr seiner Karriere, in dem sein US-Open- und Ryder-Cup-Sieg folgten.

Zum Auftakt der Players Championship 2018 zeigte Kaymer eine wechselhafte Runde.
Er spielte sich immer wieder Birdiechancen heraus und verwandelte diese auch, darunter auch ein Birdie an Loch 17. Ausflüge in die Bäume abseits des Fairways oder ins Wasser, wie an Bahn 9, seinem letzten Loch, kosteten ihn aber auch insgesamt drei Schläge und hielten ihn zurück. Der Mettmanner sortiert sich nach der ersten Runde im Mittelfeld ein.

Dustin Johnson führt Players Championship an

Für Dustin Johnson geht es bei der Players Championship nicht nur um einen Sieg und jede Menge Preisgeld, sondern auch um seinen Status als Nummer 1 der Welt. Vier Spieler, Justin Thomas, Jordan Spieth, John Rahm und Justin Rose hätten die Chance am Montag die Weltrangliste anzuführen.

DJ brauch mindestens einen 11. Platz, den er sich höchstens mit einem anderen Golfer teilt, um weiter die Nummer 1 zu bleiben, so Twitter-User und OWGR Experte Nosferatu. Geht man nach seinen bisherigen Leistungen bei der Players Championship, bedeutet das nichts gutes für den Amerikaner. Seine beste Platzierung war bisher ein geteilter 12. Platz im vergangenen Jahr, laut Golf Digest.



Dustin Johnson scheint sich mit einem elften Platz in diesem Jahr aber nicht zufrieden geben zu wollen. Mit 66 Schlägen in der ersten Runde führte er das Turnier nach der Vormittagssession an. Es war es die beste Runde, die Johnson im TPC Sawgrass je gespielt hat, um zwei Schläge unterbot er seine bisherige Bestmarke. Es ist auch die einzige bogeyfreie Runde, die der US-Open-Sieger in dem Stadium-Course ins Clubhaus brachte.

Zu seiner Leistung könnte eine neue Technik die Grüns zu lesen geholfen haben, die er sich in einer Proberunde von Adam Scott abgeguckt hat, die komplizierte "AimPoint" System. "Ich habe ein bisschen damit herumgespielt", sagte Johnson gegenüber Golf Digest. "Das einzige was ich nicht mag, ist meine Finger hochzuhalten. Aber ich werde es machen, wenn ich weiter so putte, wie ich es heute getan habe.



Umkämpfte Spitze im TPC Sawgrass

Alleine ist Dustin Johnson an der Spitze jedoch keineswegs. Insgesamt sechs Spieler teilen sich die Führung bei sechs Schlägen unter Par. Webb Simpson und Alex Noren leisteten Dustin Johnson schon am Vormittag Gesellschaft. Matt Kuchar, Chesson Hadley und Patrick Cantlay kamen am Nachmittag dazu. Kuchar gewann 2012 bereits schon einmal im TPC Sawgrass.

Auch Sergio Garcia, der Sieger von 2008, richtete seine Augen auf den ersten Platz. Nach fünf Birdies in Folge steuerte er mit sieben Schlägen unter Par sogar den alleinigen ersten Platz an - und dann kam die berühmt berüchtigte 17. Dort, wo er im vergangenen Jahr noch ein Hole-in-one spielte, ging sein erster Schlag ins Wasser, der zweite lag auch nicht ideal und Garcia ging mit einen Doppelbogey vom Inselgrün, gefolgt von einem Bogey an der 18.

Tiger Woods besteht am Inselgrün

Garcia war nicht der einzige Top-Star, der nass wurde. Auch Rickie Fowler und Phil Mickelson im nachfolgenden Flight gingen baden. Tiger Woods war der einzige aus diesem Flight, der nicht unter ging, wenn sein Ball auch nur ganz knapp von einem Streifen höheren Gras aufgefangen wurde.





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Aus der Gruppe spielte Tiger auch insgesamt den besten Auftakt, auch wenn es am Anfang nicht danach aussah. Zwei Bogeys kassierte Woods auf den ersten fünf Löchern, mit einem Eagle an Loch 9 kam er aber wieder zurück auf Even Par. Die zweiten Neun begann er also ohne Altlasten und legte mit zwei Birdies vor, die Schläge verlor er aber jeweils wieder. So bleibt für ihn mit Even Par der geteilte 69. Platz, Fowler lag nach seinem Doppelbogey an der 17 zwei Schläge über Par und auf T94, Mickelson spielte mit 79 Schlägen eine Runde zum vergessen.

Vorjahressieger Si Woo Kim strebt danach etwas zu schaffen, was noch kein Golfer vor ihm bei der Players Championship geschafft hat: eine erfolgreiche Titelverteidigung. Mit einer 67er Runde legte der Südkoreaner dafür auch ordentlich vor und liegt nur einen Schlag hinter den Führenden. Kim war sogar auf bestem Weg, die Spitze zu übernehmen und lag nach 15 Bahnen sieben Schläge unter Par. Bis zu diesem Zeitpunkt war er fehlerfrei geblieben, kassierte dann jedoch zwei Bogeys hintereinander und schloss sich dem Verfolgerfeld an.


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1 LESER-KOMMENTAR Geben Sie jetzt Ihre Meinung zu diesem Thema ab
  1. Jürgen Schumann

    Einige Golfregeln haben sich in diesem Jahr geändert, aber wohl auch die Beurteilung für gutes Golfspiel. Wie wäre es sonst zu erklären daß Martin Kaymer nach seiner ersten Runde in Ponte Vedra Beach im Interview wörtlich sagte : “ Ich habe in den letzten Wochen sehr gutes Golf gespielt …“ Bedeutet dies nicht einen ziemlichen Realitätsverlust ? Oder er ist mit dem Weltranglistenplatz 107 den er ja auf Grund seines „guten Golfspiels“ mittlerweile erreicht hat voll zufrieden ? Wohl kaum und so hoffe ich er wird in Zukunft ein selbst -kritischeres Verhalten zeigen um die Wende in die andere Richtung zu schaffen.

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