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Jason Day: „Spieth wird Player of the Year“

02. Okt 2015
Jordan Spieth, Jason Day, Rory McIlroy und Rickie Fowler sind für den Spieler des Jahres der PGA Tour nominiert. (Foto: Getty)
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Jetzt sind die PGA-Pros gefragt: Wer soll Player of the Year werden? Sympathisch sind die Nominierten auf ihre Art und Weise alle.

Hier sind die Nominierten in der Kategorie „Player of the Year“ der PGA Tour: Jason Day, Rickie Fowler, Rory McIlroy und Jordan Spieth. Seit 1990 wird der Jack Nicklaus Award vergeben. Entschieden wird jedes Jahr nach der Tour Championship nach Sympathie – als Jury fungieren alle PGA-Tour-Profis, die in der jeweiligen Saison mindestens 15 offizielle Tour-Turniere gespielt haben. Die Entscheidung fällt im Laufe des späten Abends.

Jason Day: „Spieth wird Player of the Year“

Jason Day ist einer der vier Golfstars, die als Player of the Year nominiert sind. Schaut man auf seine sportlichen Leistungen, hat der Australier die Chance auf den Jack Nicklaus Award sicherlich verdient: Der Major-Sieg bei der PGA Championship mit dem Rekordscore von -20 und insgesamt fünf PGA-Tour-Siege in dieser Saison sprechen für sich. Dabei sieht er sich selbst gar nicht in dieser Rolle. Schon vor seinem Major-Sieg war Day davon überzeugt, dass Jordan Spieth Spieler des Jahres werde und ist es immer noch.


Dabei hat sich Jason Day seine jetzige Position, sowohl sportlich als auch bei seinen Fans, hart erarbeitet. Vor allem bei einem Blick auf sein frühes Leben. Aus bescheidenden Verhältnissen stammend arbeitete sich der 27-Jährige im Golfsport immer weiter hoch. Dabei musste er krasse Rückschläge wie den frühen Tod seines Vaters, der ihn zum Golf brachte, hinnehmen. Trotz allem hat Day seine sportlichen Ziele und vor allem seinen Humor nicht verloren. Er sei in den vergangenen Wochen wohl das Baby McIlroys und Spieths gewesen.

Oft gut, seltener sehr gut – Rickie Fowler

Rickie Fowler beim Ryder Cup 2014 (Foto: Getty)

Rickie Fowler beim Ryder Cup 2014 (Foto: Getty)

Rickie Fowler gehört auf der PGA Tour immer zum Favoritenkreis. In der Saison 2014 schrammte er einige Male am Sieg vorbei. In der kürzlich geendeten Spielzeit stand der Amerikaner zweimal ganz oben auf dem Treppchen – einmal sogar bei den Finals bei der Deutsche Bank Championship. Neben seinen sportlichen Leistungen sorgt der 26-Jährige immer wieder für Spaß auf und abseits des Golfplatzes.

Vor der Tour Championship erlaubte Rickie Fowler sich einen Spaß mit Danny Lee, indem er dessen Parkplatz mit Hütchen versperrte und auf sein Auto „Just married“ kritzelte. Auch modisch hat Fowler immer etwas zu bieten. So fiel er beim Ryder Cup 2014 mit einer besonders gewagten Frisur auf. Die nutzte dem Team USA aber nichts, Europa siegte damals mit 11,5 zu 16,5.

Sieg zählt mehr als Geld für Rory McIlroy

Das Verletzungspech überschattete Rory McIlroys Saison. Lange Zeit thronte der Nordire auf Platz eins der Weltrangliste, wurde dann aber von Jordan Spieth und Jason Day verdrängt. Durch seine Bänderverletzung fiel McIlroy für einige Wochen aus und konnte so nicht zur Titelverteidigung bei der Open Championship und beim Bridgestone Invitational antreten. Auch nach seiner Rückkehr auf die Tour schien McIlroy nicht vollständig genesen zu sein.

Den FedExCup zu gewinnen, sei sein größtes Ziel gewesen, das er nicht erreichte. Vielmehr als das mögliche Preisgeld (10 Millionen US-Dollar) schmerzte den Nordiren wohl, dass er nicht gewinnen konnte. „Glücklicherweise bedeutet mir Geld nicht mehr so viel“, sagte McIlroy noch vor der Tour Championship. Vielmehr würde er gut spielen wollen. „Der FedExCup ist eines der Dinge, die ich noch nicht auf meine Liste der Erfolge setzen konnte. Und das wäre befriedigender, als mit einem Check davonzugehen.“

Jordan Spieth bereits mit Vardon Trophy

Ginge es nach Jason Day würde Jordan Spieth Player of the Year werden. Seine Leistungen auf der PGA Tour, die er mit dem Sieg des FedExCups krönte, geben zweifelsohne den Anlass dazu. Daher bekam er am vergangenen Montag bereits die Vardon Trophy der PGA of America überreicht, Spieth ist also schon Player of the Year allein gemessen an den Leistungen.

Jetzt könnte der 22-Jährige auch noch den Preis der PGA Tour bekommen und wäre sich somit auch der Sympathie seiner Kontrahenten auf der PGA Tour sicher.

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Alexander Swan

Alexander Swan - Freier Autor für Golf Post

Nach mehreren (sport-)journalistischen Stationen ist Alexander bei Golf Post gelandet. Der gebürtige Münsterländer begeistert sich für jede Sportart, die ein rundes Spielgerät besitzt - insbesondere für den ganz kleinen und den Lederball.

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