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PGA Tour: Martin Kaymer mit buntem Auftakt und erneuter Slow-Play-Beschwerde

Martin Kaymer gestaltet zum Auftakt der Valero Texas Open auf der PGA Tour seine Scorekarte sehr bunt. Stephan Jäger hat zu kämpfen.

Martin Kaymer gibt zum Auftakt der PGA Tour in Texas erst spät Gas, während Sergio Garcia hadert. (Foto: Getty)
Martin Kaymer gibt zum Auftakt der PGA Tour in Texas erst spät Gas, während Sergio Garcia hadert. (Foto: Getty)

Martin Kaymer ist bei der Valero Texas Open in sein viertes Turnier in Folge nach seiner Handgelenksverletzung gestartet und hat wie schon bei der RBC Heritage auf der Back Nine seine Runde ins Positive gewandelt. Kaymer war unglücklich in die Valero Texas Open gestartet nachdem ihm nach einem frühen Birdie an Loch 2 bis zum Ende seiner Back Nine nicht mehr viel gelingen wollte.

Martin Kaymer gibt zum Auftakt auf der PGA Tour in Texas spät Gas

So musste Kaymer drei Schlagverluste hinnehmen und die zweiten neun Löcher in San Antonio mit einem Ergebnis von zwei Schlägen über Par angehen. Nach dem Turn schien Kaymer jedoch wie ausgewechselt und der Rheinländer spielte auf Angriff. Dies spiegelte sich sowohl in seinem Spiel vom Tee als auch bei den Schlägen ins Grün wieder. Die Fahnen gezielt attackierend erarbeitete sich Kaymer zahlreiche Birdiechancen, von denen er vier an der Zahl nutzen konnte.

Nichtsdestotrotz und wie es bei einem aggressiven Spiel immer wieder vorkommen kann, musste Kaymer erneut auch zwei Bogeys hinnehmen Somit beendete der Mettmanner seine Auftaktrunde bei der Valero Texas Open auf der PGA Tour mit einem Ergebnis von Even Par auf dem geteilten 35. Rang. Abseits des Ergebnisses sorgte erneut die Diskussion um die Spielgeschwindigkeit für Diskussionsstoff. Schon im Rahmen des US Masters 2018 hatte Kaymer eben diese hart kritisiert und es gemeinhin als einen Witz bezeichnet, wie lange die Runden teilweise dauern. In Texas gab sein Caddy, Craig Connelly, via Twitter die Spielzeit durch und bedurfte keines weiteren Kommentars dazu, da 5:43 Stunden für sich sprechen.

Stephan Jäger erwischt unglücklichen Auftakt

Anders als für Martin Kaymer begann die Valero Texas Open für Stephan Jäger recht ernüchternd. Während der Web.com-Tour-Aufsteiger auf der Back Nine, die er zuerst spielte, zwar ebenso wie Kaymer noch überzeugen konnte, musste er auf seinen zweiten neuen Löchern abreißen lassen und das Feld davonziehen lassen. Direkt nach dem Turn war es ein Doppelbogey, das Jäger die Chancen auf eine Attacke verbaute. Den Ball fast rechts ins Aus befördert, musste Jäger einen Kunstschlag aus den Bäumen wagen.



Dieser fand zwar den Weg zurück in Richtung Spielbahn, doch er landete im Rough. Von dort das Grün verfehlend, nahm das Schicksal seinen Lauf. Dem doppelten Schlagverlust folgte lediglich ein Birdie bei drei weiteren Bogeys, sodass Jäger bei vier Schlägen über Par auf dem geteilten 126. Platz reagiert. Seine einzige Hoffnung dürfte und muss sein, dass er nach der ersten Runde doch "nur" drei Schläge hinter dem geteilten 64. Rang liegt, welcher nach der zweiten Runde den Cut bedeuten würde.

Grayson Murray führt, Sergio Garcia ebenfalls mit Schwierigkeiten

Die Führung nach dem Auftakt auf der PGA Tour in Texas hat der Amerikaner Grayson Murray übernommen. Der junge Premierensieger der vergangenen Saison konnte nach seinen beiden Top-Ten-Platzierungen zum Auftakt der Saison erneut zeigen was er drauf hat und stark starten. Seine Führung nach der ersten Runde konnte auch ein verrücktes Bunker-Intermezzo an Loch 7 nicht trüben. Den Abschlag in eben einem solchen platziert, feuerte Murray von dort aus den Ball weit über das Grün und musste schließlich gar ein Doppelbogey notieren. Seine insgesamt sieben Birdies glichen dieses jedoch mehr als aus, sodass er mit einem Schlag Vorsprung in Runde zwei starten wird.

Mit der Spitze nichts am Hut und erstmals nach seinem fatalen Auftritt beim US Masters 2018 wieder am Start eröffnete Sergio Garcia mit einer 74er Runde die Valero Texas Open. Auf dem Platz in San Antonio müsste er sich dabei eigentlich bestens auskennen, da er Greg Norman beim Design der letzten drei Löcher unterstützte.



Here’s his take on the final three-hole stretch. pic.twitter.com/iA2PoohhSS

— PGA TOUR (@PGATOUR) April 20, 2018

Dies half dem Spanier allerdings weniger und er erarbeitete sich schlichtweg zu wenige Birdiechancen. Lediglich einen Schlaggewinn bei drei Bogeys sind die Bilanz nach der ersten Runde, weshalb Garcia vor dem Wochenende angreifen muss, um eben dieses zu erreichen und nicht den zweiten Cut in Folge zu verpassen.

Der Schlag des Tages kommt von Adam Scott

330 Meter, Par 4, volle Attacke! Adam Scott gibt vom Tee Vollgas mit dem Driver und sorgt für den Schlag des Tages auf der PGA Tour.





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