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PGA Tour: Martin Kaymer startet schwungvoll in Hilton Head

Für Martin Kaymer sind nach seinem Auftakt bei der Jubiläumsausgabe der RBC Heritage auf der PGA Tour die Top 10 zum Greifen nah. Ein Südafrikaner dominiert.

PGA Tour RBC Heritage 2018 Ergebnisse Tag 1 Martin Kaymer
Nach dem ersten Tag in Hilton Head sind für Martin Kaymer die oberen Ränge in Reichweite. (Foto: Getty)

Auf einem der beliebtesten Plätze der PGA Tour feiert die RBC Heritage in diesem Jahr ihr 50. Jubiläum. Zum Jubiläums-Sieger würde sich nur allzu gerne jeder einzelne Spieler im Feld küren, die besten Chancen allerdings erarbeitete sich am ersten Tag Rory Sabbatini. Der Südafrikaner, der zuvor noch nicht einmal sicher gewesen war, ob er würde antreten können, nachdem er sich am Sonntag beim Arbeiten an seiner Haltung den Rücken verletzt hatte, staretete mit einer gänzlich bogeyfreien 64 in das Turnier, hielt das Verfolgerquartett mit zwei Schlägen aus Abstand und könnte sich damit nach einer bis dato durchwachsenen Saison seinen ersten PGA-Tour-Sieg seit 2011 sichern.

In diesen Quartett befindet sich unter anderem der Amerikaner Matt Kuchar, zuletzt auf der PGA Tour bei einem offiziellen Event ausgerechnet bei der RBC Heritage 2014 triumphierte und der im Zuge seiner letzten drei Turniere bereits zwei Top-10-Platzierungen errang. Ihm leisten auf dem zweiten Platz seine Landsmänner Chesson Hadley, Billy Horschel und John Huh Gesellschaft, die für die kommende Runde allesamt die Spitze im Blick haben - und sicher auch wieder das eine oder andere Ass im Ärmel:

Martin Kaymer visiert die Top 10 an

In eine vielversprechende Position brachte sich ebenso Martin Kaymer, der in Hilton Head als einziger Deutscher an den Start ging. Zwar reichte es auf den ersten 16 Löchern insgesamt nur zum Par, ein Birdie-Birdie-Finish aber brachte den Mettmanner zurück auf Kurs. Bei zwei Schlägen unter Par teilt er sich den 20. Platz unter anderem Mit Dustin Johnson, Ian Poulter sowie dem Titelverteidiger Wesley Bryan und liegt in Schlagdistanz zu den Top 10.



Auch Kaymer selbst empfand seinen Start als "sehr solide". Immerhin seien die Bedingungen am Nachmittag, besonders wegen des Windes, keine einfachen gewesen: "Unter Par zu schießen in der Nachmittagsgruppe war ziemlich anständig," so der zweifache Majorsieger im Gespräch mit dem Golf Channel. Seinen Gesundheitszustand bewertet der 33-Jährige ebenfalls optimistisch: "Gesundheitstechnisch geht es mir gut, also muss ich jetzt das gute Spiel beibehalten, damit ich es in den FedExCup (die FedExCup-Playoff, Anm. der Red.) schaffe" - seine Tourkarte in Übersee nämlich will er auf jeden Fall behalten.

Dustin Johnson erfolgreich mit "neuem" Putter

Auch Dustin Johnson behält die Top 10 gleichauf mit Kaymer fest im Blick, allerdings hatte die Nummer eins der Welt beim ersten Auftritt bei der RBC Heritage seit 2009 mit einer sehr viel durchwachseneren Runde zu kämpfen als sein deutscher Kollege. Nachdem er sowohl seinen Spider Tour Putter in einem neuen Platin-Farbton mitbrachte, der in den vergangenen Monaten Einzug auf der PGA Tour hielt, und außerdem wie zum Saisonbeginn wieder zum TaylorMade M4 Driver statt dem M3 griff, den er beispielsweise beim Masters verwendet hatte, gaben sich Highlights und Fauxpas auf seiner Runde die Klinke in die Hand - vier Bogeys und sechs Birdies standen am Ende des ersten Turniertages für ihn zu Buche. Nun gilt es für den 33-Jährigen, der auch ganz ohne Driver enorme Längen erzielt, über die kommenden Runden noch etwas mehr Konstanz ins Spiel zu bringen.

Auf der PGA Tour heißt es: Achtung, Alligatoren

Harbour Town Golf Links ist einer dieser Plätze auf der PGA Tour, die mit einer ganz besonderen Art von "Hindernissen" aufwartet, um die man, wie Luke Donald weiß, besser einen Bogen macht. Ob's der Schreck war, der ihn mit fünf Schlägen über Par zu einem der Schlusslichter des Feldes macht? Man weiß es nicht.

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1 LESER-KOMMENTAR Geben Sie jetzt Ihre Meinung zu diesem Thema ab
  1. Jürgen Schumann

    Die Misere geht weiter. Gut wenn man sich dann immer auf die angebliche Handverletzung herausreden kann. Da hat er wenigstens einen Grund gefunden wo er nicht die Schuld bei sich selbst suchen muß. Ich bezweifle nur das dies für die Zukunft noch länger gut geht !

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