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PGA Tour: Stephan Jäger lässt auf den letzten Metern nach

Nach einer bis dahin makellosen Auftaktrunde verliert Stephan Jäger auf den letzten Löchern an Boden. Ein Underdog übernimmt die Führung.

PGA Tour John Deere Classic 2018 Ergebnisse Tag 1 Stephan Jäger
Stephan Jäger schwächelte auf den letzten Metern seiner Auftaktrunde. (Foto: Getty)

Während ein Großteil der weltweiten Elite die Woche zur Vorbereitung auf die kommende Open Championship nutzt - entweder mit vier Runden auf dem Linkscourse bei der Scottish Open oder mit einer Pause im Turnierkalender - ist die John Deere Classic die Chance für alle anderen auf der PGA Tour, zu glänzen. Vortrefflich nutzte sie einer, den vor dem Event wahrlich niemand auf dem Zettel hatte: Steve Wheatcroft.

Mit einer superben 62 schoss sich der 40-Jährige, der derzeit die Nummer 927 der Welt ist und noch immer auf seinen ersten Sieg auf der PGA Tour wartet, an die Spitze - und das in spektakulärer Manier. Der Amerikaner beendete seine Runde nämlich mit sechs Birdies in Folge. Seine glänzende Finish-Performance wurde von einem kleinen Fan begleitet, der ihm ab der 13, wo er seinen ersten der sechs Schlaggewinne holte, ein High-Five gab. "Mal sehen, ob ich ihn für morgen kidnappen kann," witzelte Wheatcroft über seinen kleinen Glücksbringer nach seiner Runde gegenüber der PGA Tour. Kein Wunder auch, dass er nach seinem Lauf am liebsten "einfach gleich ans erste Tee gegangen wäre und die zweite Runde gestartet hätte."

Stephan Jäger lässt spät nach

Auch Stephan Jäger legte zunächst einen soliden Start ins Turnier hin. Seine gänzlich bogeyfreie Front Nine glänzte mit einem Birdie und einem Eagle. Auch seine hinteren Neun begann er an der zwei mit einem weiteren Schlaggewinn, bevor er an der 7 und 9 die Runde mit zwei späten Bogeys beendete, die ihn ins untere Mittelfeld beförderten. Der Cut ist allerdings ist mit zwei Schlägen unter Par auf den geteilten 56. Platz nicht unmittelbar in Gefahr, was nach den vergangenen Monaten auf der PGA Tour eine Erleichterung für den 29-jährigen Deutschen darstellen dürfte, der in der kommenden Runde versuchen wird, sich aussichtsreich für das Wochenende zu positionieren.

Junge Golffans auf der großen Bühne bei der John Deere Classic

Gleichauf mit Jäger liegt auch Zach Johnson. Der Open-Champion von 2015 hatte zwar wie der Führende die Unterstützung eines kleinen großen Fans, gestaltete sich der Anfang seiner Runde denkbar zäh, bevor er auf der Back Nine erfolgreich Fehler vermied. Auch er hat somit an den kommenden Tagen noch Luft nach oben, bevor es in der kommenden Woche über den Atlantik zur Open Championship nach Carnoustie geht.



Überhaupt scheint der Auftakt der John Deere Classic ein Tag des Nachwuchses zu sein. So gab der Australier Steven Bowditch (+2 | T129), der Schwierigkeiten bei der Caddie-Suche hatte, dem 16-Jährigen Elias Francque eine Chance, sich auf der großen Bühne als Unterstützung eines Profis zu beweisen.



Titlelverteidiger Bryson DeChambeau gibt verletzt auf

Früh beendet was die John Deere Classic hingegen für den Vorjahressieger Bryson DeChambeau. Der junge Amerikaner, dessen Nutzung eines Zirkels erst kürzlich von den Autoritäten für regelwidrig erklärt worden war, verletzte sich an der rechten Schulter und brach deshalb seine erste Runde kurz vor deren Ende ab.

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