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Pebble Beach Pro-Am: Stephan Jäger weiter auf Kurs, DJ Co-Führender

Stephan Jäger setzt sich in den Top 20 fest, Alex Cejka rettet sich in den Cut und Dustin Johnson führt beim AT&T Pebble Beach Pro-Am.

Stephan Jäger ist gut unterwegs beim AT&T Pebble Beach Pro-Am 2018. (foto: Getty)
Stephan Jäger ist gut unterwegs beim AT&T Pebble Beach Pro-Am 2018. (foto: Getty)

Erst am Samstag wurde der Cut beim AT&T Pebble Beach Pro-Am gezogen, da die Golfer mit ihren Amateur-Begleitern auf drei Plätzen spielen: Pebble Beach, Spyglass Hill und Monterey Peninsula. Nachdem alle jeden der drei Plätze einmal gespielt hat, teilt sich Dustin Johnson die Führung mit Ted Potter Jr. und die beiden deutschen Teilnehmer, Stephan Jäger und Alex Cejka, schafften es in den Cut.

Stephan Jäger erklimmt Top 20 bei AT&T Pebble Beach Pro-Am

Von Tag 1 an ist Stephan Jäger auf dem Weg zu einer Topplatzierung und diesen Kurs hält er auch in der dritten Runde. In Monterey Peninsula spielte er eine 69er Runde und verbesserte sich so um weitere zwei Schläge. Jäger beendete seine ersten neun Löcher mit Even Par und legte auf den zweiten Neun eine Birdieserie aus vier aufeinander folgenden Birdies hin. Bevor er ins Clubhaus einkehrte, notierte Jäger allerdings noch zwei Bogeys.

Mit insgesamt sieben Schlägen unter Par belegt er den geteilten 16. Rang, wie auch Jordan Spieth. Zusätzlich liegt Jäger gemeinsam mit seinem Spielpartner Steve Maritz in der Teamwertung auf den geteilten neunten Platz. Im Finale am Sonntag geht es noch einmal nach Pebble Beach, dort spielte Jäger seine bisher beste Turnierrunde mit 68 Schlägen.

Alex Cejka rettet sich mit zweiten Eagle in den Cut

In Pebble Beach bestritt Alex Cejka seine dritte Runde, nach der er eine bunte Scorekarte vorweisen konnte. Seine ersten Neun schloss er mit einem Schlag unter Par ab und gewann nach dem Turn an Loch 2 zwei Schläge mit einem Eagle. Drei Bahnen weiter hatte er jedoch beide Schläge bereits wieder verloren. Seine 71er Runde reicht für Cejka aber aus, um auf dem geteilten 60. Platz ins Finale einzuziehen.

Dustin Johnson teil sich Führung des AT&T Pebble Beach Pro-Am

An der Spitze des Feldes rettete Dustin Johnson seine Führung ins Finale, auch wenn er sich auf seiner Back Nine in Pebble Beach bei drei Bogeys nicht mit Ruhm bekleckerte. Zwei Mal landete er im Bunker, an der 17 flog sein Ball so weit übers Grün hinaus, dass er sogar am Abschlag der 18 landete. Dafür gewann Johnson auf der Front Nine fünf Schläge, unter anderem mit einem Eagle, und verlor im Gegenzug nur einen.



Mit insgesamt 14 Schlägen unter Par hat er zwar zwei Schläge Vorsprung auf Jason Day, der auf dem geteilten dritten Platz liegt und drei Schläge auf Jon Rahm, der den geteilte fünften Rang einnimmt, Johnson muss sich die Führung aber weiterhin teilen.

Nach der dritten Runde des Pebble Beach Pro-Am liegt der in Florida geborene Ted Potter Jr. mit DJ gemeinsam auf dem ersten Platz. Und was für eine Runde der 34-Jährige spielte. Nach sieben Löchern lag er bereits sieben Schläge unter Par, nach 15 Löchern elf unter. Ihm fehlte nur noch ein Birdie und zwei Pars zu einer 59er Runde - die so gut wie keiner gesehen hätte, weil er in Monterey Peninsula unterwegs war, während die Stars in Pebble Beach spielten. Aber er spielte zwei Bogeys auf den letzten Löchern, die 62er Runde, die niedrigste Runde des Tages und seiner Karriere, reichte aber für den geteilten ersten Platz und den Finalflight zusammen mit der Nummer 1 der Welt am Sonntag.

Rory McIlroy verpasst den Cut

Nicht mit dabei am Sonntag ist Rory McIlroy. Nach seinem Fünfputt und seiner 74er Runde am Freitag, brachte er auch am Samstag nur 72 Schläge ins Clubhaus, zwei fehlten dem Nordiren noch, um den Cut zu schaffen. Damit ist seine erste Teilnahme am AT&T Pebble Beach Pro-Am verfrüht beendet. Wäre dieser Schlag an der 18 reingegangen, wäre das schon mal ein Schritt in die richtige Richtung gewesen.
Auch Bill Murray hat es nicht in den Cut geschafft. Schuld war möglicherweise dieser Putt an der 18.



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