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PGA Championship: Phil Mickelson überzeugt an halbem Moving Day

30. Jul 2016
Gut Lachen, wer die Runde ins Trockene gebracht hat: Phil Mickelson war von der Unterbrechung des Moving Day nicht betroffen. (Foto: Getty)
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Phil Mickelson rückt am Moving Day der PGA Championship nach vorne. Schwere Unwetter führen zu Abbruch des Moving Day.

Die ersten Runden der PGA Championship waren für viele Stars nicht ganz so gelaufen wie erhofft. Am Moving Day machten es sich Phil Mickelson, Danny Willet und Co. zum Ziel, das Feld von hinten aufzurollen. Bevor die Flights mit den Top-Platzierten auf den Kurs gehen konnten, ertönte jedoch das Warnsignal und beendete den dritten  Tag rabiat.

Viele Wege führen nach Rom

Das Ziel wahr machen, konnten Justin Rose und Charl Schwartzel. Beide machten mit 66er Runden 43 Plätze gut und spielten sich auf T27. Dabei spielte Justin Rose deutlich konstanter als Schwartzel. Der Engländer begann den Moving Day mit einem Schlagverlust und vermied derlei Fehler für den Rest seiner Runde. Stattdessen spielte er fünf Birdies, darunter auch zwei zum Abschluss. Auch Charl Schwartzel spielte ein Birdie zum Abschluss, mit zwei Bogeys mehr musste er jedoch sehr viel mehr Gas geben um letztendlich auf das gleiche Ergebnis zu kommen wie Rose. Besonders beeindruckend lesen sich die Ergebnisse der Back Nine des Südafrikaners. Eine Serie von vier Birdies von Loch 10 beginnend wird unterbrochen von einem Bogey, dass er jedoch direkt wieder wettmacht.


Phil Mickelson gut bei PGA Championship

Phil Mickelson startete mit einem Schlag über Par in den Moving Day. Seine dritte Runde begann er zwar nicht gut, aber immerhin besser als gestern, wo er am ersten Loch ein Trippelbogey spielte. Am Samstag war es „nur“ ein Bogey. Das hatte er zwei Löcher später mit einem Schlaggewinn wieder raus. An Loch 6 versenkte „Lefty“ einen zehn Meter langen Putt zu seinem zweiten Birdie. Mit soliden Pars brachte er seine Front Nine hinter sich und ging mit einem Schlag unter Par auf die Back Nine. Dort ereilte ihn an Loch 11 ein weiteres Bogey, dass er jedoch direkt im Anschluss wieder ausglich und sich auf Even Par für das gesamte Turnier spielte. Am Abschluss seiner Runde erspielte er sich mit einem weiteren Schlaggewinn noch einen Bonus und steht nach einer 68er Runde am dritten Tag bei -1.

Danny Willett mit einer Runde zum Vergessen

Trotz eines guten Starts verlief der Moving Day ziemlich bitter für Danny Willett. Er begann zwar mit einem Birdi, es folgte aber seine schlechteste Turnierrunde. Vier Schläge verlor er alleine auf den ersten neun Löchern, dem standen nur zwei Birdies gegenüber. Auf der Back Nine schien sich der Masterssieger dann aber gefangen zu haben und spielte fünf Pars hintereinander. An Loch 15 kassierte er dann ein Doppelbogey. Erst landete der Ball knapp außerhalb des Grüns, dann brauchte es einen Dreiputt, um ihn im Loch zu versenken. Das Birdie im Anschluss war dann nur noch ein Tropfen auf dem heißen Stein, bevor ihm am letzten Loch ein Ausflug in die Bäume noch ein Bogey einbrachte.

Auch Jason Dufner kennt sich nun mit den Bäumen im Baltusrol Golf Club aus. Am elften Loch landete sein Abschlag im Wald und der ehemalige PGA Championship-Sieger brauchte drei Schläge, bis sein Ball endlich wieder auf dem Fairway lag. Mit Müh und Not gelang ihm trotzdem seine beste Turnierrunde, dank eines Eagles am letzten Loch. Das rettete ihn auf Even Par für den Tag und der ehemalige Sieger bleibt bei einem Score von zwei Schlägen über Par für das Turnier.

Das Horn ertönt

Martin Kaymer kam gerade von der Driving Range und stellte sich, kurz bevor es auf die Runde gehen sollte, den Medienvertretern für ein Interview zur Verfügung. Er freue sich schon auf die gemeinsame Partie mit dem letzten Major-Sieger Henrik Stenson, „wenn wir überhaupt dazu kommen, ein paar Schläge zu machen.“ Dem Mettmanner prophetische Fähigkeiten zu unterstellen, wäre zu viel des Guten gewesen, ein einfacher Blick in den Himmel genügte.

Dunkle Wolken zogen über dem Baltusrol Golf Club auf und wenige Minuten später öffnete der Himmel seine Schleusen. Das Warnsignal aus dem Horn ertönte und rief die Spieler vom Platz. Martin Kaymers Aufwärmen sollte sein einziges Golf für den Tag bleiben. Um 17:55 Uhr Ortszeit gab es Gewissheit: Das Spiel wurde auf den folgenden Tag verlegt. Ob es am Sonntag der Moving Day wirklich seine Vervollständigung findet, bleibt offen. Einige Skeptiker prognostizierten mit Blick auf das Wetterradar bereits ein Montag-Finish.

 

Alexandra Caspers

Alexandra Caspers - Freie Autorin bei Golf Post

Als sich ihre Familie und ihr Bekanntenkreis nach und nach mit Golffieber infizierte, gab es für Alexandra auf lange Sicht kein Entkommen. Jetzt taucht sie neben ihrem Germanistik-Studium selbst in die Welt des Golfsports ein.

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