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PGA Championship: Martin Kaymer mit grandiosem Finish

29. Jul 2016
Martin Kaymer hatte am zweiten Tag der PGA Championship gehörig zu kämpfen. (Foto: Getty)
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Auf der zweiten Neun des Baltusrol GC dreht Martin Kaymer auf und macht Holperstart vergessen. Bernd Wiesberger rennt Vortag hinterher.

Noch bevor es für Martin Kaymer an Tag zwei der PGA Championship richtig losging, wurde der deutsche Hoffnungsträger schon wieder ausgebremst, während Bernd Wiesberger der Hypothek aus der ersten Runde hinterherlief. Die Führung vor dem Wochenende muss sich Jimmy Walker dank der Rekordrunde eines Konkurrenten teilen.

Vom Regen in die Traufe

Martin Kaymers Start in die zweite Runde der PGA Championship hatte kaum begonnen, da wurde das Spiel schon wieder aufgrund zu starken Regens unterbrochen. Der Mettmanner hatte soeben das erste Loch absolviert – an dem er, nach Unglücks-Schlag in den Kanal, Drop und Bogey verzeichnete – da musste er für knapp eine Stunde pausieren. So richtig fand der Rheinländer auch in der Folge nicht ins Spiel. An Bahn 3 ereilte ihn der nächste Schlagverlust, den er jedoch am folgenden Loch sofort wieder korrigierte. Bei eins über Par ging der 31-Jährige auf die zweite Neun.


Den Rückweg läutete analog zum Auftakt ein Bogey ein. Gute Birdie-Chancen , wie an Bahn 2 oder 11, ließ Kaymer an diesem Tag zunächst häufig ungenutzt und steuerte dadurch bei zwei über Par auf das Schlussdrittel des Kurses zu. Das Ende der Runde mit dem doppelten Par 5 versprach auf dem Papier Chancen zur Scoreverbesserung. Und der Mettmanner lieferte: Birdie auf der 15, Birdie auf der 16 und ein weiterer Schlaggewinn auf dem Schlussloch bescherten der deutschen Nummer eins ein grandioses Finish. Mit einer 69er-Runde reichte es für Martin Kaymer sogar für die Führung im Clubhaus. Die konnte er ob der starken Konkurrenz zwar nicht erhalten, der Turniertag endete für ihn aber immerhin auf dem geteilten sechsten Platz.

PGA Championship für Bernd Wiesberger beendet

Nachdem die Front Nine des ersten Tages Bernd Wiesberger schon fast alle Chancen auf ein Erreichen des Wochenendes genommen hatte, wollte der Österreicher am zweiten Tag den Kampf noch einmal aufnehmen. Die schwierige erste Neun von Baltusrol verschaffte dem Burgenländer zwar erneut einen Schlagverlust, abgesehen davon blieb er aber stabil und erreichte den Turn bei +1 für den Tag.

Im Flight hinter Martin Kaymer gestartet, folgte der deutschsprachige Kollege dem Mettmanner ergebnistechnisch aus seiner Sicht bedauerlicherweise nicht: Zwar spielte der 30-Jährige auf der Back Nine konstant in Vorgabe, für eine deutliche Verbesserung im Leaderboard und dem Erreichen des Cuts war dies unter dem Strich aber dann schließlich zu wenig – mit sechs über Par nach zwei Runden verabschiedete sich Wiesberger aus dem Turnier.

Streb spielt sich mit Rekordrunde neben Walker

Zwar gelang es Jimmy Walker, mit einer beinahe fehlerfreien 66, deren einziger Makel ein Bogeyfinish war, seine Führung in den Moving Day zu retten, allerdings muss er die Spitzenposition mit einem teilen, dessen Runde noch wesentlich spektakulärer ausfiel: Robert Streb, der mit einer 63 den Rekord der niedrigsten Majorrunde einstellte. Einzig ein Bogey an der 16 hinderte ihn daran, gar einen neuen Rekord aufzustellen. So gehen die beiden Amerikaner nun bei -9 in geteilter Führung in die dritte Runde, mit zwei Schlägen Abstand zur Konkurrenz.

Day in Position, Flightpartner kämpfen um Cut

Die besteht unter anderem aus dem Australier Jason Day, der sich in bester Weltranglistenersten-Manier von einem Bogey und einem Doppelbogey auf der Front Nine keineswegs verunsichern ließ und seine Scorekarte stattdessen mit acht Birdies krönte, vier davon unmittelbar hintereinander an Loch 12 bis 15. Diese Birdieserie zum Schluss brachte ihn auf insgesamt sieben Schläge unter Par, somit teilt sich der Titelverteidiger den dritten Platz mit dem Argentinier Emiliano Grillo und hat sich damit die Chance erarbeitet, in den kommenden beiden Tagen das Double perfekt zu machen.

Ganz andere Sorgen hatten indes seine beiden Flightpartner Phil Mickelson und Rory McIlroy, die bis zum allerletzten Loch um den Cut bangen mussten. Hier entschied sich die Frage um das Ticket ins Wochenende schließlich mit einem finalen Birdie für „Lefty“ und einem ausgesprochen schmerzhaften Bogeyfinish für McIlroy. Während der amerikanische Major-Veteran also noch die Möglichkeit hat, in den kommenden Runden von T61 aus Plätze gutzumachen, ist das letzte Major der Saison für den Nordiren bei +3 knapp beendet. Sein Schicksal besiegelte allem voran dieser Chip:


Bye, bye, letztes Major! Diese Stars verpassten den Cut

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Bernhard Küchler

Bernhard Küchler - Freier Autor für Golf Post

Zum Studium ins Rheinland gekommen, fühlt sich der gebürtige Münsterländer inzwischen als echter Kölner. Die bisherige journalistische Vita bewegte sich überwiegend im Fußball-Metier. Zuletzt veröffentlichte er einen Dokumentarfilm über den Drittligisten Fortuna Köln. Vielseitig sportbegeistert widmete sich der studierte Germanist den unterschiedlichsten Disziplinen. Klar, dass auch das Spiel um die kleine weiße Kugel dabei nicht fehlen darf!

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