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Paul Lawrie Match Play: Maximilian Kieffer kämpft sich grandios zurück

05. Aug 2016
Maximilian Kieffer zittert sich gegen Mikko Ilonen unter die besten 16. (Foto: Getty)
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Maximilian Kieffer zeigt Nervenstärke und spielt sich unter die besten 16 des Paul Lawrie Match Play. Matthew Fitzpatrick dominiert. Match Play vom feinsten.

Die verbliebenen 32 Spieler kämpfen am zweiten Tag des Paul Lawrie Match Play um den Einzug in die nächste Runde, darunter auch Max Kieffer. Weil am Sonntag starker Wind erwartet wird, haben die Veranstalter den Zeitplan verkürzt, und die triumphierenden 16 Spieler treten direkt im Anschluss zu Runde 3 an.

Maximilian Kieffer zeigt Nervenstärke

In der zweiten Runde ging es für Maximilian Kieffer gegen Mikko Ilonen. Der Finne ging auf den ersten beiden Löchern in Führung, aber Kieffer lies sich nicht niederringen. Er knabberte am Vorsprung seines Gegners und glich am elften Loch zum Gleichstand aus. Auf Augenhöhe gingen die beiden durch die Back Nine, an Loch 16 ging „Kiwi“ dann zum ersten Mal in diesem Match in Führung. Am letzten Loch sichert er sich dann mit einem Eagle den Sieg und gewinnt mit zwei Löchern Vorsprung. Für Kieffer geht es noch am Nachmittag weiter gegen Daniel Brooks.


Matthew Fitzpatrick dominiert seinen Gegner

Matthew Fitzpatrick, der beim Auftakt bereits eindrucksvoll mit 4&3 gegen Thomas Björn gewann, zeigte sich auch in der zweiten Runde sehr stark gegen seinen Landsmann Matt Ford. Bereits nach 13 Löchern war das Match beendet. Fitzpatrick startete mit einem Birdie und einem Eagle in die zweite KO-Runde und erspielte sich so direkt eine Vorsprung gegen Ford, welchen er auf den folgenden Löchern weiter ausbaute. Ford gelang es lediglich Loch 12 als einziges Loch für sich zu entscheiden, das zögerte das unvermeidliche aber nur hinaus: mit einem weiteren Birdie sicherte sich Fitzpatrick, der auf dem besten Weg zu seiner ersten Ryder-Cup-Teilnahme ist, den Sieg. In der nächsten Runde geht es für ihn gegen den Spanier Alejandro Canizares, der mit 4&3 gegen seinen Landsmann Eduardo de la Riva siegte.

Match Play bedeutet Spannung pur

Knapp wurde es gegen Ende nochmal für Daniel Brooks. Auf den ersten neun Löchern erspielte er sich eine Vorsprung von sechs Löchern. Auf der Back Nine folgte die Wende. Loch für Loch kämpfte sich sein Gegenspieler Chris Wood zurück, auch mit der Hilfe von Brooks, der ein Bogey an Loch 16 spielte. Mit 2&1 rettete Brooks sich noch den Sieg.

Dramatisch wurde es im Duell zwischen Chris Paisley und Prom Meesawat. Zwar ging der Thailänder zu Beginn in Führung, es folgte jedoch ein reger Schlagabtausch zwischen den beiden. All square gingen sie aufs letzte Loch, wo Paisley zum Eagel chippt und Meesawat unter Druck setzte. Dessen Eagleputt bog vor dem Loch links ab – ein gutes Birdie, aber trotzdem eine Niederlage gegen den Briten.

Der Gastgeber Paul Lawrie steuerte auf einen Sieg gegen Richard Green zu. Über weite Strecken behielt Lawrie die Führung, bis sein Kontrahent am 18. Loch ausglich. Am 19. Loch triumphierte schließlich Green und warf den Gastgeber aus dem Turnier.

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Alexandra Caspers

Alexandra Caspers - Freie Autorin bei Golf Post

Als sich ihre Familie und ihr Bekanntenkreis nach und nach mit Golffieber infizierte, gab es für Alexandra auf lange Sicht kein Entkommen. Jetzt taucht sie neben ihrem Germanistik-Studium selbst in die Welt des Golfsports ein.

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