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Patrick Reed – Ryder-Cup-Form noch nicht gefunden

25. Aug 2014
Volle Konzentration bei Patrick Reed - Die benötigt er auch im Ryder Cup! (Foto: Getty)
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Bei Patrick Reed läuft es in letzter Zeit gar nicht gut. Eigentlich ist er in der aktuellen Form keine Hilfe für das Team der USA.

Der junge Vater, der sich zu Beginn des Jahres schon unter den besten fünf Spielern der Welt wähnte, befindet sich im Moment spielerisch in keiner guten Phase seiner Karriere. Nach seinem großen Sieg bei der WGC-Cadillac Championship strotzte der US-Amerikaner vor Selbstvertrauen. Allerdings konnte er nur noch vereinzelt an die guten Leistungen der ersten Turniere des Jahres anknüpfen. Laut diversen Experten in den USA, zeigte der junge Golfprofi zu wenig Demut und Bescheidenheit, um sich ernsthaft in der Weltspitze etablieren zu können.

Konstante Leistungen sind bei Reed Mangelware

Natürlich hat Patrick Reed alle Voraussetzungen, um im Profigolf zu einer festen Größe zu werden. Allerdings muss sein Spiel dafür deutlich konstanter werden. Bei Reed hat man häufig das Gefühl, das er gut in ein Turnier oder eine Runde startet und dann völlig einbricht. Solche Leistungsschwankungen sind im Golfsport eigentlich nicht normal und eventuell auf mentale Ursachen zurückzuführen. Seit seiner Aussage, er würde zu den besten fünf Spielern der Welt gehören, sind diese extremen Leistungsschwankungen vorhanden. Beim Ryder Cup wird er sich derartige Aussetzer nicht leisten können. Das US-Team benötigt einen starken Patrick Reed, um auf dem ungewohnten schottischen Golfplatz überhaupt eine Chance gegen die Europäer zu haben.


Für Reed ist es die erste Teilnahme

Ein Patrick Reed kennt natürlich keine Nervosität, zumindest würde er diese öffentlich nicht zugeben. Allerdings wird er in Gleneagles, als aktuell am schwächsten eingeschätzter US-Amerikaner, einen besonderen Druck spüren. Hier wird er auf die Hilfe der erfahreneren Spieler, wie z.B. Phil Mickelson oder Jim Furyk, angewiesen sein. Wenn sich die Mannschaft der USA als gute Einheit präsentiert, kann das Duell zwischen den beiden Teams zu einer spannenderen Geschichte werden, als vielleicht viele Ryder-Cup-Fans denken.

Sehr guter Start in die Saison

Ähnlich wie Jimmy Walker startete auch Patrick Reed mit guten Ergebnissen in die Saison. Gleich drei Siege konnte er in der frühen Phase der Saison einfahren. Natürlich halfen diese guten Resultate, um die eher schlechten Ergebnisse der zweiten Saisonhälfte zu kompensieren und doch noch knapp zum Ryder Cup zu fahren.

Jan-Henrik Schwarz

Jan-Henrik Schwarz - Freier Autor für Golf Post

Jan-Henrik ist seit vier Jahren begeisterter Golfer und freut sich als Hamburger die vielen noch unbekannten Golfplätze in Deutschland zu erkunden. Sein aktuelles Handicap liegt bei 11,8. Das Trainingspensum wird allerdings weiter angezogen, um noch einstellig zu werden.
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