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Open d’Italia: Martin Kaymer teilt die Führung!

19. Sep 2015
Martin Kaymer liegt vor dem Finale der Open d'Italia in geteilter Führung. (Foto: Getty)
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Martin Kaymer setzt sich am Moving Day an die geteilte Spitze. Florian Fritsch auf T60.

Eine beeindruckende 65 beschert Martin Kaymer die geteilte Führung. Mit 17 Schlägen unter Par befindet sich der Deutsche neben Romain Wattel und Jens Fahrbring an der Spitze. Auch Bernd Wiesberger hat als geteilter Vierter noch gute Chancen, in der folgenden Finalrunde um den Sieg mitzuspielen. Nach einem vielversprechenden 68er Auftakt am Donnerstag scheint bei Florian Fritsch hingegen noch immer ein wenig die Luft raus.

Für Martin Kaymer geht es im Finale um den Sieg

Eine fantastische Vorstellung lieferte Martin Kaymer, der sich nach seinem gescheiterten Versuch, es in letzter Minute doch noch zu den FedExCup-Playoffs zu schaffen, nun voll und ganz auf das Race to Dubai konzentriert. Nachdem es bei der KLM Open nur zum geteilten 57. Platz gereicht hatte, war er in Italien bereits von den Top Ten aus in den Moving Day gestartet – und erklomm von dort aus die Spitze. Mit vier aufeinanderfolgenden Birdies begann der Mettmanner seine Runde und machte damit seine Intentionen gleich zu Anfang klar. Einzig an der 5 musste er einen Schlagverlust hinnehmen, vier weitere Birdies aber besiegelten schließlich die  geteilte Führung.


Begeistert zeigte er sich nicht nur von seiner Runde, sondern auch von den italienischen Zuschauern. „Ich bin heute super in die Runde gekommen und habe direkt zur Spitze aufschließen können. Ich habe die Runde dann sehr gut am Laufen gehalten und einige Birdie Chancen nutzen können“, sagt er nach seiner Runde, „für morgen bin ich in einer optimalen Position und freue mich sehr auf die Runde, da unglaublich viele Kinder hier sind und die Zuschauer mich super unterstützen!“. Kein Wunder, wenn sie dafür so etwas zu sehen bekommen:

Gesellschaft an der Spitze leisten dem zweimaligen Major-Sieger der Schwede Jens Fahrbring, der bereits als geteilter Führender in den Turniertag gestartet war, sowie der Franzose Romain Wattel. Beide warten noch auf ihren ersten European-Tour-Sieg.

Für Florian Fritsch muss ein Endspurt her

Die Turniere, an denen Florian Fritsch auf der European Tour teilnehmen kann, sind aufgrund seiner Flugangst begrenzt. Den Weg nach Italien hat er gemacht und wurde zumindest mit dem überstandenen Cut belohnt, nachdem er diesen in der vergangenen Woche bei der KLM Open in den Niederlanden verpasst hatte. Nach mehr als einer mittelmäßigen Platzierung sieht es allerdings derzeit auch in Italien nicht aus: Die vorangegangene Runde hatte er Par gespielt, heute folgte, unter anderem aufgrund eines erfreulichen Birdie-Finishs, eine 70.

Damit konnte er zwar ein paar Plätze gutmachen, am Finaltag muss aber trotzdem noch einmal ein ordentlicher Endspurt her, wenn er die Top 25 anvisieren oder es auch nur aus dem unteren Drittel des Tableaus hinaus schaffen will. Der 29-Jährige liegt mit sechs Schlägen unter Par auf dem geteilten 60. Platz, zwei Schläge von den Top 25 entfernt. Von der Spitze hingegen trennen ihn noch stolze sieben Schläge.

Bernd Wiesberger beißt sich in Top Ten fest

Eine fehlerlose 65 hingegen konnte Bernd Wiesberger heute notieren. Mit 15 Schlägen unter Par hält er sich weiterhin vielversprechend in den Top Ten, mit zwei Schlägen Abstand zur Spitze hat auch er noch immer Chancen auf den Sieg, wenn er morgen das Gaspedal durch tritt. Nachdem er in diesem Jahr bei der Open de France seinen bis dato dicksten Siegscheck einheimste und es in die Top 30 der Welt schaffte, kann der Burgenlander bereits jetzt auf eine sehr erfolgreiche Saison zurückblicken. Die Finals der European Tour allerdings stehen noch aus und ein weiterer Sieg würde für mächtig Selbstvertrauen sorgen, nachdem der 29-Jährige bei der KLM Open am letzten Freitag erst am Cut gescheitert war. Derzeit ist er geteilter Vierter.

„Wieder ein guter Score heute“, freute er sich auf Facebook. Und das, obwohl er sich so manches Mal auf Abwegen befand:

Bernd Wiesberger auf Abwegen

Nummer 42 bei Open d’Italia: Y.E. Yang mit Ass

Über das erste Hole-in-One des Turniers konnte sich in Runde drei der Südkoreaner Y.E. Yang freuen. Asse sind in dieser Saison auf der europäischen Tour wahrlich keine Seltenheit, handelt es sich bei diesem Golfjahr doch bereits um eine Rekord-Saison, wenn es ums Einlochen mit nur einem Schlag geht. Alleine dem Spanier Miguel Angel Jiménez, der übrigens derzeit auf T29 liegt, gelang das in diesem Jahr schon dreimal. 41 Hole-in-Ones waren so bisher erzielt worden, nun folgte in Italien Nummer 42. Yang, der in Zandvoort ebenfalls den Cut verpasste, liegt allerdings trotz seiner Glanzleistung vorerst nur auf dem – welch Ironie – geteilten 41. Platz.

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Jacqueline Sauer

Jacqueline Sauer - Freie Autorin für Golf Post

Jacqueline mischt bei den redaktionsinterenen Tippspielen ganz vorne mit. Kein Wunder: Die großen und kleinen Namen des Golfs hat sie ständig im Auge, damit der nächste Tipp stets ein sicherer Treffer wird.

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