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Open de France – Ein gutes Omen für die Deutschen

03. Jul 2013
Das älteste Turnier Kontinentaleuropeas steht an - mit starkem Teilnehmerfeld und den französischen Farben. (Foto: Getty)
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Können Siem und Kaymer ihre Siege wiederholen? Das Feld gilt als „eines der großartigsten in der Geschichte der Open de France.“

Am Wochenende findet bereits zum 97. Mal in der Nähe von Paris die Alstom Open de France statt. Das Turnier, das im Laufe der Jahrzehnte des öfteren seinen Namen geändert hat und bald sein 100-jähriges Jubiläum feiert, ist die älteste nationale Open im kontinentaleuropäischen Golfsport und bereits seit Einführung der European Tour im Jahr 1972 ein fester Bestandteil des Turnierkalenders.


Erstklassiges Teilnehmerfeld, leider ohne Westwood

Zwei Wochen vor Turnierbeginn hat Lee Westwood kurzfristig seine Teilnahme an der Alstom Open de France zurückgezogen, weil er von der langen Turnierreihe, die seine Saison bis jetzt prägte, so erschöpft ist, dass er sich vor der Open und damit dem nächsten Major, lieber eine verdiente Pause gönnen will. Mit ihm wären es fünf Golfer der Top 25 des offiziellen weltweiten Rankings gewesen, die in diesem Jahr bei dem Turnier dabei sind.


Die Alstom Open de France in Bildern

Kieffer und Lampert auf den Spuren großer Golfer

Doch auch ohne Westwood sind die Ankündigungen zum Teilnehmerfeld spannend zu lesen: sieben der zwölf Ryder-Cup-Sieger 2012 gehen hier an den Start und insgesamt sind fast 25 verschiedene Nationalitäten vertreten. Natürlich ist das Feld auch breit besetzt mit französischen Spielen, Profis wie Amateuren – insgesamt sind es 15 an der Zahl. Acht der teilnehmenden Spieler haben sich das Recht zur Teilnahme in der Qualifikation am 17. Juni erspielt.

Die größten Namen, die im Leaderboard zu lesen sein werden, sind sicherlich Matt Kuchar, Luke Donald, Ian Poulter und Graeme McDowell – die Veranstalter selbst bezeichnen die Liste der Teilnehmer als „eines der großartigsten Felder der Geschichte der Open de France“. Auch die Auflistung der Sieger des Turniers ist geprägt von einigen der Großen des Golfsports. Unter anderem siegten hier schon Byron Nelson, Bernhard Langer, Seve Ballesteros und Nick Faldo.

Im letzten Jahr gewann Marcel Siem im Le Golf National, im Jahr 2009 Martin Kaymer. Die Nachwuchsprofis Maximilian Kieffer, Moritz Lamper sowie Florian Fritsch werden versuchen die Erfolgsserie der Deutschen auf französischem Boden fortzusetzen, denn auch sie sind startberechtigt.

Schauplatz der Alstom Open de France

Früher einmal auf verschiedenen Plätzen ausgetragen, ist die Alstom Open de France heute im Le Golf National nahe Paris beheimatet. Auf dem Platz, auf dem 2018 ebenfalls der Ryder Cup stattfinden soll, gibt es drei Runden, die nach Birdie, Eagle und Albatros benannt sind. Das Turnier wird auf dem Par-71-Albatros-Course ausgetragen, daneben gibt es noch die Aigle (Eagle) Runde und die Oiselet (Birdie) Runde. Der Rekord für den Platz liegt bei 62, aufgestellt vom argentinischen Golfer Eduardo Romero.

1990 wurde die Anlage, die zur Top Ten von Europas Golfplätzen gehört, nach drei Jahren Bauzeit eröffnet, ein Jahr später wurde zum ersten Mal die Open de France hier ausgetragen. Geprägt ist der Platz von glatten Grüns und weitläufigen, wogenden Fairways, die mit kleinen Wasserhindernissen und unzähligen Links-Bunkern versehen sind, die auch den Profis an der einen oder anderen Stelle das Spiel erschweren.

Die Tee Times / TV-Zeiten

Jacqueline Sauer

Jacqueline Sauer - Freie Autorin für Golf Post

Jacqueline mischt bei den redaktionsinterenen Tippspielen ganz vorne mit. Kein Wunder: Die großen und kleinen Namen des Golfs hat sie ständig im Auge, damit der nächste Tipp stets ein sicherer Treffer wird.

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