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Open de France: Maximilian Kieffer klettert das Leaderboard hinauf

Maximilian Kieffer und Bernd Wiesberger sind bereit, am Moving Day anzugreifen. Für andere verlief der zweite Tag der Open de France nicht so glücklich.

Maximilian Kieffer ist in guter Form bei der Open de France. (Foto: Getty)
Maximilian Kieffer ist in guter Form bei der Open de France. (Foto: Getty)

Bei der Fortsetzung der Rolex Series sind angesichts des hohen Preisgeldes die Spieler natürlich besonders bestrebt, es ins Wochenende zu schaffen. Während Maximilian Kieffer und Bernd Wiesberger sich eine gute Ausgangslage für den Moving Day erspielten, reichte es für Heisele, Ritthammer und Knappe nicht. Die Spitze teilten sich nach der zweiten Runde Adrian Otaegui und Peter Uihlein.

Maximilian Kieffer auf dem Vormarsch

Nach seiner ungewöhnlichen durchgehenden Par-Runde zum Auftakt legte Maximilian Kieffer in der zweiten Runde der Open de France einen Gang zu. Sein anfängliches Bogey verkraftete er schnell und spielte sich danach fehlerfrei das Leaderbard hinauf. Nach drei Birdies auf der Front Nine machte er bei zwei Schlägen unter Par den Turn und gewann an Loch 14 einen weiteren Schlag. Mit drei Schlägen unter Par kam er auf dem geteilten 17. Platz ins Clubhaus.

Auf dem gleichen Rang platzierte sich auch Bernd Wiesberger. Der Burgenländer spielte eine turbulente Runde, deren fünf Birdies aber die drei Bogeys toppten und zusätzlich sein Ergebnis vom Vortag unterbot. Mit einer 69er Runde machte er den Sprung in die Top 20.

Lichtblick für Florian Fritsch

Florian Fritsch lag auf dem vierten Platz in einer vielversprechenden Position nach dem Auftakt. Angreifen konnte der 31-Jährige in der zweiten Runde aber nicht und verlor stattdessen mit seiner 74er Runde einige Plätze. Das Pech begann mit zwei Bogeys an den Löchern 5 und 6, ein Doppelbogey vervollständigte an der neunten Bahn die unglückliche Front Nine auf der er acht Schläge mehr brauchte als noch am Donnerstag.

Auf den zweiten neun Löchern  fing sich Fritsch dann wieder. Er vermied weitere Schlagverluste und durch ein Birdie an Loch 15 brachte er die Runde immerhin zu einem positiven Abschluss. Vielleicht gelingt es dem Münchener ja, von dem geteilten 38. Platz aus am Wochenende anzugreifen.



Marcel Siem und Martin Kaymer knapp im Wochenende

Marcel Siem rettete sich auf den letzten Metern noch in den Cut. Von Bahn 10 mit einem aussichtsreichen Birdie, trieb er seinen Score auf den Löchern 16 bis 18 enorm in die Höhe. Sechs Schläge brauchte er auf der 16, einem Par-3, darauf folgten zwei weitere Schlagverluste. Mit den zweiten Neun konnte er sein Glück noch herumreißen. Er lag nur einen Schlag unter dem bei Par liegenden Cut, bevor das Turnier wegen Gewittergefahr unterbrochen wurde. Nachdem das Spiel wieder aufgenommen wurde, notierte er noch ein Birdie an seinem Abschlussloch und die Cutlinie sank auf einen Schlag über Par, was gute Aussichten auf einen Platz im Wochenende bedeutet.

Wie Marcel Siem kam auch Martin Kaymer nicht an seine Runde vom Vortag heran. Das Doppelbogey, mit dem der Mettmanner in die Runde startete, diente dafür bereits als Vorzeichen. Bevor er sich nach einem ersten Birdie wieder erholen konnte, kassierte er aber zwei weitere Schlagverluste und drohte, den Cut zu verpassen. Auf den letzten Löchern spielte Kaymer dann noch zwei weitere Birdies heraus, wenn auch auf Kosten eines Schlagverlustes und sicherte sich mit einer 73er Runde und einem Gesamt-Score von Even Par einen Platz im Moving Day.



Kein Cut für Bernd Ritthammer

Sebastian Heisele hingegen wird Frankreich wohl "au revoir" sagen müssen. Wie am Vortag spielte er eine bunte Runde, es überwogen aber die Schlagverluste. Immerhin gelangen Heisele zwei Birdies, am Ende stand eine 73er Runde auf seiner Scorekarte. Mit insgesamt sieben Schlägen über Par verpasst er den Cut.

Auch Bernd Ritthammer muss sich auch Paris verabschieden. Er hätte eine Runde unter Par gebraucht, um noch eine Chance auf dem Moving Day zu haben. Angefangen mit einem Schlagverlust am ersten Loch gelang es ihm jedoch im Verlauf der Runde nicht, unter Par zu gelangen, auch wegen eines Doppelbogeys an Loch 2. Zwar steigerte Ritthammer sich mit seiner 72er Runde im Vergleich zum Vortag, für den Cut reicht es auf dem geteilten 83. Platz aber nicht.

Für Alexander Knappe ist ebenso Endstation. Er musste ein Doppel- und ein Triplebogey hinnehmen, gegen die seine beiden Birdies nicht viel ausrichten konnten. Zwölf Schläge über Par hatte er insgesamt auf seinem Konto und belegte den geteilten 143. Platz.





Viele Wege führen an die Spitze

Mit einer 66er Runde übernahm Adrian Otaegui die Führung in Paris. Er erlaubte sich nur ein einziges Bogey, alles was darauf folgte waren Pars und Schlaggewinne. Die holte er sich auf den Grüns. Nur 24 Putts brachte der Spanier auf der gesamten Runde. Anders Beim Amerikaner Peter Uihlein, mit dem sich Oategui die Führung teilen muss. Uihlein überzeugte mit seinem kurzen Spiel. Obwohl er gerade mal 50 Prozent der Fairways traf, erreichte er 78 Prozent der Grüns in Vorgabe. Und auch er verzeichnete nur ein Bogey auf seiner zweiten Runde, sein einziges im bisherigen Turnierverlauf. Hinter den beiden warten Tommy Fleetwood und Alexander Björk auf ihre Chance am Moving Day.

Hier finden Sie alle aktuellen Ergebnisse der Open de France

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