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Open de Espana: Landet Max Kieffer den ersten Sieg?

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12. Mai 2015
Kann Maximilian Kieffer wie in den Vorjahren ganz vorn bei der Open de Espana landen? (Foto: Getty)
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Zwei Jahre auf der Tour, zweimal vorn dabei in Spanien. Kann Max Kieffer im dritten Anlauf den ersten Sieg feiern?

Die Open de Espana wird aus deutscher Sicht auch dieses Jahr wieder ein erfolgreiches Turnier, da kann man sich fast sicher sein. Denn Maximilian Kieffer hat in den beiden vergangenen Jahren stets seine besten Saisonergebnisse bei eben jenem Turnier eingefahren. Im letzten Jahr erkämpfte er sich Dank eines starken Moving Days den geteilten fünften Rang.

Noch ein Jahr weiter zurück, 2013, war er an einem epochalen Neun-Loch-Stechen beteiligt. Ein so langes Playoff hatte es auf der European Tour zuvor erst ein einziges Mal gegeben: 1989 bei der Dutch Open, da war Kieffer noch gar nicht auf der Welt. Im Parador de El Saler in Valencia hielt er Raphaël Jacquelin achtmal am 18. Loch stand, ehe der Franzose beim neunten Anlauf zum Birdie lochte und Kieffer nicht über das Par hinauskam. Zwischendurch hielt sich der 24-jährige aus Bergisch-Gladbach mit Putts aus zehn Metern im Rennen.

Drei Deutsche bei Open de Espana, ein vierter muss warten

Nun nimmt Kieffer einen neuen Anlauf auf seinen ersten European Tour Sieg, diesmal im Real Club du Golf El Prat, Barcelona. Der Par-72-Kurs war zuletzt 2011 Schauplatz der Open de Espana, als Thomas Aiken seinen ersten Titel dem am Turnierwochenende verstorbenen Seve Ballesteros widmete. Mit Florian Fritsch und Moritz Lampert stehen zwei weitere Deutsche im Starterfeld. Bernd Ritthammer muss auf fünf Absagen besser kategorisierter Spieler hoffen, sonst findet das erste von fünf aufeinanderfolgenden European Tour Events auf europäischen Boden ohne ihn statt.

Sergio Garcia kommt mit Rückenwind nach Hause

Besondere Vorfreude verspüren natürlich die Lokalmatadoren, allen voran Serio Garcia (siehe Tweet). Der formstarke 35-Jährige kommt mit einem zweiten Platz bei der Players Championship im Rücken nach Hause. Erst im Stechen musste sich Garcia Rickie Fowler geschlagen geben. Die Open de Espana gewann er zuletzt 2002. Nun stehen die Vorzeichen ob seines starken Ergebnisses in Florida gut. Doch auch der Platz kommt ihm in diesem Jahr zu pass: „Der Real Club de Golf El Prat ist ohne Zweifel einer meiner Lieblingsplätze. Nicht nur in Spanien, sondern überhaupt“, so der elffache European-Tour-Sieger.

Miguel Angel Jimenez zu historischer Leistung gezwungen

Weniger rosig sind die Aussichten des Titelverteidigers. Das liegt hauptsächlich an der Statistik, denn seit 1953 konnte kein Spieler mehr in zwei aufeinanderfolgenden Jahren auf der iberischen Halbinsel siegen. Aber Miguel Angel Jimenez schrieb ja schon im letzten Jahr Geschichte. Der Spanier sicherte sich nicht nur die Trophäe, der auch in diesem Jahr wieder mit 1,5 Millionen Euro dotierten Open de Espana, sondern brach auch noch seinen eigenen Rekord als ältester Sieger der European Tour. Genau 50 Jahre und 133 Tage war Jimenez bei seinem Sieg im PGA Catalunya alt, als er im 27. Anlauf das größte Turnier in seiner Heimat gewann. Der damalige Kurs ist nun übrigens im Rennen um den Ryder Cup 2022.

Turniertrailer mit Sergio Garcia, Johan Cruyff und Rafa Nadal

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Jacqueline Sauer

Jacqueline Sauer - Freie Autorin für Golf Post

Jacqueline mischt bei den redaktionsinterenen Tippspielen ganz vorne mit. Kein Wunder: Die großen und kleinen Namen des Golfs hat sie ständig im Auge, damit der nächste Tipp stets ein sicherer Treffer wird.

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