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OnCore Golf – Eine Golfball-Revolution?

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22. Mrz 2014
All eyes on the ball! OnCore Golf haben ein Produkt auf den Markt geschmissen, das selbigen grundlegend umkrempeln soll - mit Stahlkern. (Foto: Getty)
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Ein hohler Stahlkern im Golfball soll das Spiel revolutionieren  – und die USGA hat nichts dagegen. Doch hält er auch, was er verspricht?

Weiter und gerader – das hört man alle Jahre wieder aus jeder Ecke des Golf Markts und trotzdem ist noch nicht jeder Golfer Single-Handicapper.Was zur Zeit jedoch die Szene aufmischt, macht neugierig: Ein junges Unternehmen aus Buffalo, New York, will den Golfball völlig neu konzipieren. Der Kern der Geschichte, im wahrsten Sinne des Wortes, ist eine hohle Stahlkugel in mitten eines Golfballs aus „ultra-high performance“ Polymere. Was er verspricht? Geradere und weitere Schläge.

Ein Golfball wie ein Eiskunstläufer

2009 kamen die beiden Gründer von OnCore Golf, Bret Blakeley und Steve Coulton, auf die Idee mit dem Stahlkern. Sie beziehen sich dabei zurück auf Callaways Einführung der „Big Bertha“, die den Driver Markt Anfang der neunziger Jahre durch ihren hohlen Stahl-Schlägerkopf grundlegend revolutionierte. Warum sollte das nicht auch beim Golfball Sinn machen? Und welche Vorteile bringt der OnCore MA 1.0?


Der Ball mit Stahlkern soll gerader und weiter sein. (Foto: oncoregolf.com)

Der Ball mit Stahlkern soll gerader und weiter sein. (Foto: oncoregolf.com)

In der Theorie hört sich das ganz leicht an. Durch den hohlen Stahlkern wird das Gewicht innerhalb des Balls weiter an den Rand verlagert, wodurch das Trägheitsmoment erhöht und der Sidespin, Hauptursache für Hooks und Slices, reduziert wird. Man kann sich das anhand eines Eiskunstläufers veranschaulichen. Je weiter er die Arme bei einer Pirouette nach außen verlagert, umso geringer wird die Frequenz der Drehung, und andersherum. Die Folge für den Golfer: Längere, geradere Schläge. Um bis zu 30 Prozent soll sich die Flugkurve gegenüber herkömmlichen Bällen verbessern. Und beim Putten bliebe der Ball durch die veränderten Eigenschaften extrem spurtreu. Bei soviel Innovation fragt man sich, ist das legal?

Die Stahlkugel ist genehmigt

Die USGA, als regelgebende Macht für das amerikanische Golf, hat nichts dagegen. Der Ball ist laut Herstellerangaben von der USGA genehmigt und absolut legal. Mit 42 US Dollar pro Dutzend liegen die Bälle preislich im Mittelfeld der etablierten Marken. Wir meinen: Ein Versuch wär’s wert!

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Oliver Felden

Oliver Felden - Freier Autor für Golf Post

Während seines Studiums der Sportwissenschaft und Germanistik kam er über das Crossgolfen auf die gemähten Wiesen der Republik. Seine Waffen sind die kurzen Eisen, doch der Putter bringt ihn noch viel zu oft auf den Boden der Tatsachen zurück. Seine Abschlussarbeit hatte den Titel: "Golf in der Schule - Bildungspotenziale und Grenzen".
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2 LESER-KOMMENTARE

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  1. Würde ich sehr gerne `mal ausprobieren. Wer sponsort….???? :-)))

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  2. Also ausprobieren sollte man das schon mal…wenn es funktioniert werden die Langzeitfolgen wohl noch längere Golf Courses sein…bin ja mal gespannt…

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