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Omega European Masters: Fitzpatrick triumphiert im Stechen

Scott Hend und Matthew Fitzpatrick lieferten sich am Finaltag des Omega European Masters einen heißen Showdown. Doch es konnte nur einen Sieger geben.

Daumen hoch für den Sieger des Omega European Masters. (Foto: Getty)
Daumen hoch für den Sieger des Omega European Masters. (Foto: Getty)

Beim Omega European Masters musste der Moving Day wegen des starken Nebels unterbrochen werden. Am Finaltag ließ sich zwischendurch die Sonne blicken und die Spieler konnten in Ruhe ihre Runden zu Ende spielen. Am Ende gewann der junge Engländer Matthew Fitzpatrick im Crans-sur-Sierre GC. Die deutschen Hoffnung Marcel Siem, Max Kieffer und Florian Fritsch hatten mit dem Ausgang des Turniers leider nichts zu tun.

 

Kieffer und Fritsch gleichauf

Marcel Siem konnte an seine starken Leistungen aus den vergangenen Wochen nicht anknüpfen und wurde nach einer heutigen 71er Runde nur geteilter 74.

Maximilian Kieffer begann diese Woche bärenstark und lag nach den ersten beiden Turniertagen in Reichweite der Führenden. Nachdem es am Moving Day schon nicht optimal für den Hubbelrather lief, sollte es am Finaltag einen versöhnlichen Abschluss geben.  Doch auch die beiden erspielten Eagle halfen nicht. Der 27-jährige musste an den Löchern 12 und 13 ingesamt sechs Schläge abgeben und wurde am Ende nur geteilter 54.

Diesen Platz teilte er sich unter anderem mit Florian Fritsch. Ein Auf und Ab mit Birdies, Bogeys und Double Bogeys brachten keine Ruhe in sein Spiel und er beendet das Turnier mit even Par.

Spannender Finaltag in der Schweiz

Scott Hend, von seiner Frau als Caddie begleitet, ging als Führender in den Finaltag. Inmitten der Walliser Alpen erspielte sich der Australier in den ersten drei Tagen einen Vorsprung von drei Schlägen auf den Paraguayer Fabrizio Zanotti. Dahinter lauerte unter anderem der Engländer Matthew Fitzpatrick, der in dieser Woche schon tolles Golf zeigte.



Mit einem astreinen Abschlag auf der achten Spielbahn und einem daraus resultierenden Birdie ging es für Fitzpatrick an die geteilte Spitze. Doch Scott Hend hielt dagegen und schloss die Fronte Nine mit einem Schlag unter Par ab. Zanotti blieb den beiden dicht gefolgt auf den Fersen. Die Entscheidung sollte auf den zweiten neun Löchern fallen.

 

Fitzpatrick erwischte wieder eine kleine Birdie Serie auf der Back Nine und spielte mit sechs Schlägen unter Par eine der besten Schlussrunden des Turniers. Hend wollte dies nicht auf sich sitzen lassen und zog gleich. Mit ingesamt 14 Schlägen unter Par ging es für die beiden Protagonisten in das Stechen auf das 18. Loch. Zanotti blieb drei Schläge hinter den beiden Führenden und durfte sich über einen geteilten dritten Rang freuen.

Matthew Fitzpatrick glücklicher Sieger beim Omega European Masters

Am ersten Extraloch sollte keine Entscheidung fallen. Beide spielten ein solides Par und es ging wieder zurück zum Abschlag. Auch für das zweite Loch im Stechen sollte die 18. Spielbahn herhalten. Hend donnerte seinen Abschlag 63 Meter weiter als Fitzpatrick doch das half ihm nicht. Erneut spielten beide ein Par. Zum dritten Mal ging es zurück zum Tee der 18. Bahn.



Hend‘s Abschlag landete im Fairwaybunker und sein zweiter Schlag schoss über das Grün hinaus. Auch der Chip sollte nicht funktionieren und rollte beinahe ins Wasser. Am Ende spielte er das Bogey. Fitzpatrick traf das Grün in Regulation und lochte mit zwei Putts zum Sieg und seinem vierten European Tour Erfolg.


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  1. konnte es nicht sehen – super, dass Du das Stechen gesehen und wie Du es beschrieben hast. Es ist immer schön, wenn Eure Artikel mehr als die pure Scorekarte wiedergeben. Danke :-)

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