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Dicke Wolken über der Schweiz – Alle Deutschen raus

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05. Sep 2014
Dicke Wolken über dem Platz - symbolisch für die Leistungen der Deutschen in dieser Woche. (Foto: Getty)
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Mit viel Hoffnung gingen sie in das Omega European Masters, nach Tag zwei können sie sich den Zug in die Heimat teilen: Alle Deutschen scheitern am Cut.

Fünf deutsche Spieler standen in der Startliste für das Omega European Masters in der Schweiz, da kam richtig Vorfreude auf als deutscher Golffan. Leider hatte diese schon ein Ende, noch bevor das Turnier so richtig spannend wurde. Für Sven Strüver und Dominic Foos war schon früh klar, dass das es in Crans Montana bereits am Freitag zu Ende ist. Als es am Nachmittag für die drei anderen Deutschen auf die Runde ging, durfte eigentlich mehr erwartet werden: Marcel Siem, Maximilian Kieffer und Moritz Lampert, alle gestandene Profis mit mehr oder weniger viel Erfahrung, da sollte der Cut doch dirn sein. Von Anfang an ging es allerdings runter im Tableau – am Ende hatte fünf deutsche Golfer eine dreistellige Platzierung. Vorne machten andere die Musik: Richie Ramsay aus Schottland führt bei -12 ein enges Feld an.

Kieffer und Foos zu schwach bei Omega European Masters

Für Domnic Foos versprach sein erstes Turnier als Profi von den Vorrausetzungen her irgendwie mehr. Am Sonntag wurde Foos 17 Jahre alt und wechselte ins Profi-Lager, doch ein Geburtstagsgeschenk machte sich der in Karlsruhe geborene Foos nicht. In Runde eins war er mit seinem Spiel noch relativ zufrieden, obwohl er sechs Schläge über Par spielte. In Runde zwei kamen nochmal drei Schläge drauf, so dass Foos am unteren Ende des Leaderboards landete.


Die News zu Dominic Foos‘ zweiter Runde.

Maximilian Kieffer ging mit guter Hoffnung in das Omega European Masters, auch, weil sein Spiel vergangene Woche bereits wieder sehr solide war. Nach der längeren Verletzungspause wegen einer Entzündung in der Hand wollte Kieffer in Crans Montana wieder voll angreifen. Am ersten Tag erhielt sich der 24-Jährige bei eins über noch alle Chancen zumindest den Cut zu schaffen. An Tag zwei ging es mit drei Bogeys auf seiner ersten Rundenhälfte steil bergab im Tableau. Auch wenn Kieffer die Schlagverluste mit drei Birdies auf der Front Nine (Kieffer war auf der 10 gestartet) wieder wett machen konnte, am Ende wurde es erneut die 71 und der verpasste Cut bei +2 auf T101.

Sven Strüver wird bester Deutscher, Siem muss aufgeben

Wenn ihm vorher jemand erzählte hätte, dass er bester Deutscher sein würde, hätte Sven Strüver wohl auch erstmal etwas skeptisch geguckt. Der 47-jährige Bremer beendete das Turnier in der Schweiz nach Runden von 73 und 69 Schlägen auf dem geteilten 101. Rang. Auch wenn selbst bei ihm der Abstand zur Cut-Grenze relativ groß war (drei Schläge, Cut bei -1), wenigstens führte er die deutsche Equipe auf dem Leaderboard an. Er bekam zwar noch Gesellschaft von Max Kieffer, doch trösten wird ihn das sicherlich nicht.

Marcel Siem musste das Turnier leider vorzeitig beenden. Der 34-Jährige teilte seinen Fans über Facebook mit, dass er bereits seit Anfang der Woche Schmerzen im linken Knie gehabt habe. „Man wird sehen, wie es weitergeht“ heißt es da weiter. Auf dem Platz gelang Siem entsprechend wenig. Runde eins beendete er mit vier über Par, in Runde zwei lag er zum Zeitpunkt seines Abbruchs bei Even Par für den Tag. An dieser Stelle wünschen wir Marcel Siem eine gute Genesung und hoffen auf eine schnelle Rückkehr ins Turniergeschehen.

Lampert fällt unter die Cut-Grenze

Vor der zweiten Runde lag Moritz Lampert von allen deutschen am aussichtsreichsten im Rennen, wenn auch nicht gut. Lampert startete mit einer 69 im hinteren Mittelfeld, verspielte am zweiten Tag aber schnell seinen Puffer zum Cut. Nach drei Löchern lag der 22-Jährige bei +3 für den Tag undz wei Schläge hinter dem Cut. Leider konnte er sich im weiteren Verlauf auch nicht mehr steigern, sodass er am Ende auf nach einer 74 auf Platz T111 landete.

Die Runden der Deutschen im Überblick.

Oliver Felden

Oliver Felden - Freier Autor für Golf Post

Während seines Studiums der Sportwissenschaft und Germanistik kam er über das Crossgolfen auf die gemähten Wiesen der Republik. Seine Waffen sind die kurzen Eisen, doch der Putter bringt ihn noch viel zu oft auf den Boden der Tatsachen zurück. Seine Abschlussarbeit hatte den Titel: "Golf in der Schule - Bildungspotenziale und Grenzen".
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